Across The Universe - With A little help from my friends
Hab ick jetzt noch nicht so 100% verstanden.
Aber nett isset allemal!
Hab ick jetzt noch nicht so 100% verstanden.
Aber nett isset allemal!
Posted by Herman Pachulke an Freitag, März 07, 2008 0 comments
Tags: Beatles
Auch im Gefängnis gibt es kleine Dinge die zumindest etwas Lebensqualität verschaffen können; in Bruchsal war dies -- bislang -- die einmal pro Woche mögliche Bestellung von frischen Back- und Kuchenwaren.
Diese wurden dann(auf Kosten der Gefangenen) von einer Bäckerei in der Stadt, der Firma Kirchner, Inhaber Thomas Fabry, immer freitags geliefert.
Nachdem es mehrmals Probleme mit der Lieferung gab und ich es nicht nur bei dem üblichen "murren" belassen wollte, schrieb ich Herrn Fabry Anfang Januar einen Brief. Diesen beantwortete er nicht.
Auch wenn ich Gefangener bin, so erwarte ich doch ein Mindestmaß an Respekt, erst recht von einer Firma der ich gutes Geld für ihre Waren bezahle. Um mal zu sehen was passieren würde, reichte ich beim örtlichen Amtsgericht einen Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine
später noch zu erhebende Zivilklage wegen Verletzung kaufvertraglicher Pflichten der Firma Kirchner ein. Jetzt erfolgte die Reaktion prompt. Mich suchte in der Zelle der Bereichsleiter G. (ein JVA -- Beamter) auf und teilte mir mit, Fabry drohe mit Kündigung der Belieferung der Anstalt. Ob ich nicht bereit
wäre meinen Antrag zurück zu ziehen!? Wäre es nur um mich gegangen, ich hätte auf meinen Antrag beharrt, jedoch dachte ich auch an die Mitgefangenen und so zog ich mein Gesuch nach Prozesskostenhilfe zurück.
Freilich es nutzte nichts mehr, denn kaum war die Rücknahme verschickt, kam der Beamte G. erneut zu mir und berichtet, Fabry habe dennoch "fristlos" gekündigt, denn "so was" (gemeint waren Beschwerden) habe er nicht nötig, so gut sei der Umsatz mit den Gefangenen dann doch nicht. Die Anstalt beeilte sich im ganzen Haus große Aushänge zu verbreiten, auf welchen Sie die Kündigung bekannt machte und darauf verwies, ein
Gefangener der vor Gericht geklagt habe sei Schuld. Einige Wärter schickten Gefangene gleich zu mir, mit den Worten, sie mögen sich "bei Herrn Meyer Falk" für die Kündigung bedanken. Was die JVA freilich nicht bekannt gemacht hatte: ihr passte die Kündigung gut ins Konzept, war doch schon 2007 angedacht, diese Bäckereilieferung einmal abzuschaffen, denn sie verursacht der Anstalt gewisse personelle Aufwendungen.
Und durch ein Telefonat einer guten Bekannten von mir mit der Gattin des Herrn Fabry kam heraus, dass meine Eingabe nur der Tropfen war der das Fass zum überlaufen gebracht hatte. So hatte die Bäckerei vor längerer Zeit Besuch von Justizbeamten, da der Verdacht im Raum stand, sie würde Metallgegenstände, versteckt in Backwaren in das Gefängnis schmuggeln. Ebenfalls für Unannehmlichkeiten sorgte eine Beziehung zwischen einer
Verkäuferin der Firma mit einem Gefangenen hier. Und so weiter.
Aber für die Gefängnisleitung war/ist es einfacher die Angelegenheit einem Gefangenen in die Schuhe zu schieben und die Hände in Unschuld zu waschen.
In erwähntem Telefonat sicherte Frau Fabry zu, man werde die Gefangenen vorübergehend noch mal beliefern, bis die Anstalt Ersatz gefunden hätte. Wenige Tage später wollte keine Seite von dieser Zusage etwas wissen und so gibt es vorerst keine frischen Backwaren mehr zu bestellen.
Im persönlichen Gespräch waren die Mitgefangenen durchaus verständnisvoll für meine Vorgehensweise, wenn sie auch enttäuscht waren über die Reaktion des Thomas Fabry, der fristlos gekündigt hatte. Sie berichteten von ihrer eigenen Problemen mit der Bäckerei und wie sie sich nie getraut hätten mal selbst zu Feder und Papier zu greifen.
Nun ist es nicht überlebenswichtig ob man sich einmal pro Woche frische Backwaren bestellen kann oder nicht, aber letztlich ist es doch ein weiterer Rückschritt. Ob die Anstalt, wie sie behauptet, sich um einen Ersatzlieferanten bemüht oder ob sie nur so tut als ob, wir wissen es nicht.
Menschlich jedenfalls ist die fristlose Kündigung durch die Firma Kirchner (Bruchsal), die alle 450 Gefangenen trifft nicht nachvollziehbar.
Thomas Meyer -- Falk
c/o JVA -- Z. 3113
D- 76646 Bruchsal
http://www.freedom-for-thomas.de
http://freedomforthomas.wordpress.com
Posted by Herman Pachulke an Donnerstag, März 06, 2008 0 comments
Tags: Bruchsal, jva, JVA Bruchsal, Thomas
(via Fabian G.)
Posted by Herman Pachulke an Donnerstag, März 06, 2008 0 comments
Tags: Lichtschwert, star wars
Posted by Herr Paul Heckmann an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments
Der AMD-Dankeschön-Song
Posted by Herman Pachulke an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments
Tags: AMD
Auf eine Möglichkeit pixelige Youtube-Videos in annehmbarer Qualität ansehen zu können verweist das GoogleWatchBlog.
Einfach ans Ende der URL noch folgende Zeichenfolge anhängen " &fmt=6 ".
Funktioniert natürlich nur, wenn das Video auch in der entsprechenden Qualität hinterlegt ist.
Posted by Herman Pachulke an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments
In Frankfurt hat eine Ausstellung eröffnet mit dem Titel "Absolut privat? - Vom Tagebuch zum Weblog"
Hier wird erklärt, worum es jeht.
Posted by Herman Pachulke an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments
Tags: vom Tagebuch zum Weblog, Weblog
"Die neuen Technologien waren mir immer willkommen, man muss sich allerdings ständig aufs Neue mit ihnen auseinandersetzen, sich für sie rüsten. Ich fand es beispielsweise immer albern, Bücher gegen Computer auszuspielen. Das Internet ist unbestritten eine wichtige Revolution. Genauso wie das Auto auch eine wichtige Revolution war. Ich fahre Auto, wenn es nötig ist. Aber oft sind die Autobahnen verstopft, weil es einfach zu viele Autos gibt. Im Internet gibt es ein ähnliches Problem: eine Fülle an Informationen, zu viele Informationen, man verliert den Überblick. Was davon ist überflüssig, was ist relevant, was ist verlässlich, was ist unseriös? Das heißt nicht, dass ich gegen das Internet bin. Im Gegenteil, es hat enorme Vorteile. Nur ist es eben eine Art babylonische Bibliothek. Man muss sich anstrengen, das Irrelevante auszusortieren. Ein Beispiel: Wir wissen nicht, wie der erste Tote in der Schlacht von Waterloo hieß, die Geschichtsschreibung hat ihn vergessen. Zum Glück, muss man sagen, denn wenn wir uns an all die Namen der Toten von Waterloo erinnern müssten, würden wir verrückt werden, weil wir diese Datenmasse gar nicht verarbeiten könnten. Unsere bisherige Kultur hat das gefiltert. Mit dem Internet ist jetzt eine Kultur über uns hereingebrochen, die gar nichts mehr filtert. Und das genau ist das Problem: Wir müssen einen Filter finden, um die Informationsmasse zu sortieren. Wenn es zu viele Informationen gibt, fehlen die Kriterien, nach denen man auswählt. Wenn ich im Internet unter dem Stichwort Goethe suche, finde ich mehr als 10 000 Seiten. Aber welche sind brauchbar? Das ist die interessante Frage."
Posted by Herman Pachulke an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments
Tags: Umberto Eco
(via Ehrensenf)
Posted by Herman Pachulke an Mittwoch, März 05, 2008 0 comments

Det Bild ist jetzt janz speziell für meine Kampfkunstfreunde aus Prenzlauer Berg.
Muss man ansonsten nicht verstehen.
Posted by Herman Pachulke an Dienstag, März 04, 2008 1 comments
Tags: Kampfkunst
Pachulke in seinen Anfängen.
Ey det is ja Ewigkeiten her.
Quasi "the good old times"
Und ooch vom Allerfeinsten:
und ooch dette, ey!
und natürlich "Knut der Eisbär"
Posted by Herman Pachulke an Sonntag, März 02, 2008 1 comments
"Der den Turban planlos zügelt, um sich selbst zu überwinden" (übersetzt aus dem Chinesischen)
Herzlichst Willkommen auf meinem Blog! Hier findet ihr Fundstücke vom meiner einer. Kunst und Kultur von Herrn Paul Heckman. Internet und Politik von Volker Agüeras und Gastbeiträge von Franz dem Seefahrer,
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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