Donnerstag, 4. November 2010

Save Sakineh

(und hier gehts zum Streit um große klassiker für kleine hörer, bzw. große klassik für kleine hörer)

Es ist Donnerstag und Sakineh ist immer noch am Leben. Unglaublich -- IN nur einem Tag haben 500.000 von uns ihre Staatschefs kontaktiert -- und sie reagieren und rufen den Iran an! Unser Druck zeigt Wirkung und wir dürfen jetzt nicht nachlassen -- leiten Sie die untenstehende E-Mail an alle, die Sie kennen:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Iran könnte Sakineh Ashtiani schon morgen hinrichten. Wir haben sie vor der Steinigung gerettet. Nun bleiben uns nur 24 Stunden, um die Schlüsselmächte zu Notfallmaßnahmen zu bewegen, um diese beschämende Tötung zu stoppen.



Der Iran könnte schon morgen Sakineh Ashtiani hinrichten.



Unser weltweiter Protest hat im Juli das ungerechte Steinigungsurteil gegen sie gestoppt. Nun bleiben uns nur 24 Stunden, um ihr Leben zu retten. Die Verbündeten des Iran, sowie UN-Schlüsselmächte sind unsere größte Hoffnung – sie könnten den Iran von den ernsthaften politischen Konsequenzen dieser im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tötung überzeugen.

Klicken Sie den folgenden Link, um ihnen einen dringenden Aufruf zum Handeln zu senden und schicken Sie diese E-Mail an alle – es dauert nur drei Minuten, und es ist ihre letzte Chance:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/?vl

Sakinehs Ehebruch-Fall ist ein tragischer Schwindel, eine Ansammlung von Menschenrechtsverletzungen. Zuerst sollte sie zu Tode gesteinigt werden. Aber die iranische Regierung musste das Urteil aufheben, nachdem ihre Kinder einen massiven Aufschrei gegen diese absurden Prozess hervorgerufen hatten – sie sprach nicht die Sprache, die im Gericht gesprochen wurde, und die angeblichen Vorfälle des Ehebruchs fanden nach dem Tod ihre Ehemanns statt.

Dann wurde ihr Anwalt gezwungen, ins Exil zu gehen, und die Anklage erfand eine neue Anschuldigung, für die sie exekutiert werden würde – den Mord an ihrem Ehemann.

Obwohl dies eine Doppelbeschuldigung ist, da sie schon wegen angeblicher Mittäterschaft bei diesem Verbrechen eine Gefängnisstrafe verbüßt, wurde Sakineh für ein "Geständnis" gefoltert, im nationalen Fernsehen angeprangert und für schuldig befunden. Das Regime hat nun auch zwei deutsche Journalisten, ihren Anwalt und ihren Sohn verhaftet, der mutig die internationale Kampagne zur Rettung seiner Mutter angeführt hatte. Alle bleiben inhaftiert, Sakinehs Sohn und Anwalt wurden ebenfalls gefoltert, und Anwälte werden ihnen verweigert.

Nun erklären iranische Menschenrechtsaktivisten, dass Teheran den Befehl erlassen, ihre Tötung sofort umzusetzen. Sie steht auf der Liste, und morgen ist Exekutionstag.

Konsequente Kampagnen haben den Iran veranlasst, Sakinehs Steinigungsurteil fallen zu lassen, und das Interesse führender Politiker aus Ländern mit Einfluss auf den Iran, wie die Türkei und Brasilien, auf sich gezogen. Wir müssen dringend unsere Stimmen erheben und sie vor dem Tod und unmenschlicher Behandlung retten, und sie, ihren Anwalt, ihren Sohn und die inhaftierten deutschen Journalisten befreien. Senden Sie eine Nachricht und erzählen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie von diesem Notruf:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/?vl

Ein massiver öffentlicher Aufschrei hat die moralische Macht, abscheuliche Verbrechen zu verhindern. Nutzen wir diese 24 Stunden, um eine deutliche Botschaft zu schicken – die Welt sieht zu, und wir alle stehen heute zusammen, um Sakinehs Leben zu retten, und um überall auf der Welt gegen Unrecht zu kämpfen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit

Alice, Pascal, Stephanie, Giulia, Benjamin und das ganze Avaaz Team

Internationaler Protest: Iran zögert mit Hinrichtung von Aschtiani
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,727035,00.html

Scharfe Kritik von der internationalen Gemeinschaft
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6185505,00.html

Die designierte brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht sich gegen die Hinrichtung von Ashtiani aus
http://diestandard.at/1288659411340/Zum-Tode-verurteilte-Iranerin-Iran-dementiert-Hinrichtungsgeruechte

Avaaz-Petition an erster Stelle im "Guardian"
http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/03/sakineh-mohammadi-ashtiani-execution

Hintergrundinformationen über den Fall Sakineh von Amnesty International:
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-211-2009-2/sakineh-ashtiani-weiter-hinrichtungsgefahr


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Mittwoch, 3. November 2010

Zeit-Online Shop - Große Klassiker für kleine Hörer oder auch Große Klassik für kleine Hörer und meine kleiner werdende Unzufriedenheit

So... Buch ist angekommen. Es sei Dir verziehen, lieber zeit-online shop!

hach nee.. nun doch noch mal ein update.
Wunder über Wunder. Mein Ranking für "Große Klassik für kleine Hörer" ist auf wundersame Weise von Platz 1 innerhalb von 12 Stunden auf Platz 55 abgefallen.
Normalerweise geschieht so etwas dadurch, dass Google feststellt, dass da jemand in unlauterer Weise versucht hat ihre Algorithmen auszutricksen. Hab ich aber nicht. Ich habe lediglich in meinen Social Networks auf den mehrfach aktualisierten Artikel hingewiesen, was offenbar zu einer gute Verlinkung geführt hat.
Das ist aber in Googles Sinne!
Ob da wohl jemand mit Steffen Keuchel telefoniert hat, um auf eine angebliche Manipulation des Google-Rankings hinzuweisen.
Alles nur Mutmaßungen, aber wenn es zutreffen würde.... auweia! wie peinlich!

endgültiges Update und dann ist auch mal gut!
Das mit dem Malkasten (ich kann das Wort bald nicht mehr hören/lesen) hat sich von Seiten der "Zeit" erledigt. Die zuständige "Sachbearbeiterin" hat aber eine mit einer nochmaligen Entschuldigung verbundene sehr (!) liebenswerte eMail nachgereicht, die dann doch wieder mein Bild von den Verantwortlichen bei der "Zeit" in ein weicheres Licht rückt. Da offenbar der Malkasten (schon wieder dieser Begriff) wirklich vergriffen ist, hat die verantwortliche Sachbearbeiterin (ebenfalls ein unangenehmer Begriff) nun in ihre Zauberkiste gegriffen und Terry Pratchett´s "Maurice, Der Kater" hervorgezaubert, als Ersatz für das entgangene Verkaufsförderungspräsent. (Nein ich sage den Begriff jetzt nicht ein Weiteres mal)
Chapeau! Damit ist die Sache dann doch hoffentlich vom Tisch und dieser Artikel wird nach und nach im Nirvana Googles verschwinden.
(kleine Erwähnung am Rande: Ich bin zu diesem Zeitpunkt, an dem ich dies schreibe sowohl bei "Große Klassik für kleine Hörer" wie auch bei "Große Klassiker für kleine Hörer" auf Platz 1 bei Google gerankt... hach ja... die Macht des kleinen Mannes)
erneutes update:
Schade!
Nun gibt es von "zeit.de" doch wieder einen Rückzieher. Offenbar können nun doch keine neuen Malkästen organisiert werden. Es ist sicher eine blöde Sache, wenn man bemüht ist, den Vorgang durch das Nachsenden des Malkastens zu bereinigen und dann als Verantwortlicher damit konfrontiert ist, dass einfach nicht an den Malkasten heranzukommen ist. Verstehe ich. Ist blöd.
ABER! Wenn jetzt plötzlich behauptet wird - ich hätte bei meiner Online-Bestellung nicht den für den Erhalt notwendigen Code "Malkasten" abgegeben - dann bin ich doch ziemlich sauer!
Einer Beweispflicht, dass ich diesen Code eingegeben habe kann ich - bis auf das meine Frau mir bei der Bestellung über die Schulter geguckt hat und mich auf das Eingabefenster für den Code aufmerksam gemacht hat, in den ich diesen dann brav eingesetzt habe - einer solchen Beweispflicht kann ich leider nicht nachkommen, da ja leider nicht ich den Zugang in die Logfiles von "zeit.de" habe oder des "zeit-online-shops oder wo auch immer diese Daten gespeichert werden.
Da ich aber persönlich weiss - und zwar 100% sicher - dass ich diesen code eingegeben habe, fühle ich mich jetzt dann schlussendlich doch verarscht! (was natürlich wieder einmal eine reine Meinungsbekundung von meiner Seite aus darstellt und keinesfalls als Tatsachenbehauptung aufgefasst werden sollte.)
So nicht!

Den Brief und die eMail, die ich von zeit.de erhalten habe, werde ich hier lieber mal nicht zitieren. Der Inhalt war höflich und verknüpft mit einer Bedauernsbekundung. Nur eben, dass mir unterstellt wird, ich hätte, den Code nicht eingegeben.... das missfällt mir doch arg.

Meine Reaktion sei hier dokumentiert:

"Liebe Frau XXX,

danke zunächst einmal für Ihre Bemühungen.
Entgegen Ihrer Annahme, habe ich damals sowohl fristgerecht wie auch nach Eingabe des Codes "Malkasten" meine Bestellung online abgegeben.
Das nach Ihrer per Post an mich gesendeten Zusicherung, ein Malkasten sei auf dem Weg zu mir, nun wieder ein "Rückzieher" gemacht wird, finde ich sehr bedauerlich.
Mir geht es in der Sache weniger um den Malkasten - auf den sich meine Tochter sehr gefreut hat - sondern ums Prinzip. Dies habe ich in meiner Produktbewertung - denke ich - deutlich zum Ausdruck gebracht. Sicher kann ich meiner Tochter einen solchen Malkasten auch ohne ihn als Geschenk, bzw. "Kaufförderungsgeschenk" zu erhalten, besorgen, bzw, kaufen, was ich auch machen werde, um die Frustration bei ihr zu verhindern.
All das ist kein "Weltuntergang" aber eben doch sehr ärgerlich und aus meiner Sicht einer Zeitung, wie es die "Zeit" ist, nicht würdig. (gemeint ist die, in meiner Produktbewertung erläuterte Verknüpfung einer Frist mit einem "so lange der Vorrat reicht")
Nach Erhalt Ihres Briefes an mich, dass nun mehr ein Malkasten auf dem Weg sei, habe ich mein Posting auf meiner Website (das sie sicher mittlerweile gelesen haben) entsprechend mit einem lobenden update - verknüpft mit meiner generellen Zufriedenheit Ihrer Produkte - geschrieben.
Dieses werde ich nun natürlich mit der aktuellen Entwicklung ergänzen.

Mit dem Wunsch, dass Sie Ihr Vorgehen im Allgemeinen überdenken, verbleibe ich,

mit freundlichen Grüßen,"

(ach und bevor ich es vergesse: Die Nicht Veröffentlichung meiner kritischen Produktbewertung finde ich in Zeiten von Social Media und Kundenkommunikation 2.0 relativ peinlich)

update:
Professionell reagiert: Kaum bin ich auf Platz 1 bzw. Platz 2 (jetzt 5) bei Google, reagiert der Zeit-Online Shop. Wobei ich da nichts unterstellen will.
Die Reaktion war zügig (auch ohne Bezugnahme auf meine Platzierung bei Google)
Der Zeit-Shop hat mir via Post eine Erklärung geschickt, warum es zu dem "Engpass" bei der Lieferung des Malkastens kam und dass sie mir in den nächsten Tagen einen Malkasten zusenden werden.
Das ist angemessen, aber nicht üblich. Und macht dem Namen der "Zeit", auch wenn diese weder Verursacher noch Adressat waren, alle Ehre.
Bleibt nur noch zu sagen, dass ich bisher immer zufrieden von den Produkten war, die ich mit dem "Zeit"-Label in Zusammenhang gebracht habe.
Sobald ich mich in die CD´s reingehört habe, werde ich an dieser Stelle natürlich auch ein update mit meiner dann hoffentlich und ziemlich wahrscheinlichen positiven Bewertung niederschreiben.



Mach ich ja eigentlich eher selten bis nie.... solche Kundenbewertungen.
Aber in diesem Fall bin ich doch so sehr verärgert, dass ich nicht anders konnte.

Ich habe mir über den "Zeit Shop" für meine Tochter ein Weihnachtsgeschenk bestellt. Mit kaufentscheidend war der Anreiz, im Falle einer fristgerechten Bestellung, einen wunderschön anzusehenden Malkasten zu erhalten. Was ich übersah, war der Zusatz "so lange der Vorrat reicht". In meiner Produktbewertung, beschreibe ich, warum mich die Vorgehensweise, eine Frist mit dem Zusatz "so lange der Vorrat reicht" zu verbinden, so sehr verärgert und warum ich das als eine Manipulation meiner Kaufentscheidung empfinde.
Ich bin gespannt, wie sich die "Zeit" zu diesem Vorfall positioniert.
Ich weiß zwar nicht, wieviele meiner zwischen 300 und 800 monatl. Leser die "Zeit" lesen, kann mir aber vorstellen, dass ein solches Verhalten, nicht nur mein Kauf- und Leseverhalten beeinflussen wird.

(bitte selber lesen)
(Anmerkung: Ich habe meine Kritik hier noch einmal leicht modifiziert, in dem ich alle Aussagen, die u.U. als Tatsachenbehauptung angesehen werden könnten, mit dem Zusatz "Meines Erachtens", "meiner Meinung nach" versehen habe. Das wäre nicht wirklich notwendig, da ich zum Abschluss noch einmal deutlich darauf hinweise, dass es sich bei meinem Text um eine Meinungsäußerung handelt. Aber man weiss ja nie... vorsichtig ist die Mutter in der Porzelankiste)


Bewertung des "Zeit Shop" - Angebots "Große Klassiker für kleine Hörer"
Ich habe mich durch den zusätzlich angebotenen Malkasten (verbunden mit einer Frist bis zum 26.10) zu einer schnellen Kaufentscheidung überzeugen lassen.
Der Malkasten wurde aber leider - ohne Angaben von Gründen - nicht geliefert.
Nun musste ich beim genaueren Hinschauen feststellen, dass es nicht nur eine Frist, sondern auch den Hinweis "so lange der Vorrat reicht" bei der Bewerbung des Artikels gegeben hat.
Diese Verknüpfung "Frist" und "so lange der Vorrat reicht" empfinde ich als eine Verkaufspolitik, die sich mit der Reputation der "Zeit" nicht vereinbaren lässt. Denn durch die Frist, wird man meines Erachtens dazu animiert eine schnelle Kaufentscheidung zu fällen. Durch das "so lange der Vorrat reicht" wird meiner Meinung nach diese Frist konterkariert.
Theoretisch müsste die "Zeit" nur einen einzigen Malkasten vorrätig haben, um diesem Verkaufsförderungskonzept Genüge zu tun.
"Bitte kaufen Sie so schnell wie möglich, dann erhalten Sie von uns ein Geschenk.... aber natürlich nicht diejenigen, die uns fristgerecht ihre Kaufentscheidung mitgeteilt haben, sondern nur wer zu erst kommt... der malt zu erst." (Dieser Satz soll erläutern, was für einen Eindruck diese Verkaufspolitik auf mich macht und wurde von keiner Seite so formuliert)

Es hätte nach meiner Meinung von Seiten der Zeit völlig ausgereicht, zu sagen, "Kaufanreizgeschenk erhält, jeder solange der Vorrat reicht". Dass alleine hätte meines Erachtens ausgereicht, um sich schnell für den Kauf zu entscheiden.... wozu dann auch noch die Frist...? Diese erübrigt sich meiner Meinung nach.

Ich bin sehr verärgert, weil ich mich zwar nicht betrogen, aber manipuliert fühle.

Ich bin gespannt, wie meine timelines in meinen social networks darauf reagieren. Ich zumind. werde verärgert vom zukünftigen Kauf der "Zeit" absehen.
Gespannt bin ich natürlich auch, ob diese Bewertung an dieser Stelle veröffentlicht werden wird.


(im Übrigen stellt dieser Artikel eine reine Meinungsäußerung von mir dar.)

update: mit "Große Klassiker für kleine Hörer" stehe ich bei Google mittlerweile auf Platz 1. Mal sehen wie sie das für "Große Klassik für kleine Hörer entwickelt. Da bin ich bisher NUR auf Platz 2.

(Bitter finde ich, dass ich das Gefühl nicht los werde, dass ich peinlichst darauf bedacht sein muss, mich im Sinne von Artikel 5 GG nur so zu äussern, dass meine Äusserungen keine Tatsachenbehauptungen, sondern nur Meinungsäußerungen beinhalten. Das Nicht-Veröffentlichen meiner Produktbewertung lässt in mir das Gefühl aufkommen, dass ich - wenn ich nicht darauf achte, ganz schnell Kontakt zu einem Abmahnanwalt bekommen werde. Auch dies ist natürlich eine reine Mutmaßung und keine Tatsachenbehauptung.

Freitag, 29. Oktober 2010

Franz auf den sieben Weltmeeren

(und hier gehts zum Streit um große klassiker für kleine hörer, bzw. große klassik für kleine hörer)
Malacca Straße

Diese Reise ist meine Motivation zu schreiben sehr gering. Dabei habe ich genug
Zeit und langweilig war es die letzten Wochen auch nicht. Wie auch immer.
Bei meiner letzten Mail waren wir kurz hinter Suez und sind in die andere
Richtung gefahren. Seit dem haben wir das Piratengebiet erfolgreich passiert und
haben zig Häfen in Asien abgeklappert, so dass mich jetzt nur noch drei Wochen
von der Heimat trennen.
Aber immer der Reihe nach.
Die Passage durch den Golf von Aden und den indischen Ozean mit dem
Sicherheitsteam war unspektakulär. Unsere Sicherheitsmaßnahmen waren etwas laxer
als bei der vergangenen Durchfahrt. So war es immer noch Möglich sich draußen
aufzuhalten, was angesichts des sonnigen, warmen Wetters ja angenehmer ist als
nur drinnen zu hocken und sich die Sonne durch die schweren Fenster anzusehen.
Auf jeden Fall sahen unsere Söldner dieses mal mehr aus wie Soldaten. Alles sehr
große, breite und grimmige Kerle. Davor hatten wir ja eine älteren, der immer
mit rosa Badehose rumgelaufen ist, zwei Sunny Boys und einen freundlichen
älteren dicken. Aber auch dieses mal habe ich nicht viel von denen mitbekommen.
In Sri Lanka haben wir sie wieder abgegeben. Das ist ja für uns schon immer ein
kleiner Umweg von ca. 100 Seemeilen, der im Fahrplan nicht berücksichtigt wird,
so kriegen wir durch das abholen und abgeben des Teams immer Verspätung rein.
kurz darauf nämlich am 30. September sind wir das erste mal in Singapur
angekommen. Wir waren Nachmittags dort und haben die Zeit genutzt um wieder
etwas an der Hauptmaschine azu arbeiten.
Auf der Überfahrt ist eine Halterung des Abgaskanals durchgebrochen, die wir mit
Seilen und Kettenzügen stabilisiert hatten. Das wurde geschweißt. Dann haben wir
noch einiges an Ausrüstung und Proviant erhalten. Danach gab es hier und dort
noch eine Kleinigkeit zu tun. Am Abend bin ich aber an Land gegangen. Mit den
ganzen Philipinos bin ich zu einem Einkaufszentrum gefahren. Das war nicht weit
weg und dort konnte man auch etwas essen und trinken. Wir waren erst spät wieder
an Bord. Zu meinem Leitwesen musste ich dann in der Nacht auch noch zum
Auslaufen aufstehen.
Der nächste Tag war etwas schwierig aber da ich mir hier die Arbeit selber
einteile konnte ich mir was entspanntes suchen wo ich mich wieder regenerieren
konnte.
Von Singapur ging es in großen Schritten nach Hong Kong und Yantian. Dort haben
wir nur gearbeitet beziehungsweise, die Liegezeiten waren so ungünstig, dass es
keine Möglichkeit zum Landgang gab.
Es folgte die Überfahrt nach Japan. Im Gegensatz zu letzten Aufenthalt dort war
das Klima nun angenehm und nicht mehr so drückend schwül. In Kobe sind wir
Samstagabend angekommen. Hier hat sich nach dem Abendessen eine kleine Karawane
auf den Weg zum Sheraton Hotel gemacht. Ausgerüstet mit Laptops, Getränken und
Knabbereien haben wir uns dort in die Lobby gesetzt und das kostenlose W-Lan
Netz genutzt. Günstiger als mit Skype kann man ja nun wirklich nicht
telefonieren. So verging der Abend sehr schnell. ich hätte ja erwartet, dass wir
rausfliegen, da es offensichtlich war dass wir nicht dort wohnen. Wir sind es
jedenfalls nicht. Ich konnte mir an der Rezeption sogar noch einen Stromadapter
leihen.
Den halben Sonntag lagen wir noch dort aber ein weiteres mal habe ich das Schiff
nicht verlassen. In Nagoya einen Tag später wurde arbeitsmäßig wieder
durchgezogen. Unser leitender Ingenieur ist noch sehr jung und möchte sich
natürlich profilieren. Von daher hatten wir während der gesamten Küstenreise ein
straffes Programm gehabt. Wenig große Arbeiten aber unzählige kleine. In Nagoya
habe ich zum Beispiel die Fundament bolzen der Hauptmaschine nachgezogen. Hier
werden ja die Bolzen mit Hilfe einer Hydraulik die 2200 Bar Druck aufbaut
gestreckt, sodass man die Mutter per Hand anziehen und lösen kann. Das muss halt
alle paar tausend Stunden überprüft werden, da es durch die Vibrationen immer
sein kann, dass sich eine Mutter loswackelt.
Das ist auch keine schwierige Arbeit dauert aber Aufgrund der hohen Zahl an
Bolzen sehr lange.
In Shimizu gab es aber wieder die Möglichkeit an Land zu gehen. Abends nach der
Arbeit bin ich mit zwei anderen in der Dunkelheit los. Gegenüber vom Hafen gibt
es einen alten Tempel mit Zen Garten und angeschlossenem Friedhof. Alles sehr
idyllisch. Obwohl alle fünf Minuten eine hupende Bahn vorbei gefahren ist. Aber
egal es war ein schöner. Es gab da einige abgefahrene Sachen, die bei Tag
wahrscheinlich unspektakulär sind. Aber hinter dem Tempel ging es einen Berg
hoch. Da waren plötzlich hunderte kleiner Statuen die einen anstarrten. Das war
gruselig.
Leider habe ich hier irgendwo meine Geldbörse verloren. Der trauere ich immer
noch nach. mehr als sieben Jahre hat sie mich jetzt begleitet und ausgerechnet
in diesem Kaff verliere ich sie. Schlimm!
Gemerkt habe ich das erst als ich in Tokyo los wollte.
Ein Freund aus Berlin verbringt dort gerade ein Jahr und den wollte ich
unbedingt treffen. Vom Hafen aus ist es bestimmt eine halbe Stunde um per Fuß
die nächste U-Bahn Station zu erreichen. Ich war mit meinem 1. Offizier
unterwegs. Ich hatte ja kein Geld mehr. Wir haben etwas Zeit gebraucht um uns
auf dem Bahn Fahrplan zurecht zu finden. Aber dann ging es los. Wir mussten nur
einmal umsteigen. Die erste Bahn war noch normal gefüllt. Aber in der zweiten
Bahn wurde es dann eng. Diese Stopfer habe ich nicht gesehen aber die Leute an
der Tür mussten sich mit aller Kraft in die Bahn zwängen um nicht von den Türen
erdrückt zu werden. Es war so, dass man sich in der Bahn nicht mehr festhalten
musste weil es gar keine Möglichkeit zum fallen gab. Das ein uns Austeigen war
auch ein gehöriges Gedrängel. Aber das muss man den Japanern lassen. Sie stellen
sich am Bahnsteig an. Und zwar brav neben der Tür. Hier warten sie bis alle
ausgestiegen sind bevor sie in den Zug strömen. Nicht wie bei uns wo die
Einsteiger reindrängeln bevor die Aussteiger Den Zug verlassen haben.
Mit meinem Freund haben wir uns dann in der Stadt getroffen. Viel Zeit hatten
wir leider nicht aber es hat gereicht um einmal ums Karre zu schlendern und
etwas zu essen. Die Japaner sind schon eins sehr seltsames Volk. Man kennt doch
diese Greifer Automaten, mit denen man Plüschtiere aus einer Kiste rausholen
kann. Die gibt es bei uns nur auf Jahrmarkten. Dort haben sie ganze Läden voll
mit diesen Maschinen. Oder ein ganzer Laden mit einarmigen Banditen.
Interessant war es allemal. Schade, dass die Zeit immer so knapp ist. Am
nächsten morgen ging es früh weiter. Wir hatten schon am vergangenen Tag
begonnen ein Auslassventil zu wechseln. Damit sind wir nicht ganz fertig
geworden. Aber gegen Mittag war wieder alles bereit um nach Hause zu fahren. In
Tokyo hatten wir den Scheitelpunkt dieser Reise.

Erstmal fuhren wir wieder nach Yantian und Hong Kong. Auf der Überfahrt hatte
ich voll und ganz mit der Bestellung zu tun. Eine nervige Arbeit. Man muss ja
drei oder vier Monate im voraus planen, was die nächste Crew so alles benötigen
wird. Da ist es leicht irgendeine Kleinigkeit zu vergessen. Aber mittlerweile
ist sie fertig und bereit zum abschicken.
In Yantian haben wir dieses mal unseren Müll abgegeben. Das ist ja auch immer
ein gefeilsche.
Abends war ich hier auch wieder mit einigen Philipninos an Land. Das letzte mal
war ich vor drei Jahren hier. Da war die Stadt noch sehr mickrig. Aber
mittlerweile ist eine ganze Menge los. Es gibt mehrere Einkaufszentren, Bars
Restaurant und leben auf der Straße. Der Hafen ist auch riesig geworden. Dafür,
dass gleich um die Ecke Hong Kong und weitere zwei große chinesische Häfen
liegen.
Man denkt ja, dass wo die Schiffe größer werden man wieder längere Liegezeiten
hat,.
In Yantian habe ich jetzt gesehen, dass eine Containerbrücke bis zu vier
Container gleichzeitig laden kann. Auf dem Schiff waren wieder diverse Händler
die Elektronikschrott, Uhren und DVDs verkauft haben. Einer davon hat uns in die
Stadt gebracht und ist auch wie ein Fremdenführer bei uns geblieben. Er hat uns
Geld umgetauscht und uns gezeigt wo etwas los ist. Erst war ich kurz einkaufen.
Aber dann hat dieser Typ meine Kollegen und mich in einen Friseurladen gebracht
wo deutliche erkennbar schon andere Seeleute mit einigen Damen zusammen saßen.
Ab und an verschwand dann immer ein Pärchen in einer hinter einem rollbaren
Schrank versteckten Tür…
Wir haben kurz auf den Rest unserer Truppe gewartet und haben uns dann wieder
zum Schiff bringen lassen.
Noch in der Nacht sind wir nach Hong Kong gefahren wo wir am nächsten Morgen
angekommen sind. Hier hat der Chief die ganze Maschinenbesatzung sofort an Land
geschickt. Ich bin also mit dem Azubi zur U-Bahn gedackelt und in die Stadt
gefahren. Dort haben wir uns aber getrennt. Ich bin eigentlich nur den ganzen
Tag rumgelaufen, habe mir die Stadt mit ihren Parks, Geschäften und Stadien
angeschaut. Es ist schon gewaltig was es dort alles zu entdecken gibt wenn man
nur ausreichend Zeit hat. Ich finde es ja immer gut raus aus den überfüllten
Geschäftsvierteln mehr in die Wohngegenden zu kommen.
Hong Kong ist ja auch von Bergen umgeben. Auf einen davon kann man mit einer
Tram fahren. Von oben hat man dann eine gute Aussicht über die Stadt. Es war
leider etwas diesig und vom Hafen hat man nur eine Ecke sehen können aber es
lohnt sich auf jeden Fall. In der Tram wimmelte es sofort wieder von Touristen.
Wieder unten angekommen musste ich ganz schön hetzen um pünktlich beim Schiff zu
sein. So zwei bis drei Stunden wäre ich gerne noch dort geblieben um auch etwas
vom Nachtleben mitzubekommen.
Beim nächsten mal.
Es zog ja ein schwerer Taifun, der schon auf den Philipinen gewütet hatte genau
in unsere Richtung. Wir haben hier alles festgezurrt was irgendwie rumfliegen
könnte. Zum Glück hat der Sturm dann aber seine Richtung geändert und wir haben
nur einige Ausläufer abbekommen.
In Singapur war die Liegezeit anfangs ideal um Samstagabends entspannt an Land
zu gehen und die Nacht in der Stadt zu verbringen. Aber irgendwer hat uns einen
Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt 2300 waren wir erst kurz nach 0200
fest. Bis dann die Einwanderungsbehörde gekommen ist und Landgangstickets
ausgestellt hat war es zu spät um noch rein zu fahren. Sehr sehr schade.
Am nächsten Morgen standen aber nur ein paar kleiner Arbeiten an. ich musste im
Hafen zu einem Schwesterschiff laufen um für Ersatzteile zu betteln. Bekommen
habe ich sie aber nicht. Ich bin noch kurz dageblieben und habe mich mit den
Leuten dort unterhalten. Die haben noch drei Monate vor sich. Da freut es mich
gleich umso mehr schon bald zu Hause zu sein.
Aber zum frühen Nachmittag war alles geschafft, so dass ich zum letzten Landgang
dieser Reise aufbrechen konnte.
Leider ist es immer etwas ungünstig Mittags in Singapur draußen zu sein. Es
regnet immer wie aus Eimern. Ich wollte aber nicht abwarten sondern bin gleich
los gelaufen. Noch vor dem Gate war ich triefend nass. Aber egal sobald es
aufgehört hat zu regnen trocknen die Klamotten ja rasend schnell.
Richtig viel Zeit hatte ich nicht. Aber ich war nochmal kurz einkaufen und etwas
essen. An so viele Landgänge kann man sich in der Tat gewöhnen.

Jetzt wie gesagt geht es in großen Schritten nach Hause. Noch einmal mit den
Söldnern durchs Piratengebiet gurken und dann kann man sich nur noch auf die
Heimat freuen.

Ich wünsche euch noch eine schone Woche

Franz

Dienstag, 31. August 2010

Rotes Meer

(und hier gehts zum Streit um große klassiker für kleine hörer, bzw. große klassik für kleine hörer



Guten Abend,
Als ich die letzte Mail vor etwas über einer Woche abgeschickt hatte waren wir
gerade bei der Ansteuerung auf Singapur.
Dem Ursprünglichen Plan nach sollten wir von Samstagmittag bis Sonntagmittag
liegen. Es war dann aber sehr schnell klar, dass wir schon in der Nacht wider
Auslaufen sollten.
Was sehr schade war, denn der Kapitän hatte schon ein umfangreiches
Nachtprogramm erdacht, dass uns ungefähr durch alle Bars Singapurs geführt
hätte.
Aber gut. Nachdem wir angelegt hatten gab es eh noch viel zu tun. Wir haben
Verpflegung und etwas Ausrüstung bekommen. Ich habe vorher noch nie ein Schiff
mit so leeren Provianträumen gesehen. Selbst das Wasser wurde schon knapp.
Dann haben wir noch einige der kleinen Magnetventile gewechselt, die in der
Vergangenheit immer dafür gesorgt haben, dass die Hauptmaschine nicht
angesprungen ist.
Aber zum Nachmittag bin ich dann mit den zwei Azubis an Land gegangen.
Erst waren wir kurz einkaufen um dann zum Fluss zu fahren wo wir etwas gegessen
und getrunken haben. Gestärkt sind wir in dieser Gegend noch weiter gelaufen
und in ein Einkaufszentrum gelangt was eher einem Labyrinth geähnelt hat. So ein
undurchschaubar angelegtes Shoppingcenter habe ich noch nie gesehen. Neben den
einzelnen Etagen gab es noch zwischen Etagen. Die Rolltreppen haben einen aber
nie auf die Etage gebracht zu der man eigentlich wollte. Man musste ungefähr
dreimal wieder ein Stück runterfahren und dreimal um die Ecke laufen eh man ganz
hochfahren konnte. Ich war sehr froh da wieder raus zu sein.
Als es dann Abends wurde waren wir noch in einer kleinen Bar direkt am Fluss.
Der Kellner war ein Sachse, der vor der Krise in Singapur Schiffsdiesel überholt
hat. Jetzt überbrückt er die Zeit mit Kellnern bis er anfängt Unterwasserroboter
für Bohrinseln zu fahren.
Der Rückweg zum Schiff war noch witzig. Bis zum Terminal sind wir mit dem Taxi
gut durch gekommen. Aber im Terminal selber gab es verschiedene Buslinien. Nach
draußen wurden wir von zwei Technikern gefahren das war kein Problem. Aber bis
man durchschaut hat welche Buse wohin fahren. Irgendwann sind wir dann
gelaufen. Die Zeit wurde dann auch schon langsam knapp.
Jedenfalls sind wir über eine halbe Stunde auf dem Hafengelände rumgeirrt bis
wir den Kahn gefunden haben. Dieser Hafen ist einfach zu groß.
Sonntag und die vergangene Woche vergingen relativ Ereignislos.
Ach ja: Neuerdings kriegen wir Ex-Royal-Marines, die auf uns aufpassen während
wir durch das Piratengebiet um den Golf von Aden fahren. Dieses Gebiet wurde
jetzt bis fast nach Sri Lanka ausgeweitet.
Die sind am Dienstagmorgen gekommen. Bewaffnet sind sie mit einem riesigen
Jagdgewehr mit Zieloptik.
Die Vier waren ganz nett. Viel hatte ich ja nicht mit ihnen zu tun. Jedenfalls
sollten die uns sicher ins Rote Meer bringen. Es wurden noch einige Maßnahmen
getroffen die aber ziemlich sinnlos da inkonsequent waren. Das Schiff wurde
komplett abgedunkelt so dass wir Nachts nicht zu sehen sind. Die
Vorgeschriebenen Navigationslichter waren aber laut Reedereianweisung
angeschaltet. Klasse.
Eh habe ich das Gefühl, dass die Sicherheitsleute nur hier waren weil dadurch
die Versicherungsprämien sinken so, dass die Firma am Ende Geld spart.
Um die Ladung, das Schiff oder gar die Seeleute geht es da eher weniger. So
haben wir natürlich alle Türen abgeschlossen damit man theoretisch den Aufbau
nicht betreten kann. Die Fenster wurden zusätzlich mit kugelsicherer Mappe
verstärkt sofern sie nicht schon mit gepanzerten Rollos ausgestattet waren.
Aber alle hier an Bord haben halt das Beste draus gemacht.
Wie gesagt so viel habe ich davon eh nicht mitbekommen.
Jetzt am vergangenen Sonntag war ich etwas früher wach. Kurz vor dem Frühstück
ertönte dann der Generalalarm. Die ganze Crew ist ins Büro gekommen mit
Rettungsweste und so weiter um zu erfahren was Sache ist.
Generalalarm ist erstmal nichts schlimmes. Der dient erstmal dazu die Crew zu
sammeln um dann gemeinsam gegen eine Gefahr wie Feuer oder eben ein
Piratenangriff vorzugehen.
Scheinbar gab es ein verdächtiges Boot welches uns zu nahe gekommen ist.
Die Größte Sorge vom Steward und vom Koch war dass die Brötchen und die Eier
anbrennen.
Wir durften dann auch relativ schnell gehen. Ich nachhinein habe ich dann
erfahren, dass tatsächlich Piraten versucht haben uns anzugreifen. Die
Sicherheitsleute haben definitiv Waffen auf dem Boot gesehen und selber auch
Warnschüsse abgegeben bis das Boot abgedreht hat.
Wie sagt man dazu in der Fachsprache? Es hat ein Boarding Attempt stattgefunden.
Gut dass die da waren auch wenn sie ständig am Waschen waren und eine Maschine
auch nur wegen einem T-Shirt, einer Hose und einem paar Socken angestellt haben.
Mittlerweile sind die Jungs aber weg, wir dürfen auch wieder nach draußen gehen
nachdem wir vier Tage im inneren eingesperrt waren.
Langweilig wird es hier wirklich nicht.
Als nächstes stehen dann Jeddah und der Suezkanal auf dem Programm.
Ich wünsche euch eine angenehme Woche .
Franz

Montag, 23. August 2010

Franz ist wieder unterwegs

11. August 2010 Zwischen Hong Kong und Singapur

Es ist seit ca. einem Jahr mal wieder soweit. Seit knappen zwei Wochen bin ich
wieder auf See.
In diesem Jahr habe ich die ersten zwei Semester meines Studiums hinter mich
gebracht. Ich studiere in Flensburg Schiffsbetriebstechnik. Mit diesem Studium
kann ich als Ingenieur auf Schiffen arbeiten.
Studieren ist großartig. Wenn man aus Berlin kommt muss man sich zwar erstmal an
die Kleinstadt Flensburg gewöhnen. Aber Mittlerweile habe ich mich gut dort
eingelebt.
Jedenfalls arbeite ich während meiner etwas verlängerten Semesterferien wieder
auf See um das Studium zu finanzieren.
Nachdem sehr lange unklar war, wann es für mich überhaupt los geht kriege ich an
einem Freitag eine Mail nach der ich am kommenden Donnerstagmorgen nach Japan
fliegen sollte um dort einzusteigen.
Das war dann zwar etwas kurzfristig aber gut. Der Flug war sehr entspannt. Von
Berlin Tegel flog ich zuerst nach Frankfurt und von dort weiter nach Osaka. In
Japan angekommen wurde ich von einem Agenten abgeholt der mich sicher an den
langen Schlangen vor den Einreiseschaltern vorbeigelotst hat. Nach dem wir noch
einige Stempel bei einigen Behörden abholen mussten hat er mich ins Hotel
gefahren. Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf habe ich mich bei heiß-feuchtem
Wetter auf den Weg ins Zentrum gemacht. Das Hotel liegt in Kobe, dass ich schon
etwas kenne. Die Stadt liegt am Fuße bewaldeter Berge. In den Bergen war ich
dann erstmal etwas spazieren. Eine sehr nette Gegend. Bloß die Wanderwege waren
ab und an etwas sehr abenteuerlich. Ohne die Markierungen hätte man nicht
gewusst, dass man sich überhaupt auf einem Weg befindet.
Zurück im Hotel gab es erstmal Abendbrot. Da die Firma gezahlt hat habe ich mir
ein Menü gegönnt. Vorspeisen, Suppe, Salat und Steaks vom feinsten.
Der Verdauungsspaziergang danach war bitter nötig.
Am nächsten Morgen hat der Agent mich vom Hotel abgeholt und zum Schiff
gebracht.
Es ist eines der neusten und größten Schiffe dir wir in der Flotte haben. Daher
war ich sehr überrascht wie gammelig es von Außen Stellenweise aussieht. Dabei
kommen die gerade aus der Werft. Egal.
An Bord habe ich nach dem Guten Tag sagen schnell die Arbeitsklamotten angezogen
und habe mich ins Getümmel geworfen. Die waren gerade dabei ein paar
Einspritzdüsen zu wechseln.
Die Crew ist gut. Den Kapitän und einige andere kenne ich noch von früheren
Schiffen. Dann habe ich noch zwei aufgeweckte Azubis, die mir beim zurechtfinden
viel helfen konnten.
Die ganzen Europäer sind schon über drei Monate hier und befinden sich auf der
Rückreise. So hält sich die Allgemeine Arbeitsmotivation etwas in Grenzen. Neben
den kleineren Arbeiten die halt immer Anfallen wird momentan hauptsächlich
geputzt und gemalt.

Von Kobe wo ich eingestiegen bin sind wir dann nach Nagoya, Shimizu und Tokio
gefahren.
Als wir in Shimizu eingelaufen sind habe ich den Kapitän getroffen. Er bat mich
in eine Richtung an Land zu schauen. Als ich es tat lachte er und sagte, dass
ich jetzt noch sieben mal herkommen müsse.
Von diesem Hafen aus hat man eine hervorragende Sicht auf den Fujiyama. Und den
soll man halt nie oder achtmal sehen.
Bei dem Beruf ist das auch gar nicht soo unwahrscheinlich.
An Land bin ich an Japan nicht mehr gekommen. Da hatte ich auch keine große Lust
drauf.
Nach Tokio ging es Richtung China.
Die Überfahrt war mehr oder weniger Standard. In Yantian, einem Hafen in der
Nähe von Hong Kong sollten wir Müll und Schrott abgeben. Hier gibt es immer
etwas vorzubereiten. Ansonsten hatte ich zu tun mich auf dem Schiff einzuleben.
Ich bin ja wieder für sie Store verantwortlich. Und man braucht schon eine
kleine Weile um zu wissen wo was liegt. Dann gibt es ja noch die
Toilettenanlage, die in meinen Bereich fällt. Hier haben wir eine Vakuumanlage.
Dafür gibt es aber einen Sammeltank, wo das Schwarzwasser aus den Klos
gespeichert wird. Dieses muss man von dort in die Abwasseraufbereitungsanlange
pumpen. Da gilt es ein gewissen Timing zu finden. Pumpt man zu oft zu viel,
läuft der Fäki über, pumpt man zu wenig ist der Sammeltank irgendwann voll.
Heute, es ist bereits Freitag der 13, habe ich versucht die Zeitschaltuhr für
die Pumpe einzustellen, was glaube ich misslang. Wie auch immer. Letzter
Sonntag: Ich hatte viel vor. Diese Mail schreiben, etwas Sport machen und etwas
für die Uni machen. Da ich die Hälfte des kommenden Semesters an Bord verbringen
werde habe ich etwas Lernzeug dabei.
Jedenfalls habe ich das alles nicht geschafft. Zu 1130 Uhr haben wir uns zur
Kirche in der Bar getroffen. Alle Europäer halt. Jedenfalls war es dann 1200
Uhr, dann gab es Mittag, danach saßen wir wieder an der Bar, dann gab es Kaffe,
es war also 1530 Uhr und plötzlich war dann auch schon Abendbrotzeit. Irgendwann
gegen 2000 Uhr war ich dann auf Kammer habe noch einen Tatort geschaut und bin
schlafen gegangen. Es war aber echt witzig. Die älteren haben halt schon viele
Seefahrtsgeschichten zu erzählen. Man arbeitet halt nur nicht mit den Leuten
sondern lebt für eine lange Zeit mit ihnen zusammen. Solche Sonntage sind da
schon gut für den Zusammenhalt auch wenn man persönlich nicht alle schafft was
man sich vorgenommen hat.
Auf den Sonntag folgt leider der Montag. Den haben wir in Yantian verbracht. Ich
war den ganzen Tag mit der Müllabgabe beschäftigt.
Während man da so steht wird man dann ständig von Chinesen angequatscht die
einem irgend einen Scheiß andrehen wollen. Telefonkarten, Uhren DVDs. Dann gibt
es noch welche die dich zu einem Puff fahren wollen und dich ständig Fragen wie
lange man noch arbeiten muss. Sehr nervig.
Die Mülljungs waren auch sehr klasse. Wir laden unseren Müll auf ihren Laste
Marke Eigenbau. Die haben einfach einen Container 20“ Container genommen und
diesen auf einen Laster geschweißt. Irgendwann war dieser Container voll und die
Menschen sind weggefahren. Die Pier stand aber noch voll mit unserem Müll. Vor
allem hatten wir noch unseren Schrott an Bord. Einige alte Pumpen, olle E-
Motoren und Metallreste. Ich schätze wir haben die für ca. 800€ verscherbelt.
Jedenfalls warte ich darauf, dass die Jungs wiederkommen. Nach zwei Stunden
fahren sie mit dem selben Wagen vor. Leider war er noch voll Müll. Warum er zwei
Stunden weg war kann ich auch nicht sagen. Es wurde gestopft und gestapelt bis
alles drinnen war. Für den Schrott ist aber noch ein zweiter Wagen erschienen.
Unser Kranausleger ist hier nicht so lang sodass wir unser Zeig nicht direkt auf
die Autos stellen konnten. Für die schweren Sachen ist dann ein (ich schätze
bestochener) Mann mit Gabelstapler gekommen. Der hätte fast den einen Wagen
zerstört.
An dem Abend habe ich noch kurz mit der Heimat telefoniert aber bin nicht mehr
an Land gegangen.
Am nächsten Tag stand Hong Kong an.
Da habe ich etwas am Anlassluftystem gearbeitet. Unsere Hauptmaschine wird ja
mit Druckluft gestartet. Und die Magnetventile die steuern sollen wann welcher
Zylinder Luft erhällt sind defekt. Zu mindestens ein paar davon.
Davon habe ich zwei gewechselt und dann ging es an Land. Ich habe nichts
spektakuläres getan. Erst war ich kurz im Internet und dann bin ich mit ein paar
Leuten zu einem Pub in die Stadt gefahren. Nach zwei Guinness sind wir essen
gefahren. Das war aber spitze. Es gab leckere Peking Ente und Mandarin Fisch.
Ein Superrestaurant mit Blick auf Hong Kong Island. Es war sehr lecker und
vollgestopft ging es zurück.
Das Auslaufen war dann ein kleines Highlight dieser Reise. Gerade abgelegt
springt die Maschine nicht an. Was tun? Erstmal haben vier Schlepper festgemacht
um zu verhindern, dass wir irgendwo rein treiben. Dann ging die Fehlersuche los.
Den Fehler habe ich ja schon genannt. Die Ventile die ich am Morgen gewechselt
habe wurden wieder gegen die Alten eingetauscht. Nach einigem trixen
funktionierte es dann.
Ein Zylinder steht ja immer in der Position um starten zu können. Der kriegt
dann Luft und bewegt sich nach unten. Wenn gerade an diesem Zylinder das
Magnetventil kaputt ist geht gar nichts mehr. Heute nach einem längeren Test
haben wir herausgefunden, dass gleich vier dieser Ventile zerschlissen waren.
Mittlerweile ist aber alles repariert. letzten Endes hat eine kleine Dichtung
dafür gesorgt, das ein 300 Meter langes Schiff nicht von Fleck kommt.
Ansonsten hatte ich diese Woche nicht sehr viel zu tun. Man versucht sich zu
beschäftigen. Füllt irgendwelche Checklisten aus, macht irgendwas sauber und
bestellt etwas. Es ist halt ein neues Schiff und allzu viel gibt es noch nicht
zu tun.
Aber es ist gut wieder hier zu sein und wieder die salzige Seeluft zu
schnuppern.

Morgen sind wir dann Frühs in Singapur. Wenn man den Kapitän so reden hört wird
es ein großartiger Landgang aber davon kann ich beim nächsten mal berichten.

Viele Grüße

Franz

Montag, 16. August 2010

Sensation: Heinrich Heine im aktuellen Interview mit der "Welt"

http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article8997753/Diese-Jesuiten-des-Nordens.html

SZ zur Google-Streetview-Debatte

(Sueddeutsche Zeitung vom 14.08.2010)
Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt in einem dreigeteilten Artikel zur Google-Streetview-Debatte:

(Auszug)

...
Ein veraltetes Begriffsinstrumentarium
Das Problem ist, kurz gesagt, nicht die Privatheit des gesammelten Materials, sondern seine Fülle und unbegrenzte Verfügbarkeit. Der traditionelle Datenschutz wirkt deshalb so hilflos, weil er bisher mit einem zusehends veraltenden Begriffsinstrumentarium operiert, nämlich fast ausschließlich mit der Unterscheidung von Öffentlichkeit und Privatsphäre.

Bild vergrößern
Golden Gate Bridge in Street View: Sie reden von Privatsphäre und verlegen deren Grenze in die Mitte der Straßen. (© dpa)
Doch diese Unterscheidung ist stumpf geworden, weil eine hinreichende Menge zweifelsfrei öffentlicher Daten inzwischen Einblicke ermöglicht, die bis ins Innere ganz fremder Menschen reichen. Wer die Angebote, die Amazon unaufgefordert sendet, kennt, weiß das längst.

Niemand konnte je einen Buchhändler daran hindern, sich die Einkäufe seiner Kunden zu merken; der Unterschied zu Amazon ist, dass man dort auch das Nicht-Gekaufte, nur Angesehene registriert und dass man vor allem nichts vergisst - man wird unentwegt an ältere Interessen und Arbeitsphasen, also an seine eigene Biographie erinnert.

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"Wikipedia" kann durch seine Diskussionsfunktion zu einer Personalakte der Missgunst werden, aus der kein Blatt mehr zu tilgen ist, was immer im Artikel vorne steht. Und wer je etwas Verkehrtes oder Dummes gesagt oder geschrieben hat, das netzkundig wurde, wird diesen Makel nie mehr los, während es in Papierarchiven eine Art heilsames Vergessen gab, weil sich kaum jemand die Mühe machte, sie aufzusuchen. All das aber hat mit der Unterscheidung von privat und öffentlich bestenfalls am Rande zu tun.

Romanhaft und unheimlich

Dazu kommt bei Google, dass es eine einzige Firma ist, die inzwischen den übergroßen Teil personenbezogener Daten nicht nur zugänglich macht, sondern auch selbst generiert. Und das wird zum Problem auch dann, wenn all diese Daten zweifelsfrei öffentlich sind.

Der Privatstraßeneinspruch gegen Googles Streetview ist halb unbegründet, halb hilflos. Das Google-Problem besteht nicht in der Verletzung der Privatsphäre, sondern in der Monopolisierung des öffentlichen Raums. Die bloße Adresse wird zum Sesam-öffne-dich für eine Unmasse an Informationen.

Dass es daneben Binnenräume wie Facebook gibt, wo Millionen Menschen mehr oder weniger Intimes von sich immer weiteren Kreisen zugänglich machen, ist damit noch nicht einmal berührt. Hier herrscht wenigstens eine Art Symmetrie.

Wer dagegen bei Google das Lebensumfeld seiner verlorenen Liebe über den halben Erdball erkundet, nutzt eine Infrastruktur, die diesen Erdball zum Nahbereich des öffentlichen Raums gemacht hat. Das ist romanhaft und unheimlich.

Schwarz zu blau in "pur"!

http://philipp-poisel.de/mp3/

MJ is still alive!

http://www.youtube.com/watch?v=7QD_DBWd6RE

Kindesmissbrauch

Wenn man nach Michael Moore und Borat noch immer nicht sicher ist, ob nicht doch ein bedeutender Teil der amerikanischen Bevölkerung ein Rad ab hat...hier ist der Beweis:
http://www.youtube.com/watch?v=Ul3GqD_E45w

Dickes B-Mashup vom Allerfeinsten!

http://soundcloud.com/mashupgermany/mashup-germany-walking-on-mashups

Freitag, 30. Juli 2010

Kein Twittern, kein facebooken, kein bloggen

schon blöd, wenn man so viel zu tun habt, dass man nicht mehr dazu kommt.
Wobei.... bloggen tue ich nach wie vor, nur eben nicht mehr hier, bzw. selten bis nie hier.

Meine privaten Familien´blogs für meine beiden Töchter füllen sich nach wie vor.

Montag, 3. Mai 2010

1.500ster Blogeintrag

Aus rein kommerziellen Gründen, melde ick mir nach 4 Monaten Blogabstinenz wieder zurück.

Die Zeitschrift CHIP-Online verlost een HTC Desire unter ihren Lesern.

Det Janze läuft ähnlich wie ooch schon damals beim AMD-Notebooktest, den icke ja bekanntermaßen für mich entscheiden konnte.

Man muss zunächst 10 Aufgaben bewältijen und wenn man dann ausjelost oder ooch von eener Jury für Wert befunden wurde (so jenau ist det nich klar) bekommt man det HTC Desire.
Damit ist dann aber noch nicht Schluß. Wenn man det Teil denne sein Eijen nennt, muss man im Chip-Blog ooch noch darüber berichten.
Dafür kann man det Ding denn danach für sich behalten.

Na ick werd denn wohl mal wieder meine Notebookkamera für die Videoproduktion missbrauchen und een bischen wat posten.

Freitag, 29. Januar 2010

Vergiss das iPhone, vergiss das Nexus....

here it comes:

Das X-PHone!

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