Freitag, 3. Juli 2009

Relevanz und Nachhaltigkeit bei Twitter und Co

Wenn man mit Blick auf die Blogosphäre wie auch das Twitterversum die letzten Jahre Revue passieren lässt, fällt vor allem eins auf.
Immer wiederkehrend gab es in beiden Sphären teils bombastische Aufreger über gesellschaftlich relevante Geschehnisse. Johnny Häuslers jambainvestigatives Blogpost, was Spreeblick an die Spitze der deutschen Blogosphäre katapultiert hat, folgten weniger schicksalhafte kollektive Erregungen über Abmahnungen (Brötchenbild/Atze Schröder) und vieles mehr.
Jüngstes Beispiel; die Solidarisierung der deutschsprachigen Blogosphäre mit der persischen.
Was für eine Aufregung!
Was für eine Anteilnahme!
Welch Aktivismus.

All diese Aufreger währten ein paar Tage, manchmal ein paar Wochen, selten länger.

Das war´s!
Eine über das Geblogge und getweete hinausgehende Initiative fand nicht statt.

Es reichte wohl stets aus, sich gegenseitig seines gesellschaftlichen Engagements bloggend und twitternd zu bestätigen.
Dem eigenen Gewissen war damit stets Genüge getan. Notfalls wurde noch das eigene Profilbild grün eingefärbt, damit auch ja jeder stets über das eigenen gesellschaftliche Engagement informiert war.

Bis auf wenige Ausnahmen, fehlt der Blogosphäre, fehlt den Digital Natives das konstante gesellschaftliche Engagement in Hinblick auf ihre öffentlich zur Schau getragenes kollektives Entrüsten über gesellschaftliche Missstände.

Jamba und andere werden auch heute noch Geschäftsgebaren nachgehen, die es anzuprangern und gegen die es sich zu kämpfen lohnte.
Im Iran wird die Bevölkerung noch immer unterdrückt.
Wo bleibt aber die Offline-Intitiative, die das im Netz angeprangerte, versucht in der Wirklichkeit zu verändern und zwar nachhaltig und nicht nur temporär.

Wenn man seinen Blick auf die angesprochenen Sphären im Netz nicht nur punktuell in Hinblick auf ein Ereignis richtet, sondern sich erlaubt, einen größeren über Jahre gehenden Überblick zu verschaffen, wird klar.
Nachhaltigkeit findet in den Netzsphären fast nicht statt.
Wo sind sie, die Blogs und Twitterer, die sich nachhaltig in gesellschaftlichen Problemfeldern bewegen und nach Ansätzen suchen, wie mittels des Netzes reale Veränderungen angestoßen werden können. ak vorratsdatenspeicherung / netzpolitik.org sind rühmliche Ausnahmen. Es gibt sicher auch noch andere, aber das Gros hechelt bloß der Sau, die durchs Dorf getrieben wird hinterher, um sich danach wieder mit Perkanat und anderen wichtigen Dingen zu beschäftigen.
Schön, dass dies mittlerweile fast ausschließlich auf Twitter geschieht und mein feedreader sich mirakulöser Weise mit dem steigenden Erfolg von Twitter entleert hat vom vielen sinnlosen Geschwätz.
Wer weiß, vielleicht ist Twitter die Rettung für die Blogosphäre, um hier wirkliche Relevanz und Nachhaltigkeit zu fördern.

Datenschutzerklärung

(Formulierung in Anlehnung der Vorlage des "Lawblogs") Das sollten Sie wissen Das Weblog von Hausmeister Pachlke nimmt den den Schutz Ihrer persönlichen Daten ernst und ich der Betreieber halte mich an die Regeln der Datenschutzgesetze. In der nachfolgenden Erklärung finden Sie einen Überblick darüber, welche Art von Daten zu welchem Zweck erhoben werden können und in welchem Umfang diese Daten Dritten zugänglich gemacht werden könnten. Datenverarbeitung In den unvermeidlichen Serverstatistiken werden automatisch solche Daten gespeichert, die Ihr Browser übermittelt. Dies sind: * Browsertyp/ -version * verwendetes Betriebssystem * Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) * Hostname des zugreifenden Rechners (IP Adresse) * Uhrzeit der Serveranfrage. Diese Daten sind in der Regel nicht bestimmten Personen zuordenbar. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen Cookies Ich verwende keine Cookies. Kommentare, Emails Informationen, die Sie auf meinem Blog eingeben oder mir in sonstiger Weise übermitteln werden, errfasse ich auch. Das betrifft etwa Kommentare, Namen, Email-Adressen und ULRs, die Sie in die entsprechenden Kommentarfelder eintragen. Diese Angaben geschehen freiwillig und werden in keiner Weise überprüft, die Verwendung von Pseudonymen etc. ist möglich. Ich weise darauf hin, dass Name, angegebene Webseite und Kommentare für jeden Benutzer der Seite einzusehen sind. Daten werden auch erfasst und gespeichert, wenn Sie Emails an uns senden. Auskunftsrecht Wir würden Ihnen gern Auskunft über die bei uns gespeicherten persönlichen Daten geben. Wir wissen allerdings nicht mehr, als Sie auch. Dieses wenige Wissen teilen wir im Rahmen der gesetzlichen Auskunftsansprüche allerdings gern nochmals mit Ihnen. Wenn Sie weitere Fragen zur Behandlung Ihrer Daten haben, dann senden Sie einfach eine Mail an unsere Adresse - die finden Sie im Impressum.
 
Livecommunity powered by six groups

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.