Dienstag, 9. Juni 2009

Franz auf hoher See

Einen schönen Sonntagabend. Es ist zwar kein typischer Sonntag und es ist schon
spät aber ich möchte wenigstens mit dem Schreiben dieser Mail anfangen.
Heute Nachmittag sind wir in Oakland, dem Hafen von San Francisco eingelaufen.
Es klang so viel versprechend. 17:00 Uhr sollten wir fest sein und Nachts wieder
auslaufen. Ich hätte gerne ein paar CDs gekauft und den Abend in einem netten
Café verbracht aber das Einlaufen hat sich ganz schön verzögert. Wir sind
gleichzeitig mit einem anderen Schiff eingelaufen. So mussten wir ewig warten,
bis die anderen festgemacht hatten und wir endlich an die Pier konnten. Dann
standen auch noch ein paar kleinere Arbeiten in der Maschine an. Schlussendlich
war ich erst um 20:00 Uhr fertig. Da haben die Geschäfte schon geschlossen. Von
dem was ich in San Francisco kenne hätte man nur noch in den Red Light Dirstrict
fahren können. Das kann man sich in etwa wie Sankt Pauli in Hamburg vorstellen.
Etwas beschaulicher vielleicht. Auf jeden Fall gibt es dort eine Menge Bars und
Restaurants. So große Lust hatte ich dann aber nicht mehr. Nachts um 02:00 Uhr
sollen wir auslaufen.
Da gehe ich dann doch lieber früh ins Bett. Die Freitagnacht steckt mir auch
noch ein wenig in den Gliedern. Da waren wir zu viert in Long Beach unterwegs.
Auf diesen Abend hat sich unserer 2. Ing. schon die ganze Reise gefreut. Wir
hatten auch ein wenig Glück. Denn Eigentlich standen Arbeiten an. Aber
zwischenzeitlich hieß es, dass wir schon in derselben Nacht wieder auslaufen
sollten. Da wurde kein Job vorbereitet. Wir haben trotzdem noch den halben
Samstag im Hafen verbracht.
Jedenfalls sind wir kurz nachdem wir fest waren zur Marina gefahren. Dort
reihten sich die Restaurants aneinander. Wir waren im Tequila Jags. Dort gab es
gute Margarithas und leckere mit Käse überbackene Nachos.
Von der Marina sind wir in den Irish Pub weitergezogen. Ich habe schon eine
Menge darüber gehört. Als wir dort ankamen war es noch lehr. Nach dem einen oder
anderen Guiness füllte sich der Pub. Später fing auch eine recht gute Band an zu
spielen. Irgendwann war es Mitternacht und wir sind aufgebrochen. Der 2. wollte
unbedingt in einen Club gehen. Er wusste zwar nicht mehr so genau wie er hieß
gefunden haben wir ihn nach mehrmaligem nachfragen trotzdem.
Es lief nicht ganz meine Musik aber es war trotzdem ganz witzig. Es tut immer
gut nach vier Wochen auf dem Dampfer von anderen Leuten umgeben zu sein. So
lange sind wir aber nicht geblieben. Kurz nach 02:00 Uhr lag ich schon im Bett.
Das war auch ganz gut so, schließlich war der Samstag Arbeitsmäßig ganz gut
verplant. Ich habe eine Dampfleckage repariert. Dieses mal im Maschinenraum. Im
Pumpenraum habe ich bei derselben Tätigkeit schon zwei andere Tage dieser Woche
verbracht. Dieses Schiff ist 19 Jahr alt. So lange halten die Dichtungen leider
nicht. Es ist wirklich so, kaum ist eine Leckage behoben fällt einem schon
wieder die nächste auf. Glücklicherweise sind die Temperaturen wieder
Erträglich.
Hier einen Tag am Strand zu verbringen kann ich mir echt nicht vorstellen. Durch
den Alaskastrom, der kaltes Wasser aus der Beringsee nach Kalifornien bringt ist
es an der Küste doch recht kühl.
Heute das Einlaufen in die San Francisco Bay war schön. Schon den ganzen Tag hat
die Sonne geschien. Im Hintergrund hat man das kalifornische Küstengebrige
gesehen. Ab und zu ist ein Wal aufgetaucht. Man hatte auch eine super Sicht auf
die Stadt als wir durch die Golden Gate Bridge gefahren sind.
Mittlerweile ist es schon Freitag und wir sind auf dem Weg nach Japan. Das
Auslaufen in der vergangenen Nacht ging schnell.
Die Woche fängt gut an. Ich bin mal wieder im Pumpenraum unterwegs.
Eine schöne Woche noch.

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