Dienstag, 19. Mai 2009

Aufruf zur Blutprobe für eine Kollegin

Liebe Leser, ich habe keine Ahnung, wie man sich in einem solchen Fall korrekt mit seiner Bitte an jemanden wendet. Aber dennoch versuche ich es:
Es handelt sich hier nicht um einen weiteren Kettenbrief /Hoax, sondern um eineKollegin und Mutter eines dreijährigen Kindes, die an einer “besonders aggressiven Form der Leukämie” erkrankt ist. Ihre Kollegen wenden sich nun an die Öffentlichkeit mit folgender in einem Brief/E-Mail formulierten Bitte:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich wende mich mit einer persönlichen Bitte an Euch, an Sie alle.

Viele von Ihnen kennen Heike Jüngst, die als Korrespondentin, Autorin und
Planerin seit vielen Jahren im Hauptstadtstudio für Deutsche Welle TV
arbeitet. Die Journalistin ist 45 Jahre alt, verheiratet und Mutter von
Julius (3 Jahre alt) .

Heike Jüngst ist im März 2009 an einer besonders aggressiven Form der
Leukämie erkrankt. Sie hat zwei Chemotherapien hinter sich. Beide haben
nicht den erhofften Erfolg gebracht. Ihre einzige Hoffnung liegt jetzt in
einer passenden Stammzellenspende. Deshalb suchen wir dringend Spender für
unsere Freundin und Kollegin. Die Zeit drängt, laut ihrer Ärzte muss in ca.
sechs Wochen ein Spender gefunden sein.

Das untere Foto zeigt Heike Jüngst und ihre Familie, als noch keiner etwas von der Krankheit ahnte.
Um den potentiellen Lebensretter zu finden, genügt eine Mini-Blutentnahme (6 Milliliter). Auch die eigentliche Stammzellenspende wird aus Blut gewonnen. Jeder, der zwischen 18 und 50 Jahre alt ist, kann sich typisieren lassen. Schwerwiegende Krankheiten wie z.B. Krebserkrankungen, Tumorerkrankungen, HIV, Hepatitis B/C oder Tuberkulose sind Ausschlusskriterien. Selbstverständlich erfahren Sie nach der Typisierung die Daten Ihres persönlichen Stammzellenprofils. Um einen passenden Spender zu finden, brauchen wir eine sehr große Zahl von Personen, die sich typisieren lassen.
Bitte helfen Sie!
Die Stefan-Morsch-Stiftung führt in der kommenden Woche in Berlin zwei Typisierungsaktionen durch.
am Dienstag, den 26.05.2009, 10:30 bis 15:00 Uhr, Deutsche Welle, 1. Stock Foyer, Voltastraße 6, 13355 Berlin
am Mittwoch, den 27.05.2009, 10.30 bis 15:00 Uhr in der Bundespressekonferenz im Raum 0105, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Weitere Informationen sind auf der folgenden Internetseite zusammengestellt:
www.hilfe-fuer-heike-juengst.de/

Um abschätzen zu können, wie viele Kolleginnen und Kollegen durch eine Blutspende helfen wollen, wäre es schön, wenn Sie mir (z.B. per mail) eine kurze Rückmeldung geben könnten
.
Für diejenigen, die helfen wollen, aber Angst vor dem Minipieks haben: Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei bietet - per Post - auch eine Typisierung mit einem Wattestäbchen an.
Alle Infos hierzu unter folgendem Link:
https://www.dkms.de/spender/watte-statt-nadel/index.html
Wer bereits typisiert ist, braucht sich nicht noch einmal typisieren zu lassen.
Bitte leiten Sie diese Mail an möglichst viele Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Verwandte weiter. Jeder Spender zählt!
Herzliche Grüße,
Annabelle Lutz

Dr. Annabelle Lutz
Deutsche Welle Fernsehen
Hauptstadtstudio Berlin
Schiffbauerdamm 40

10117 Berlin

Tel.: 030-46466864
email: annabelle.lutz@dw-world.de



Ich werde mit meiner gesamten Redaktion am Mittwoch eine Blutprobe abgeben und bitte Euch darum, Euch zu überlegen, ob es nicht auch für Euch möglich wäre 1-2 Stunden Eurer Zeit dafür aufzuwenden.

Beste Grüße,

Herman Pachulke

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