Dienstag, 20. Mai 2008

Franz der Seefahrer - Sein längster Bericht

11. Mai - Vor der kalifornischen Küste.

Umweltschutz

Mal wieder ist eine Woche und leider auch schon wieder ein Sonntag rum. Ich habe
eine kurze Nacht vor mir. Gleich muss ich noch einmal in die Maschine um die
HilfsDiesel, die für die Stromerzeugung notwendig sind von Schweröl auf
Dieselöl umzustellen. In Kalifornien gibt es seit zwei Jahren ein Gesetz,
welches dies vorschreibt, um die Luftverschmutzung zu beschränken. Für uns
bedeutet das einen mehr oder wenigen großen Aufwand. Bei den kleinen Hilfs-
Dieseln geht das noch. Aber schon bald soll in Kalifornien auch die
Hauptmaschine mit Dieselöl betrieben werden. Die Massen an Diesel die da
verbrannt werden und die Kosten dafür sind unvorstellbar. Schon mit Schweröl
verbrennen wir jeden Tag 70.000 $. Und Diesel ist um ein vielfaches teurer.
Ich muss es ja nicht bezahlen, nur umstellen was schon reicht. Die ganze letzte
Woche bin ich rumgerannt um mir die richtigen Ventile rauszusuchen. Dabei
hatten wir immer so 50° C im Maschinenraum. Das ist nicht gerade eine optimale
Temperatur zum Arbeiten. Dafür war es in der Freizeit schön in der Sonne an Deck
zu sitzen und Tiere zu beobachten. Na ja so viele Tiere habe ich auch nicht
gesehen. Viele fliegende Fische und irgendwelche Vögel, die fliegende Fische
gejagt haben. Die Sonne war trotzdem nett.

Warten am Panamakanal

Am Montag waren wir ja in Panama. Sprich Montagabend sind wir in Manzanilo
eingelaufen, was ein kleiner Containerterminal ist. Wir waren am frühen Abend
fest und viele der Crew sind an Land gegangen. Aber da gibt es nur zwei
Puffkneipen. Alles andere wäre zu weit weg gewesen. Der Kapitän hat uns zwei
Azubis zwar ganz schön gereizt aber wir sind an Bord geblieben. Das war auch
die vernünftigere Entscheidung denn der nächste Tag sollte lang werden. Sehr
lang sogar. Um drei wurde ich zum Auslaufen geweckt. Aus dem Hafen raus sind wir
zwei Stunden getrieben, bis wir Richtung Panamakanal geschlichen sind. Bis zu
den ersten Schleusen hat es richtig lange gedauert. Wir waren da erst gegen
10:00 Uhr. In den Schleusen haben wir uns auch nochmal gute zwei Stunden
aufgehalten. Das ist eigentlich etwas deprimierend. Ohne schleusen wäre der
Panamakanal eine Sache von vielleicht vier maximal fünf Stunden aber so, na ja.
Wie gesagt pünktlich zum Mittag waren wir aus den Gatun Schleusen raus und sind
durch den Gatun See gefahren insgesamt 26 Meter höher als heute Morgen. Na ja
Landschaftlich ist diese Gegend wirklich toll. Regelwald halt. Mit sehr viel
Grün. Obwohl mit Regen nicht all zu viel los war. Der Lotse hat uns erzählt,
dass es dort schon seit fünf Monaten nicht mehr geregnet hat. Normalerweise
dauert die Trockenzeit so um die drei Monate an. In der Tat sah der Rasen sehr
Trocken aus. Aber nach dem Gatun-See geht es ja eh erst mal durch hügeligeres
Gelände. Mit Rasen ist da aufgrund der Bauarbeiten zum Ausbau des Kanals eh
nicht viel.
Schnell waren wir dann schon bei der Pedro Miguel Schleuse, zu diesem Zeitpunkt
stand ich schon seit über 10 Stunden auf der Brücke. Mit der gewohnten Präzision
haben wir diese und die nächsten zwei Schleusen auch hinter uns gebracht, was
sich aber natürlich wieder in die Länge gezogen hat. Kurz nach dem Abendessen
waren wir endlich am Pazifik. Ich war gut fertig. Aber es hat Spaß gemacht. Wir
hatten einen total verfressenen Lotsen. Zum Kaffee gab es Pfannkuchen. Nachdem
der Lotse schon stolz verkündet hat, dass er vier davon in sich rein gestopft
hat, hat er noch welche für den zweiten Lotsen bestellt, der keinen abbekommen
hatte. Natürlich hat der erste Loste nochmal tüchtig zugelangt. Bloß Abendessen
wollte er dann nicht mehr. Wenn wunderst.


Inspektion


Wie auch immer Mittlerweile ist eine ganze Woche vergangen. Es ist der 17. Mai
und ich bin auf dem Weg nach Japan. Letzten Sonntag haben wir ja extra für
Kalifornien den Treibstoff für unsere Diesel-Generatoren von Schwer auf Dieselöl
umgestellt. Das hat etwas länger gedauert und danach hatte ich keine Lust mehr
weiterzuschreiben.
In der Woche habe ich es dann auch nicht geschafft. Montag sind wir schon in
Long Beach eingelaufen. Wir waren sehr früh da, mussten aber nochmal den Anker
schmeißen, weil eine Coast Guard Inspektion bevorstand. Dass muss man sich so
vorstellen. Die ganze Crew sitzt in der Messe bis auf den Kapitän, der auf der
Brücke die Stellung hält und den Chief, der im Maschinenkontrollraum nach dem
Rechten sieht. Dann kommen neun schwer bewaffnete Beamte an Bord. Drei sind in
der Messe geblieben und haben die Anwesenheit kontrolliert und der Rest hat das
Schiff nach wer weiß was durchsucht. Ich habe jetzt so eine kleine Vorstellung,
wie man sich als Verbrecher oder Terrorist fühlt, denn so ähnlich wurden wir
behandelt. Ganz so schlimm war es nicht, der Chef von dem Boarding Team war ganz
gut drauf und hat Witze gerissen, aber da soll es wohl auch ganz andere geben.
Über die ganze Prozedur an sich könnte man sich stundenlang aufregen aber was
soll´s ich kann´s nicht ändern.

Rückwärts einparken und noch ein Verhör

Irgendwann sind die auch wieder abgezischt und wir durften zur Pier fahren. Die
Einfahrt in Long Beach ist richtig eng. Rückwärtseinparken ist ein Scheiß
dagegen. Sehr gut war auch der Agent, vor Ort der von der Pier hochgebrüllt ab,
dass wir verkehrt herum liegen. Als ob das irgendetwas ausmachen würde. Vor
allem war es für ein Umdrehen etwas spät. Aber es schien Anlass genug zu sein
sehr lange zu schreien um anschließend noch etwas länger zu telefonieren.
Ich weiß nicht warum, vielleicht weil die USA zu viel Geld haben, kamen dann
ungelogen neun Beamte der Einwanderungsbehörde und haben die Crew nochmal
gemustert und die Landgangspässe abgestempelt. Dieses habe ich mich wirklich wie
ein Verbrecher beim Verhör gefühlt. Man kommt in den kleinen Konferenzraum rein,
sieht sich diesen neun Bewaffneten gegenüber und wird von einer unfreundlichen
Frau irgendwelchen Müll gefragt, denn man schon zig mal auf irgendwelchen Bögen
ausfüllen musste. War man schon mal als Urlauber in den Staaten, wie lang ist
man auf den Schiff, wie lange fährt man schon zur See und so weiter und so fort.

Arbeit / Landgang und das beschissene amerikanische Bier

Na ja die ganze Prozedur hat sich bis zum Mittag hingezogen, was super nervig
war, weil wir dadurch erst nach dem Mittag anfangen konnten bei einem Zylinder
der Hauptmaschine den Zylinderdeckel auszutauschen. Was halt auch ein acht
Stunden Job ist. Zum Deckel wechseln kann man nicht viel mehr sagen, als dass
wirklich erst um 20:30 Uhr Schluss war. Schnell geduscht und umgezogen ging es
an Land. Obligatorisch erstmal zu Wal Mart. Danach wollten wir noch eine
Kleinigkeit essen. Aber es war nicht viel los also sind wir zu Hooters gegangen
und haben da sehr Landestypisch einen Burger gegessen. Ich hatte eine Wette am
Laufen, dass ich bis Long Beach keinen Alkohol trinke. Diese Wette habe ich
gewonnen und bei Hooters gab es dann das Gewinner Bier. Na ja was soll man mehr
sagen als dass es amerikanisches Bier war, dass selbst nach einem Monat
Abstinenz noch scheiße schmeckt. In der Stadt war an diesem Montagmorgen nicht
viel los also sind wir nach dem Essen zurück zum Schiff gefahren. Den nächsten
Vormittag habe ich normal gearbeitet und dann ging es mit dem Schiffsmechaniker
wieder in die Stadt. Erst waren wir nochmal einkaufen und im Internet. Dann sind
wir wieder auf Futtersuche gegangen. Man muss dazu sagen, dass der
Schiffsmechaniker am Abend vorher wenig begeistert von Hooters war. So nach dem
Motto Ami-Burger-Gelumpe. Und nur wegen den hübschen, relativ knapp bekleideten
Bedienungen muss man da nicht hingehen. Und überhaupt gibt es da viel bessere
Restaurants. Umso näher wir Hooters kamen umso besser hat letzte Nacht der
Burger geschmeckt und umso (fiktiv) teurer wurden die anderen Restaurants. Also
sind wir wieder bei Hooters gelandet, haben den selben Burger wie am Vorabend
gegessen, der wirklich sehr gut geschmeckt hat. Er hat sich dort sogar noch ein
T-Shirt gekauft. Na ja ich habe ihn ins Taxi gesetzt und bin zum Strand
gegangen. Es war bestes Sonnenschein-Wetter. Und Long Beach ist schön. Ich bin
an den vielen Marinas vorbei zum leeren Strand gegangen und war dort etwas
spazieren. Mittlerweile hatte ich schon ein bisschen die Zeit im Nacken. Zum
Baden war s zu kalt und auch zu dreckig. Irgendwann bin ich umgedreht, mit dem
Bus zur Queen Mary gefahren, die im Hafen für gut liegt uns als Hotel und
Restaurant fungiert. Von dort sind es zu Fuss nur noch 15 Minuten bis zum
Container-Terminal. Das Auslaufen war unspektakulär.

Golden Gate Bridge

Spannender war da schon die Einfahrt nach San Francisco. Es war warm und sonnig als wir durch die Golden Gate Bridge gefahren sind. Man hatte einen guten Blick auf die Stadt.
Wirklich hart sind die Surfer drauf, die teilweise sehr knapp unseren Bug passiert haben.
Man kann dann immer nur hoffen, dass die wenn die auf der einen Seite abtauchen,
auf der anderen Seite auch wieder auftauchen. Als wir fest waren kam jedenfalls
keine Polizei, die unbequeme Fragen gestellt hat also gehe ich davon aus, dass
wir keinen Surfer mitgenommen haben.
Nach dem die Gangway unten war, bin ich direkt mit dem 2. und dem 3. Ingengieur, sowie
der 3. Offizierin und dem anderen Azubi an Land gegangen. Der Terminal liegt
ziemlich abseits. Das Taxi dass wir gerufen haben kam ewig nicht, also sind wir
mit der Seemannsmission zur Bahn gefahren. Wir haben uns etwas dämlich an den
Fahrkartenautomaten angestellt, die aber auch etwas komplizierter sind. Ein
freundlicher Bahnmitarbeiter hat uns über die Funktionsweise aufgeklärt und uns
noch einige Tipps gegeben. Na ja in den Innenstadt angekommen haben wir erstmal
was gegessen und wollten dann eigentlich mit den berühmten Cable Cars zur
Waterfront fahren. Aber gerade auf ein solches aufgesprungen, wurden wir jäh vom
Wagenpersonal vertrieben, da wir noch Becher mit Getränken dabei hatten, die
scheinbar im Cable Car nicht gestattet sind. Wie auch immer wir sind dann
bergauf, bergab zur Waterfront gelaufen. Nicht ohne einen tollen Ausblick
Sonnenuntergang inklusive vom Berg aus zu genießen. Sehr schön. Über das
Rotlichtviertel, was sehr belebt war, sind wir dann zur weniger belebten Pier 39
gelangt. Dort haben wir jeder ein Getränk im Hard Rock Cafe genossen (dass
wollte der 3. Ing. unbedingt so). Als quasi letztes Ereignis standen die
Seelöwen auf dem Programm, die an der Pier 39 in Gefangenschaft leben. Da es
schon dunkel war, hat man nicht viel gesehen. Das war aber auch nicht nötig,
weil die Viecher allein durch ihre bloße Anwesenheit und natürlich durch ihre
Laute für sehr viel Heiterkeit gesorgt haben. Es hat sich auch raus gestellt,
dass unsere 3. Offizierin eine extrem talentierte Seelöwennachmacherin ist. Zu
mindestens auf dem Video kann man ihre Laute nicht vom Original unterscheiden.
Jedenfalls dass Zurück zum Schiff kommen hat sich als etwas umständlicher
gestaltet. Direkt an der Pier war eine sehr lange Warteschlange für ein Taxi.
Auf warten hatten wir keine Lust und so langsam auch keine Zeit mehr. Wir sind
also los gelaufen und haben versucht unterwegs ein Taxi anzuhalten. Die wollten
aber maximal vier Leute mitnehmen und da wir zu fünft waren hatten wir schon mal
das erste Problem. Das zweite war unser Ziel Oakland, dass wie schon erwähnt
abends keine gute Gegend ist. Die Straßenbahn war auch überfüllt und hat sich
noch nicht mal die Mühe gemacht an der Station zu halten. Irgendwann haben wir
dann eine Limousine (leider keine Stretch) angehalten, die uns dann auch zu
unserem Ziel gebracht hat. Einziger Nachtteil war, dass wir Azubis uns einen
Platz teilen mussten und somit von den bequemen Ledersitzen nichts hatten. Alles
in allem war es aber ein richtig lustiger und ereignisreicher Landgang.
Die Nacht war bloß ein wenig kurz. Kurz vor Mitternacht lag ich in der Koje.
Gegen 03:00 Uhr musste ich raus. Es war eine arge Qual. Das Timing war auch eher
Suboptimal. Wären wir 20 Minuten später ausgelaufen hätte ich das Schiff im
Sonnenaufgang durch die Golden Gate Bridge steuern können. So habe ich bloß das
erste Licht auf den Bergen der San Francisco Bay gesehen. Es gibt aber
schlimmeres. Zum Beispiel auf einen eigentlich freien Sonntag den halben Tag
Maschinenwache zu gehen. Dass ist neuerdings nämlich meine Aufgabe. Technisch
gesehen werde ich bisher nur angelernt. Das ändert aber nichts an der Tatsache,
dass der freie Tag flöten gegangen ist. Ich will mich nicht beschweren,
schließlich bin ich freiwillig hier. Grundsätzlich macht die Maschinenwache aber
Spaß. Man lernt ein wenig die Zusammenhänge der drei Milliarden Ventile, Pumpen
und Tanks im Keller kennen. Diese Woche werde ich noch mit latschen bevor es
ernst wird.
Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu berichten. Außer, dass es am Donnerstag
leckeren selbst geräucherten Fisch zum Abendbrot gab.
Also dann. Morgen geht es über die Datumsgrenze also ist es fast schon wieder
Dienstag und der schwerste Teil der Woche ist schon wieder geschafft.

In diesem Sinne viele Grüße aus dem Nordpazifik.

Franz

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