Montag, 29. Dezember 2008

Angela Merkel auf Google Street View


Hab icks mir doch jedacht.
Mit der Anonymisierung von auf Google Street View abjebildeten Personen ist et nicht weit her!

Samstag, 27. Dezember 2008

Manifest der digitalen Eingeborenen

HIER jibt´s den ersten Entwurf:

und ick kann nur sajen....det is nüschts für mich blöden Hausmeister!
Und mal unter uns....
Auf den ersten Blick widerspricht dieset "Manifest" sich selbst.
Denn wenn det nur so welche interlaktuellen Hirsel wo in der Uni bei den Philosophen abjehangen haben verstehen....wo bleibt den denne die "digitale Öffnung", wenn det nur Leute vastehen, die een Fremdwörterbuch im Kopf mit sich runtragen.
Die beziehen sich auf Luhmann... ? Luhmann... ? Ick kenn nur Jens Lehmann und der hat im Tor zumind. keene blinden Flecke.

Untertänigst,

Pachulke

Sonntag, 21. Dezember 2008

Mitgefangene Christian Klars zu dessen Entlassung

Kontroverse um Christian Klars Freilassung?

Thomas Meyer-Falk

Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte entschieden nach 26 Jahren
Freiheitsentzug, das ehemalige Mitglied der RAF, Christian Klar zum
03.01.2009 auf Bewährung aus dem Strafvollzug zu entlassen.

Die meisten Jahre seiner Haftzeit verbrachte Klar hier in der JVA
Bruchsal. In der Öffentlichkeit wurde über die Entscheidung des OLG
Stuttgart heftig diskutiert, kaum ein Blatt oder Sender der nicht die
Stimme des "Volkes" (Einsperren für immer...) zu Wort kommen ließ.

Jedenfalls meinte nun auch der 1. Sprecher der Gefangenenvertretung,
Herr Peter L. sich im Lokalblatt von Bruchsal (Bruchsaler Rundschau/
Badische Neueste Nachrichten) mit einem Leserbrief zu Wort melden zu
müssen. Bei der Gefangenenvertretung handelt es sich um das von den
Inhaftierten der JVA Bruchsal gewählte Gremium gemäß § 160
Strafvollzugsgesetz. Diesem soll es ermöglicht werden, an der
"Verantwortung für Angelegenheiten von gemeinsamen Interesse
teilzunehmen", wie es im Gesetz heißt. Sich also um Probleme des
Speiseplans, der Einkaufsliste und ähnliche Dinge kümmern. Manche
sprechen von einer Alibieinrichtung, denn mit rechtlich einklagbaren
Rechten wie bspw. die Personalvertretung, ist die GV nicht ausgestattet.

In der Ausgabe vom 06.12.08 wurde ein Leserbrief des besagten 1.
Sprechers abgedruckt. Nach der freundlichen Einleitung, wonach man die
Freilassung des Herrn Klar durchaus begrüße, folgt eine
Generalabrechnung mit dem angeblich wenig sozialen Verhalten des Herrn
Klar während der Haft. So bemängelt Herr L., daß sich Christian Klar
nicht um weniger intelligente oder sozial Schwächere unter den
Gefangenen gekümmert habe. Vielmehr erfahre er eine Privilegierung, da
er nach ein bisschen Tisch-Tennis spielen vor Jahren und einigen Jahren
Erfüllen der Arbeitspflicht, nun ohne langjähriges abgestuftes
Lockerungsprogramm entlassen werde, wo es doch Mitgefangene gebe die
viel weniger schlimme Dinge angestellt hätten als Herr Klar und immer
noch, mitunter auch viel länger als die 26 Jahre des Christian Klar,
inhaftiert seien.

Ob der (ebenfalls zu lebenslanger Haft verurteilte) Herr L. sich selbst
damit gemeint haben könnte sei dahin gestellt, jedenfalls haben sich mir
gegenüber mehrere Mitglieder der GV dahingehend geäußert, der Leserbrief
sei so nicht mit ihnen abgesprochen worden und werde auch nicht von
ihnen gebilligt.

Die Lokalzeitung freilich nahm den Leserbrief zum Anlass, in derselben
Ausgabe auf der "Politik"-Seite einen längeren Artikel zu
veröffentlichen, in welchem der Leserbrief referiert wird unter der
Überschrift: Gefangene kritisieren Klars Freilassung.

Die Stuttgarter Nachrichten übernahmen eine Kurzmeldung, selbst bis in
die Bild-Zeitung soll es Peter L. damit geschafft haben.

Der Leserbrief hat so einen "Geruch", daß hier jemand seine persönliche
Animosität gegen einen Mitgefangenen ausagierte; denn der Kern seines
Leserbriefes zielt durchaus in eine richtige Richtung. L. moniert, daß
die Bundesjustizministerin Zypries habe verlauten lassen, Herr Klar sei
wie jeder andere Häftling behandelt worden. Was so selbstverständlich
nicht stimmt, schon angefangen bei den jahrelangen
Sonderhaftbedingungen! Oder der Verfolgungseifer des bad.-württem.
Justizminister Professor Dr. Goll, was die Verweigerung von
Vollzugslockerungen betrifft.

Zutreffend ist, daß Langstrafer so gut wie nie ohne vorherigen
umfangreiches und langjähriges Lockerungsprogramm in Freiheit entlassen
werden; in diesem Punkt wurde Herr Klar tatsächlich nicht wie jeder
andere Gefangene behandelt (hierüber empörte sich Herr L. ganz
besonders). Aber das ist doch schön für Herrn Klar - und alle anderen
Gefangenen! Können letztere doch nun auf den (laut
Bundesjustizministerin) "Normalfall" Christian Klar Bezug nehmen und
eine Gleichbehandlung einfordern!

Die angesprochenen Artikel:

http://wap.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/12/06/christian-klar/mithaeftlinge-beschweren-sich-ueber-raf-terrorist.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/845/450566/text/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,594750,00.html
http://www.newstin.de/rel/de/de-010-002190844

Thomas Meyer-Falk, z. Zt. JVA-Zelle 3113, Schönbornstrasse 32, D-76646
Bruchsal


http://www.freedom-for-thomas.de/
http://www.freedomforthomas.wordpress.com/

Thomas aus der JVA-Bruchsal - Knast als Produkt!

In US-amerikanischen Gefängnissen ist es schon viele Jahre üblich,
Merchandising-Produkte zu vertreiben; z.B. in Knästen mit Todestrakten
gibt es auch schon mal T-Shirts oder Tassen mit dem Aufdruck: "I
survived (Name des Knastes) ..." zu kaufen.
Auch in Deutschland greift diese Vermarktung des Produkts Gefängnis um
sich, ob nun relativ spektakulär in Berlin, wo eigens ein eigenes
Modelabel (haeftling) kreiert wurde, oder Hamburg, wo in der JVA
Fuhlsbüttel (im Volksmund Santa Fu genannt) T-Shirts mit Aufdrucken wie
"Lebenslänglich", "Freigänger" oder "Unschuldig" gefertigt und
vertrieben werden.
Mittlerweile dürfte wohl jedes Bundesland über einen Internet-Shop
verfügen, in welchem die Leistung von Gefangenenarbeit vermarktet wird.
Ein von Gefangenen in Baden-Württemberg als etwas geschmacklos
empfundener Werbeslogan, welchen die JVA Bruchsal bspw. auf ihre
Plastiktüten und in ihre Inserate drucken lässt, lautet: "Wir lassen Sie
nicht sitzen ..." - so wird der (zwangs)arbeitende Gefangene auch noch
verhöhnt, denn er/sie sitzt!

Dass Justizvollzug tatsächlich ein Produkt ist, beweist auch der
aktuelle Haushaltsplan des Landes Baden-Württemberg, der kürzlich im
Landtag in Stuttgart beraten wurde. Im Haushaltsplan für 2009 heißt es
im Einzelplan Justizministerium in Kapitel 0508 Justizvollzugsanstalten
(S. 84): "produktorientierte Informationen". Dort dann Ziffer 2: "Ziele
und Messgrößen". Aufgezählt werden dort in einer Tabelle vier Ziele,
wobei die Resozialisierung ("Resozialisierenden Strafvollzug
durchführen" lautet das Ziel) erst an dritter Stelle rangiert. An Platz
1 steht "Sichere Unterbringung der Gefangenen gewährleisten" und Ziel 2
ist der "Effiziente Ressourceneinsatz".

Auch "Messgrößen zur Zielerreichung" werden benannt. Der "Sicheren
Unterbringung" ist die Messgröße "Übergriffe unter Gefangenen"
zugeordnet. Für 2006 ein Sollwert von Null, dem ein Istwert von 58
gegenübersteht, 2007 nur noch ein Wert von 54.

Freilich sind wir in Deutschland (noch) nicht soweit, als dass mit der
Zwangsarbeit (wer sich an dem Begriff stört, den bitte ich ins
Grundgesetz zu schauen, denn dort heißt es in Artikel 12 Absatz 3:
"Zwangsarbeit ist nur bei gerichtlich angeordneter Freiheitsentziehung
zulässig.") der Staat Gewinn machen würde.

So fallen für den Justizvollzug in Baden-Württemberg knapp 111 Millionen
Euro Personalkosten alleine für die Beamten an (vgl. Haushaltsplan,
a.a.O., S. 87). Weitere 15 Millionen Euro kosten die Arbeitnehmer, die
keine Beamten sind.
Summa summarum fallen insgesamt 130 Millionen Euro Personalausgaben an
(a.a.O., S. 89).

Die Knastbetriebe Baden-Württembergs wurden in einen Landesbetrieb im
Sinne der Landeshaushaltsordnung umgewandelt, mit dem Ziel, die
Wirtschaftlichkeit der Verwaltung zu verstärken (a.a.O., S. 85).
Für 2008 werden Umsatzerlöse von knapp 28 Millionen Euro erwartet, für
2009 schon 28,7 Mio. Euro. Dem stehen ca. 10,9 Mio Euro für
Bedienstetenbezüge (2008), sowie 9,9 Mio Euro für die
Gefangenenentlohnung (2008) gegenüber.

Der "Erfolgsplan" 2009 (a.a.O., S. 104) sieht für den Landesbetrieb
"Vollzugliches Arbeitswesen" einen Überschuss von 809 000 Euro vor; bei
ziemlich unverändert bleibenden Einnahmen, sollen die Ausgaben erheblich
reduziert werden. Wobei offenbar an den Gefangenenlöhnen nicht gespart
werden soll, denn hier steigen die (prognostizierten) Ausgaben von 2008
auf 2009 um 2,3 Millionen Euro.

Betrachtet man jedoch die Summe der Erträge für 2008 in Höhe von 40,4
Millionen Euro (2009 werden 40,8 Millionen erwartet), sieht man rasch,
dass diese nur knapp ein Drittel der Ausgaben für die Beamten decken würden.
Wie sich diese Entwicklung fortsetzen wird, insbesondere wenn im August
2009 der Vollbetrieb der teilprivatisierten JVA Offenburg startet,
bleibt abzuwarten.

Thomas Meyer-Falk, c/o JVA -- Z. 3113, Schönbornstr. 32, D-76646 Bruchsal
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http://www.freedomforthomas.wordpress.com

Disco Inferno - Ein unvergesslicher Abend

02:29 Uhr und Pachulke noch immer auf den Beinen.
Ick war mit eenem meener besten Kumpels im Quasimodo (Berlin) und hab mir Disco-Inferno reinjezojen. Die ultimativ geilste Disco-Coverband Deutschlands.
Da lass ick nichts drauf kommen.
Ein Lied, und der Laden hat jekocht!
Wat mich deutlichst berührt hat, waren zwei MitvierzigerInnen, die am Tresen standen und Spaß haben wollten.
Oder sagen wir mal so:
Mich hat vor allem die eene Mitvierzijerin deutlich berührt.
Ihre Freundin im rosa Pullover....hmmm.... weiss nicht....sicher auch irjendwie in Ordnung...aber berührt hat sie mich nicht.
Vor Ort waren die Mitvierzijerinnen - wenn nicht in der Überzahl - so doch deutlich vertreten.
Und viele hatten auch ihren Spaß....womit ooch immer.
Meine - mich berührende Mitvierzijerin - hatte.... ick weess nicht....Spannung, Anspannung....
Sie hat auf jeden Fall etwas in ihren Oojen, dass war intensiv....und... ja...freudeausstrahlend... und dann aber ooch wieder verhalten....
Irgendwie haben die Beeden et nicht jeschafft, die Tresenkräfte auf sich aufmerksam zu machen.
Naja....Pachulke - der alte Charmeur - hat dann die Aufjabe übernommen, die Tresenkraft darauf aufmerksam zu machen, dass die beeden desperately nach einem Drink bedurften.
Zu meiner Ehrenrettung muss ick erklären, dass ick dett ooch schon vorher für einen Mann und eene weitere Frau mit Anhang jemacht habe....man hat ja sonst nüschts anderet zu tun..
Na jedenfalls...ick nach der Aktion immer bemüht meenen Blick nicht auf die beiden zu lenken, damit die sich nicht irjendwelche Hoffnungen machen oder so... die eene MitvierzigerInnen in dem rosa Pulli catchte dann aber doch irjendwie meenen Blick und bedankte sich mit eenenm Zuprosten mit dem endlich erjatterten Drink.
15 min. später stehen die beiden Damen neben mir und tanzen parallel.
Ick mir jedacht....nun bloss nicht mehr Aufmerksamkeit...nicht dass die Beeden alleinstehend sind und auf der Suche und so und sich Hoffnungen machen.

Ick wees... ist wahrscheinlich völlige Selbstüberschätzung... und in Wahrheit waren die mit ihren Ehejatten oder sonstewat da....

Aber een oller Hausmeister macht sich halt so Jedanken...wenn ihm sonst nüschts besseret einfällt.

Naja.... bei der Zujabe ham wa denne unsere Sachen jepackt und ick hab mich noch höflich verabschiedet von die Beiden.

Und det war´s denn ooch...

Aber wie man sieht...beschäftijen tut mich det schon....

Samstag, 20. Dezember 2008

Hilfe, meine Tochter hat einen Serienkiller geheiratet


(via Ehrensenf)

Schöner Hinweis von Ehrensenf

GOOGLE BOOKS Popular Science

Albert Einstein oder Marlyn Monroe?

HIER bekommst Du es raus.

Make a cup of Tea with Paul McCartney



und ganz exclusiv: Freddy Mercury bei der Produktion von Bohemian Rhapsody



und ganz extrem megaexclusive: Banned press conference der Beatles 1966

<

Die Top Ten der FehlAuftritte von George W. Bush

There we go
(via Lummaland)

Die vier wichtigsten Aufgaben der kommenden US-Regierung

Die Online-Bewegung "MoveOn" - maßgeblich am Erfolg Barack Obamas beteiligt - hat ihre Nutzer aufgefordert, die wichtigsten Aufgaben zu benennen, die die neue US-Regierung in Angriff nehmen soll. Hunderttausende sind diesem Aufruf gefolgt.
Nun liegt das Ergebniss vor.
Ursprünglich waren es drei Hauptziele, die am Ende als Ergebnis vorliegen sollten.
Aus dem sehr knappen Ergebnis erfolgten nunmehr vier Hautpziele, auf die sich die Online-Bewegung in den nächsten Jahren fokussieren will.

1. Universal Health Care (Allgemeine Gesundheitsvorsorge)

2. Economic Recovery and Job Creation (Wirtschaftlicher Aufschwung & Arbeitsplatzbeschaffung

3. Build a Green Economy and Stop Climate Change (Aufbau einer nachhaltigen Wirtschaft & Stop dem Klimawechsel)

4. End the War in Iraq (Den Irakkrieg beenden)

Insgesamt wurden 78.000 Nominierungen vorgenommen und 1,6 Mio Bewertungen ausgesprochen.

Viele Teilnehmer erzählten via E-Mail zusätzlich ihre persönliche Geschichte zum Thema.

"Ich verlor meine Tochter an den Krebs im Juli nach einem Kampf, den sie nicht gewinnen konnte, weil sie keine Krankenversicherung besaß. Als der gewählte
Präsident Barack Obama sagte, niemand in den Vereinigten Staaten sollte an Krebs sterben müssen, bloß weil er keine Krankenversicherung habe, wusste ich, dass ich daran mitarbeiten musste, damit er gewählt wird.
Meine Tochter musste in eine "Bezirkskrankenhaus" gehen, in dem sie und andere gestorben sind in Houston/Texas, eine Stadt mit den besten Krebskrankenhäusern landesweit. An diesem Punkt schloss ich mit MoveOn an und arbeitete online mit, liess mich in meiner Stadt registrieren und half die Nachricht zu verbreiten, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Meine Tochter ist gegangen und hinterliess den Wunsch, dass ihr Tod nicht umsonst gewesen sein darf. 'Yes We Did'. (Martha T., Abilene, TX)
"

(eigene Übersetzung)

HIER klicken um mehr persönliche Geschichten zu jedem der vier Hauptziele zu lesen und um die gesamten Resultate der zehn Finalisten zu sehen.


P.P.S. Um diese Ziele zu erreichen bedarf es vieler Kräfte. Bist Du geneigt mitzumachen, um es wahr werden zu lassen?
TEILNEHMEN

Freitag, 19. Dezember 2008

Spiegel mit mehrjähriger Verspätung im Web2.0 angekommen

Spiegel-Online hat sich offenbar die letzten zwei JahreMonate mit webaffinen Leuten zusammengesetzt und sich in Sachen web2.0 beraten lassen. Herausgekommen ist dabei ein auf den ersten Blick sehr ansehnlicher Twitter-Total-Angriff, woraus in Kombination mit Twitterreadern wie Monitter ein durchaus spannender Newsaggregator werden kann. Jede einzelne Sparte von Spiegel-Online beliefert ab sofort einen eigenen Twitter-Account mit aktuellen Inhalten. Unter Umständen lassen sich hier durch Eingabe entsprechender Keywords in Monitter gezielt Diskussion zu einem bestimmten Artikel auch ausserhalb der Kommentarspalten verfolgen.

Spannend... Spannend.


Das Spiegel-Online jetzt auch auf Face-Book vertreten ist, finde ich weniger interessant und ich wage die Voraussage, dass das wieder einschlafen wird, wenn auch die Person, die für die Pflege des Facebook-Accounts zuständig ist, erstmal für die nächsten 12 Monate in Lohn und Brot stehen wird, denke ich. Herzlichen Glückwunsch an MR. & Ms. Unbekannt.(Sofern sie nicht eine un- oder schlecht bezahlte Praktikantin ist)
Die neuen Funktionalitäten im Videobereich finde ich eher enttäuschend. Sicher...hier wurde offenbar bewusst auf usergenerated Content (Leserreporter) verzichtet. Aber was dann gestemmt wurde, empfinde ich als reichlich leichtgewichtig. Worin der Mehrwert bestehen soll, mir vorher eine eigene Playlist von Videos zusammenzustellen, ist mir unklar und erinnert mich doch sehr an fernsehzentrierte Sehgewohnheiten, die im Netz so nicht abgerufen werden.
Alles in allem, sehe ich in dieser Offensive des Spiegels eine Chance, dass sich noch mehr kreative Menschen Gedanken darüber machen, wie dieses merkwürdige web 2.0 denn nun in Zukunft auszusehen habe.

Bin gespannt und schau mir das gerne 12 Monate an.
Schaun wir mal, was am Ende davon übrigbleibt.

Blogempfehlung: Sachen die weishäutige Menschen mögen

Absolut abgefahrene innovative Werbung


Bitte auf alle drei Banner achten

HIER klicken

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Premium-Produkt-Prüfer gesucht

Vor mittlerweile 2 1/2 Jahren habe ick in eenem Aktions-Blog einen Post jesendet, in dem ick auf eine Spam-Mail zu Thema Produktwerbung aufmerksam jemacht habe.
Janz jrosset Kino war dabei, die Reaktion der Leser in den Kommentaren, von denen der Jrossteil, unbedingt ooch an einer solchen Produktwerbung teilhaben wollte.
Nun - 2 1/2 Jahre später erhält dieset Posting mal wieder einen Kommentar.
ZITAT:

"Am 18 Dez 2008 um 21:04 von Juliane

Ich bin interessiert an der Produkttestung. Bitte um mehr Informationen!!! Mfg,Jule"


Hier der Artikel

Hat ausser mir noch jemand von uns eine eMail von xxx erhalten?
Ist schon komisch, dass mich so eine eMail gerade jetzt während der Notebooktestaktion erreicht.
: „Neue Premium-Produkt-Prüfer gesucht – machen Sie mit!
XXX führt in eigenem Auftrag sowie im Auftrag der Industrie und des Handels Verbraucher- und Marktanalysen durch. – Momentan suchen wir wieder Verbraucher, die uns als Teilnehmer unseres Analyseprogramms unterstützen. Sie haben die Möglichkeit, für uns als Prüfer tätig zu werden.
Für Sie bedeutet das, Sie erhalten von uns Produkte zu Analysezwecken aus allen Bereichen zum Gebrauch. Im Anschluss füllen Sie einen Fragebogen zu dem analysierten Produkt aus und geben es an uns zurück. – Als Dank für Ihre Hilfe dürfen Sie alle durch Sie geprüften Waren in vollem Umfang behalten.“
No Tags
Autor: Polkavolka


und hier die Reaktionen:
19 Kommentare zu "Premium-Produkt-Prüfer gesucht"
Am 20 Jul 2006 um 15:33 von Sowa


Bitte schicken SIe mir weitere Informationen zum Thema Produktprüfer. Ich wäre sehr interessiert.
mfg H.Sowa
Am 20 Jul 2006 um 15:56 von Daniel Zebrowski

Bitte senden Sie mir weitere Information zum Thema Produktprüfer zu.
mfg
Daniel
Am 20 Jul 2006 um 16:32 von Sven Dietrich

Den Firmennamen haben wir aus dem Artikel genommen, wir möchten hier keine Spamfirmen verewigen.
Danke. AMD-Blog
Am 20 Jul 2006 um 16:32 von ixy

Ich könnte wetten, dass
- man irgendetwas bezahlen muss (Abo o.ä.)
- die hochwertigen Produkte dann halt hochwertige Kugelschreiber oder so was sind. :-)
Am 20 Jul 2006 um 16:35 von ixy

Ach und noch was:
Ich würde auch gern testen. Zum Beispiel ein Acer-Notebook.
Wann kann ich denn mit dem rechnen?
Sorry, wenn das etwas ungeduldig klingt, aber mittlerweile ist doch viel Zeit ins Land gegangen seit der ersten Ankündigung…
Am 20 Jul 2006 um 21:14 von Stephan

was denn`? Ich würde auch gern testen
Am 21 Jul 2006 um 14:32 von ROBERTO

Bitte schicken SIe mir weitere Informationen zum Thema Produktprüfer. Ich wäre sehr interessiert.
DANKE
Roberto
Am 24 Jul 2006 um 09:53 von ReeBo

Hi, also ich kenne so ein Angebot von früher.
Man bezahlt knapp 60 Euro pro Halbjahr/Quartal *grübbel* ich weis es nichtmehr … jedenfals sollen das die Versandkosten sein.
Beim ersten Paket ist auch was brauchbares drin. Bei mir wars nen kleiner Kaffee-Automat, aber danach kommt nur noch Müll. z.B. ein schlecht verarbeiteter Flaschenöffner mit Taschenmesser-Funktion, eine USB-Lampe oder sowas ähnliches halt, was niemals die 60 Euro wert ist.
Das beste dabei war ja noch, dass die Online-Test-Formulare nie funktionierten. „Zur Zeit gibts technische Probleme“ … Ich hab mich da dann schnellst möglich wieder löschen lassen.
Also schön Vorsichtig mit solchen Angeboten.
MfG
ReeBo
Am 05 Aug 2006 um 20:42 von Tino

Hallo,
ich würde ebenfalls gerne Produkttester werden.
Bitte senden Sie mir weitere Informationen zu!
Danke.
Mit freundlichem Gruß
Tino Schiffel
Am 05 Aug 2006 um 21:15 von Polkavolka

is ja echt lustig. Da poste ich eine Nachricht, weil ich keinen Bock auf so einen SPAM-Scheiss habe, und dann gibts darauf 6 Antworten: „ICH WILL AUCH PRODUKTPRÜFER WERDEN“
Peinlich!
Aber wenn man sich die sechs Antworten genauer anschaut, sieht es eher danach aus, als wenn es sich dabei immer um ein und dieselbe Person handelt. Admin! Überprüf doch mal die IP…nur so zum Spass!
Am 05 Aug 2006 um 21:54 von Sven Dietrich

Die Einträge kommen von unterschiedlichen IP-Adressen.
Am 27 Aug 2006 um 09:40 von Markus

Bitte schicken SIe mir weitere Informationen zum Thema Produktprüfer. Ich wäre sehr interessiert.
MFG Markus
Am 28 Aug 2006 um 14:12 von zehra

hi;
bitte schicken sie mir auch ein paar informationen zu, mich würde die sache auch sehr interressieren. DANKE
MfG zehra
Am 29 Sep 2006 um 06:13 von Tino

Also – war das alles nur Fun? Ist ja cool – werde mal auch mein Forum auf „Spam-Sicherheit“ prüfen.
mfg
Tino
Am 13 Okt 2006 um 11:06 von Hardegger

Kann jemand aus der Schweiz bei ihnen auch Prüfer werden?
Intressiere mich auch dafür!
Besten Dank für die Antwort.
Gilles Hardegger
Am 13 Okt 2006 um 12:07 von moehremag

Sag mal seid ihr so blöd oder seht ihr nur so aus. Das war hier ein Beitrag, der sich kritisch mit diesen Premium-Produkt-Prüf-Geschichten auseinandergesetzt hat.
AMD hat absolut überhaupt nichts mit so einem Scheiss zu tun.
Tip:
Erst lesen, dann denken und dann handeln!
Am 30 Nov 2006 um 10:43 von BLONDY

Das nennt man selektive Wahrnehmung, nicht blöd!!!
Am 17 Apr 2007 um 19:16 von mmd

wer lesen kann ist klar im vorteil ~.~
hatte mich in dem ramen auch mal umgeguckt, erst habe ich http://eumedien.de/ gefunden, die mich auch nach 2 tagen angerufen haben, die wollten aber 7,80 pro monat haben und das auf ein jahr und das würden sie allews auf einmal abbuchen -.- alles klar behaltet den ramsch!
dann habe ich weiter gesucht und nur 2 seriöse seiten gefunden! http://www.ue-management.com/Jobs/produkttester.html
(wobei ich noch auf rückfrage warten muss … habe gleich unter sonstiges geschrieben , falls sie geld haben wollen sehe ich das als unseriös an ^^)
die andere seite suchte leider erst personen ab 53 Jahren! habe den Link aber nicht mer -.-
Also immer AGB’s net sofort anklicken! erst lesen da steht meist ich bin damit einverstanden, und weis dass das angebot mir bestimmten kosten verbunden ist, dann gleich weg da !
Wenn die wirklich testen wollen dann ist das 100 % kostenlos!
Am 18 Dez 2008 um 21:04 von Juliane

Ich bin interessiert an der Produkttestung. Bitte um mehr Informationen!!! Mfg,Jule

George Bushs grosses Abschiedsspiel

Wirf den Schuh auf Busch!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

touchsmart

kann mir mal eben jemand 1.800€ schenken?

Haben wollen!

Der Mactini - Apples Antwort auf den EEPC



(via Blogpiloten)

Bush und seine Schuhattacke

Boingboing sammelt interessante Varianten der Attacke



HIER gibt´s noch mehr

Vielen lieben Dank für den Wichtelbeitrag

Das hat mich jetzt aber überaus jefreut und belehrt.
Ick schreibe zwar durchaus öfters ooch eenmal mehr als nur een Video oder een Bild.
Aber irjendwie hat der Wichtel ooch recht. Et überwiecht bei mir det Einstellen fremder Inhalte.
Ich vastehe een Weblog halt wirklich eher als een Logbuch meiner Streifzüje durchs Internet und wenija als Tagebuch meener belanglosten Hausmeisterjedanken.
Wenn ick mich richtich erinnere, war det bei Tim Berners-Lee ooch nicht anders, der ja bekanntlich det erste Weblog überhaupt ins Netz jestellt hat.

Also: Vielen Dank noch mal für den Beitrag.

Det Wiejo ist extraklasse

Wichtel-Gastbeitrag

Meine Güte, was ein Wichtel, dachte ich so, als ich dem Hausmeister Pachulke sein Weblog zugewichtelt bekam. Kenn ich garnich! Jetzt schon. Und wo ich schon mal hier bin, da guck ich mich auch mal um. Und dann hab ich geguckt und geguckt und geguckt und eine Sache nach der anderen für den Hausmeister ausgedacht und dann doch wieder weggedacht. Und irgendwann fiel mir auf: Der Hausmeister, der macht nicht viele Worte. Der mag Bilder und kurze Filme viel lieber leiden. Deswegen finde ich, sollte ich jetzt auch die Klappe halten, was mir zugegebenermaßen echt schwer fällt, weil ich so ein Plappermaul bin, und verwichtel dieses Video an den Hausmeister:



hier bitte das Video einbasteln




Ich hoffe, dass es gefällt, schließlich ist es ja für Weihnachten, und das ist ja auch das Fest der Liebe und so, und ich liebe dieses Video sehr, weil es auch liebenwert ist und so schön kurz, ohne dass man was vermissen würde noch dazu.

Also, Frohe Weihnachten!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Neues Sexspielzeug aus Japan

Unglaublich!
Jetzt kann man sich auch schon beim Weg zur Arbeit sexuell stimulieren lassen.



(via Chef)

netzpiloten - ja, die gibt es immer noch

...und trotz weltweiter Finanzkrise sind sie wieder im Kommen.

Zitat zu meiner einem Blog

Wat mich ja immer wieder freut, sind Zitate zu oder aus meiner einer Blog.
Da ick ja ooch beim Wichteln mitmache (morjen bin ick dran!), sei hier auf det Wichtelprojekt von Hollemann hinjewiesen

Google-Feiertaglogos

Wer sie noch nicht alle kennt.
HIER sind sie. Die Google-Feiertaglogos seit 1999

Pachulkes Delicious-Universum

Wenn Männer Frauen Geschenke machen...

beware of the doghouse!

Die USA sind grün


Als Mitglied von Moveon kann man den Amerikanern erklären, was die wichtigsten Ziele einer neuen Politik sein sollen.
Jeder User kann eigene Vorschläge machen und die Vorschläge der anderen User bewerten.
Beim Durchklicken von 20 Aussagen fällt auf: Die Amerikaner (die sich auf diese Website verlieren) wollen eine saubere Umwelt und eine universelle Gesundheitsfürsorge für alle.
Würde mich mal interessieren, wieviele Texaner Mitglied bei Moveonsind.

Grundlagen des Erfolgs

Die Blogpiloten haben einen netten Film auf ihre Seite gestellt, den man sich zu Herzen nehmen sollte, wenn man mal wieder in einer Sackgasse steckt.
Am besten gefällt mir die Passage über die Liebe.



(via blogpiloten)

Montag, 15. Dezember 2008

Iron vers. Chrome


Für alle, die den Good-Guys von Google nicht mehr ganz so über den Weg trauen, gibt es jetzt die spy-freie opensource-Alternative Iron.
Iron ist wie Chrome nur ohne Chrome-Logo und ohne Datenabgleich mit Google.

HIER geht´s zum Download

Die Hobnox-Awards

Bester Film


Beste Musik


Beste "Kultur"

Schuhattacke auf George W. Bush

Kann mir mal einer Erklären, wie dieser lahme Entealte Mann so schnell ausweichen konnte?

Le Web zum III.

Die Pariser Web-Konferenz "Le Web" findet nach wie vor einen negativen Nachhall im Netz. Der Autor des Textes beschwert sich über die beinahe nicht vorhandene Konnektivität vor Ort.
Wie erklärt sich dann wiederum, die Live-Bloging-Session der "wavingcat"?
Hatte die Katze eine eigene Internetverbindung im Sack?

Brüste zu haben reicht bei den Grünen nicht als Qualifikation

Österreichs Grüne mögen´s gerne ein bischen deftiger!

Finanzkrise leicht verständlich erklärt

Endlich mal jemand, dem et jelingt, diese schwerverdauliche Materie auf den Punkt zu bringen.

Donnerstag, 11. Dezember 2008




Mittwoch, 10. Dezember 2008

Warum mit "Le Web" wohl so völlig am Arsch vorbei ging

Martin Recke von Sinnerschrader hat es schön beschrieben: Kalt und offenbar - mit wenigen Ausnahmen - sinnlos.
Wenn eine Web-Konferenz so dermaßen wenig Wiederhall in den entsprechenden Communities findet und nur ein paar Fuzzies - weil das ja immerhin in Paris stattfindet!!! - ihren Arsch dorthinbewegen und darüber bloggen, kann das ja nicht viel hermachen.

Pachulke vers. Maier The Fight

(weil ick et so lange nicht mehr jesehen habe:

Exklusiv Interview mit Militärchef der Taleban

Die Weltwoche im Exklusiv-Interview mit dem neuen Militärchef der Taliban

Ganz jrosset Daumenkino!

Einfach mal zurücklehnen und geniessen.

Bayerisch in zig Abstufungen

Wenn es noch eines Beweises bräuchte, warum Bayern ein Freistaat sein muss, dann ist er hier erbracht: Ein Land, das so viele unterschiedliche Sprachen spricht, kann kein einfaches Bundesland sein.
(via Ehrensenf)

Dienstag, 9. Dezember 2008

Doch kein I-something?



Simpsons Make Fun of Apple & Steve Jobs - video powered by Metacafe

Senghor on the rocks

Ick habe det erst jetzt entdeckt.
Det erste interaktive web2.0-Book.

Geile Idee. Sobald ich dafür Zeit habe, werde ick et lesen.

Montag, 8. Dezember 2008

John Lennons Todestag

Damit et ooch jaa niemand vajisst:

Heute ist John Lennons Todestag.

Samstag, 6. Dezember 2008

Die letzten Tage des George W. Bush (als US-Präsident)


HIER geht´s zum Countdown.

Hab ick det jetzt richtig verstanden? Det Obama-Team hat sich das Datum 01.20.09 als registrierte Marke sichern lassen?
Jeht det denn? Darf ick det jetzt nicht mehr benutzen?

Freitag, 5. Dezember 2008

Der Tag an dem ich starb

Yes we can Umweltschutz! (Dank grenzenloser Geldgier)

Schlag den local stores in Deiner Nachbarschaft einen Wettbewerb vor.
Wer von Euch ist der umweltfreundlichste, nachhaltigste Shop ever?
Der Gewinner wird leergekauft.
(Hier geht´s zu den Initiatoren)

Carrotmob Makes It Rain from carrotmob on Vimeo.

Die Zukunft ist mobile

sagt O´Reilly

slideshow mit Audiokommentaren von Larry Lessig zum Thema OpenGovernment

Larry Lessig

Bundesarchiv stellt 100.000 historische Bilder online.

und was für belangreiche Leute sich darunter befinden.... haste nich jesehen!




Elvis Presley im Duett mit Stars unserer Zeit

Das ist ja so was von geil....
Warum haben die nicht Pachulke gefragt, ob er da mitmachen will?

(das Originalvideo habe ich bisher noch nicht zum Einbetten gefunden. Aber hier ist der Link auf Youtube)






Mittwoch, 3. Dezember 2008

Gmail-Account des Weihnachtsmanns geknackt

HIER findet ihr seine geheime Korrespondenz mit "Gott", "Jesus", "Bono" und anderen Heiligen der Weltgeschichte.

Lieber Roland Kotz

Endlich! Merkel spricht mir aus der Seele

(via Spreeblick

auch sehr nett dieser - schon etwas ältere - Versprecher von Innenminister Wolfgang Schäuble:

Luftpolsterfolien-Jahres-Kalender

Eines der großartigsten Weihnachtsgeschenke unserer Zeit:

Der Luftpolsterfolien-Jahres-Kalender

Viel Spaß beim Ploppen!

via Chef

Dienstag, 2. Dezember 2008

Montag, 1. Dezember 2008

Pachulke in Amsterdam


schön haben sie´s da, die Holländer



allet een bisken kleener als wie bei uns....



an dem einen oder anderen Ort darf man nicht laut sein, nicht kiffen, sich nicht als Hund verkleiden und nur halb leere Gläser mit sich führen. (volle und total leere Gläser scheinen verboten zu sein, wie et scheint)



Die CSU ist multikulturell und scheint sich auf`s Reinigen von Zügen spezialisiert zu haben.



Essen holte man sich "aus der Mauer"



Ficken tut man auf der Bühne



In den "Lebensmittel"-Läden gibt es keine Waren, sondern nur die Verkäuferinnen, die mit merkwürdigen vulgären Bewegungen versuchen Waren zu verkaufen, die ich partout nicht finden konnte.



Allet in Allem:
Wat eene Stadt,ey!
Mein Kumpel mit dem ick dort unterwegs war, hat et auf´n Punkt jebracht:
Man steht des Nachts an eener Gracht ("chracht" ausjesprochen) in eenem Pissoir mit Sichtschutz. Rechts schräg jegenüber ein kotzender Amerikaner auf allen Vieren (im Ernst!) - links schräg jegenüber eine Prosituierte im Schaufenster. In der Hand det eijene Jemächt, Urin-Jeruch in der Nase und justemang in diesem Moment defiliert ein weisser Schwan majestätisch an Dir vorbei!
Ein Romantik_Charles Buckowski_Mashup.
Det ist Amsterdam!

Rockstars der 70er zu Hause bei Muttern

YEAH!
Exakt so hab ick mir det vorjestellt!

(via Boingboing)

Mashup David Lynch und die Jackson Five

Freitag, 28. November 2008

Das Netz und seine Crowdsource


(Quelle: Stuti Sakhalkar / Flickr)
Live-Blogging aus Bombay.
Twittern aus Bombay
Top-Stories aus Bombay.

Donnerstag, 27. November 2008

Amsterdam: Stadt der Freizügigkeit


von Mittwoch Abend bis Samstag Nachmittag bin ick in Amsterdam zu Gast.
Im Hotelzimmer liegt een dicka Bildband (mit Text) zum Eingewöhnen.
Schon der Hammer. Det Hotel liegt direkt am Vondelpark, in dem öffentlicher Sex erlaubt ist.
Hab natürlich gleich aus dem Fenster jekiekt, ob et da wat zu gucken jiebt.
War abba allet janz brav.
Keen Sex. Keen hetero- und och keen homosexueller Sex.
Ja, Amsterdam ist ooch die Hochburg der Schwulen- und Lesbenbewegung.
Allet janz liberal in dieser Stadt.
Man könnte fast vajessen, das hier Theo van Gogh und Pim Fortuyn ermordet worden sind.
Apropose vajessen.
Kaum im Hotel einjecheckt, umjiebt mich so ein merkwürdiger süsslicher Jeruch.
Jetzt weiss also ooch Pachulke wie Haschisch riecht.
Jar nicht so schlecht! (mehr lesen?)

Mittwoch, 26. November 2008

Was man nicht so alles verpasst auf der Welt

HIER klicken und erfahren, was Deiner Aufmerksamkeit gerade entgeht.

Bobs Berlin: Pachulke auf Platz 1

ick fasset nicht:
Da kiek ick bei der Deutschen Welle vorbei, weil die ja morgen die Preise verleihen und siehe da... ick klick mich zur Blogmap, zoome mich nach Deutschland und dann nach Berlin und wat seh ick da?





via Guhrke




Tipps für die Ganz Grossen

Wie Google, Ebay & Co sich für die Zeit nach der Finanzkrise rüsten können liest man bei ReadWriteWeb

The Time Machine:

Das ist die Zukunft des interaktiven Fernsehens.
Und dank der neuen Features von Youtube in gute Qualität und in 16:9

Dienstag, 25. November 2008

Stichwort: Medieninszenierung

Ein Artikel im "Spiegel" hat es mir einmal wieder vor Augen geführt.
Die mediale Realität entfernt sich je nach dem, wer sie gerade manipuliert mal mehr mal weniger von der Wirklichkeit weg.
Was im Spiegel-Artikel beschrieben ist findet seine Entsprechung in verschiedensten Erlebnissen der letzten Jahre.
vor einigen Jahren lief ich zu Wahlkampfzeiten an einem InfoStand der SPD vorbei. Alles unspektakulär. Unbekannte SPD-Gesichter verteilen Broschüren, Flugblätter und Luftballons. Keine Presse, keine Medienaufmerksamkeit. Die Welt erfährt vom Engagement der Nachwuchspolitiker nichts.
Dann plötzlich Aufregung. Eine Auto hält an, ihm entsteigt Wolfgang Thierse (SPD). Er schnappt sich ein paar Flyer, sein Blick ist eher nach innen als nach aussen gekehrt. Man erkennt keine Initiative seitens Thierses, auf sowieso nur selten vorbeikommende Leute zuzugehen. Dann plötzlich ist die Presse da Kameras & Co.
Plötzlich ist Thierse hellwach, verteilt Flugblätter und tut allgemein sehr beschäftigt und engagiert. Seine Augen leuchten wichtig.
5 min. später ist der Spuk vorbei. Die Presse verschwindet und Thierse auch.
Ich habe mir die Berichterstattung dann nicht angesehen, gehe aber davon aus, das es etwas in der Art war: "Wolfgang Thierse beim Einsatz in seinem Wahlkreis" oder so etwas in der Art.

Szenenwechsel:
Schröder, Merkel, und was weiss ich noch wer in den Neunziger Jahren. Große Demonstration gegen Rechtsradikalismus. Startpunkt: Die Synagoge in der Oranienburger Str. Endpunkt das Brandenburger Tor.
Ich bin da....Merkel, Schröder & Co nicht. Dann plötzlich: Aufregung. Schröder, Merkel & Co wurden mit dem Auto zum "Tatort" gefahren, schieben sich durch die Menge, tauchen kurz am Eingangsportal der Synagoge auf, lassen sich von der versammelten Presse ablichten und verschwinden wieder.
Der Demonstrationszug setzt sich ohne die VIPs in Bewegung.
Am Brandenburger Tor dann großes Erstaunen. Alle VIP´s stehen auf dem Podium.
An der Demonstration haben sie nicht teilgenommen.
Abends in der Abendschau: Schröder, Merkel und Co. beteiligen sich an Demonstration gegen Rechts.

Medieninszenierung vom Feinsten.

Montag, 24. November 2008

MomA twittert

Das Museum of Modern Art in New York twittert nun auch. Sehr spannend!

Troop Tube

Nach Porntube, Kathtube, Teachertube, Godtube, und wat et nicht sonst noch so allet jiebt in diesem Internet, jiebet jetzt Trooptube, die Videoseite für US-Truppen und ihre Lieben zuhause

Lars Hinrichs himself

HIER gehts zum Blog von Lars Hinrichs

Sonntag, 23. November 2008

klicke

Joe Satrianis eigener Videopodcast

Coole Sache. Gitarrengottvater von Gitarrengott Steve Vay hat eine eigene Podcastserie veröffentlicht, auf denen er mit seiner Kamera hinter den Kulissen Tournee-Eindrücke eingefangen hat.



Bin mal gespannt, ob das Nachahmer findet.

barcode für Pachulkes Blog

Montag, 17. November 2008

Todestag meiner Mutter

Vor zwei Jahren ist meine Mutter gestorben.
Einen größeren Schmerz kann und will ich mir nur schwer vorstellen.
Und je mehr ich darüber nachdenke, umso näher geht mir dieser Moment.
Alles Glück und alle Freude, die ich auch heute noch beinahe täglich erleben darf, ist immer begleitet durch die tiefe Trauer, die ich wegen des Verlusts meiner Mutter verspüre.

Mama, Du hast für immer einen riesengroßen Platz in meinem Herzen.

Der Welt-Präsident (elected) in seiner zweiten wöchentlichen Youtube-Ansprache

Sonntag, 16. November 2008

lange unterhosen bedrohen knastordnung (von Thomas aus der JVA Bruchsal)

lange unterhosen bedrohen knastordnung

welche blüten der knastalltag hervortreibt, lässt sich an den jüngsten
ereignissen in der strafanstalt pöschwies (regensdorf/zh) beobachten.

pöschwies ist nicht nur der grösste knast der schweiz, er macht auch immer
wieder von sich reden. so hat neulich die zürcher staatsanwaltschaft ein
verfahren gegen das knastpersonal eingestellt und es somit vom vorwurf
entlastet, am tod eines gefangenen mitschuldig zu sein. dabei ist
offensichtlich, dass die im rahmen des sparprogrammes 04 vollzogene
doppelbelegung im pöschwieser ergänzungsbau zu deutlich mehr spannungen
unter den gefangenen führte. im endeffekt war das mit ausschlaggebend für
die tötung des gefangenen.

bereits vor zwei jahren forderten die gefangenen in einer petition die
zuständigen behörden auf, für menschenwürdige bedingungen in pöschwies zu
sorgen. den zuständigen sp-regierungsrat notter interessierte das nicht: er
wischte die petition ohne viel federlesens vom tisch. auch der bund
bemängelte die zustände in pöschwies und die massive zunahme von
disziplinarverfahren. dennoch lässt er der knastleitung bis 2010 zeit, die
doppelbelegung aufzuheben.

als ob das rigorose sparen beim essen, bei der medizinischen versorgung oder
bei bildungsmöglichkeiten nicht schon reichen würde, haben sich die
schliesser und die knastleitung von pöschwies etwas neues ausgedacht, den
gefangenen das leben noch schwerer zu machen.

ende oktober wurde einem langjährigen gefangenen erklärt, per sofort sei
während dem sport das tragen langer unterhosen unter kurzen sporthosen
verboten. nun ist das ein behelf, wie sich die gefangenen gegen kälte und
nässe schützen können, während ihre einzige trainerhose in der wäsche ist.
eine gängige praxis seit den 1990er jahren, die bis anhin niemanden störte.

der betroffene gefangene verlangte eine begründung. und er weigerte sich,
das absurde verbot anzuerkennen. als antwort erhielt er innert zwei tagen
drei disziplinarverfügungen und bussen von insgesamt 120.- sfr verpasst. bei
einem realen stundenlohn von knapp 1,50 sfr für die zu leistende
zwangsarbeit ein beträchtlicher betrag.

pikantes detail: dem gefangenen wurde das verbriefte recht, gegen die
verfügung bei der knastleitung rekurs einzulegen, verweigert. noch am selben
tag hat oberschliesser thomas noll als mitglied der knastleitung einfach
eine weitere disziplinarverfügung erteilt, ohne einen allfälligen rekurs
abzuwarten. diese verfügung endete mit der drohung, man werde ihn bei
nichtbeachtung wegen "normalvollzugsuntauglichkeit" in den sogenannten
eintrittspavillon verlegen. dieser pavillon funktioniert in pöschwies als
eigentliche disziplinierungs- und isolationsabteilung.

es erstaunt wenig, dass der gefangene das verbot und die verfügungen als
persönliche schikane gegen ihn auffasst. er reichte deshalb bei notters
justizdepartement einen rekurs, und bei den zuständigen stellen eine
strafanzeige gegen die knastleitung ein.

seither hat sich die situation stetig verschärft. wegen tragens langer
unterhosen will die knastleitung den gefangenen aus dem normalvollzug
verlegen. der aber weigert sich, freiwillig in den eintrittspavillon zu
wechseln, wo faktisch ein isolationsregime herrscht. deshalb sitzt er seit
zwei wochen in einer arrestzelle. mittlerweile hat sich sein mitgefangener
marco camenisch mit ihm solidarisiert. auch er trägt nun lange unterhosen...
es ist nur eine frage der zeit, bis auch er isoliert werden soll.

es wird sich zeigen, wie lange knastleitung und schliesser ihre schikane
noch treiben wollen. und ob sie dafür zur rechenschaft gezogen werden. fest
steht, dass die eingeknasteten in ihren kämpfen um ein minimum an
menschenwürde unsere unterstützung brauchen.

solidarität mit den kämpfenden gefangenen - für eine gesellschaft ohne
knäste!

freund/innen und untertstützer/innen von marco camenisch
november 2008

Wie öffne ich eine Bierflasche mit meinem Ehering?

Verwandle Deinen Scanner in eine kultige Kamera

Was geschieht eigentlich, wenn ich "Barack Obama nackt im Internet" und das kombiniere mit einem "Kredit ohne Schufa" poste

Ick finde et ja immer wieda faszinierend, wenn Leute auf mein Blog aufschlagen, die sich verwundert die Augen reiben, wenn sie hier nicht auf den gewünschten Porno-oder Schufa-Umgehungs-Inhalt treffen. Daher ist es mir doch immer wieder eine Freude, Artikel mit Wortkombinationen wie - Barack Obama nackt - oder Porno mit Obama - Kredit ohne Schufa oder ähnliches niederzuschreiben. Was das traffic-technisch für Folgen hat, sag ich Euch dann.

Erster Youtube-Beitrag des designierten US-Präsidenten Barack Obama

Donnerstag, 13. November 2008

POLITIK + INTERNETKULTUR - Open Democracy = Democracy 2.0

Al Gore zu den Chancen von Web 2.0 für mehr Demokratie


Barack Obama zzum selben Thema

Thomas aus der JVA Bruchsal über Psychische Krankheiten und Suizid in Vollzug

Psychische Krankheit, Suizid und Knast

Seelische, bzw. psychische Störungen sind nicht nur außerhalb der
Gefängnismauern immer noch weitgehend tabuisiert. Wer ein gebrochenes
Bein in Gips trägt, wird von seinem Umfeld bedauert. Wer an einer
gebrochenen Seele leidet, dem oder der ist die Ausgrenzung ziemlich gewiss.
So gibt es im politischen Kontext aktuell den Versuch, die Repression
auf psychischer Ebene (z.B. traumatisierende Folgen von Polizeigewalt)
zu thematisieren und in das Bewusstsein zu rufen
(http://www.outofaction.net). Aber auch wer Kontakt zu und mit
Gefangenen hat, ist vielleicht interessiert, etwas über die psychische
Verfasstheit von Inhaftierten zu erfahren.

In einer kurzen Einleitung (A.) möchte ich beschreiben, was wir unter
psychischen Störungen und Psychopathologie verstehen, um dann über eine
Studie zu referieren (B.), welche die Verteilung psychischer Störungen
im (deutschen) Strafvollzug untersuchte. Daran schließt sich eine
Übersicht (C.) an, in der auf Suizide im Gefängnis eingegangen werden
soll, um dann mit einem Resümee (D.) zu schließen.

A. Psychische Störungen u.a.

Eine der verbreitesten Definitionen des Begriffs
"Persönlichkeitsstörung" beschreibt diese als tief verwurzelte,
anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf
unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen; wobei man
gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung deutliche Abweichungen im
Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in Beziehungen zu anderen feststellen
könne (vgl. ICD-10, dem Klassifikationssystem der WHO). Die American
Psychiatric Association spricht nur dann von einer
Persönlichkeitsstörung, wenn Persönlichkeitszüge unflexibel und wenig
angepasst sind und die Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen
oder zu subjektiven Beschwerden führen (vgl. DSM-IV). Bestimmendes
Merkmal laut DSM-IV sei ein andauerndes Muster inneren Erlebens und
Verhaltens, das sehr deutlich von den allgemeinen Erwartungen des
jeweiligen kulturellen Umfeldes an solche Erlebens- und Verhaltensweisen
abweiche.

Zur Tabuisierung psychischer Störungen (in weitem Sinne) mag sicher
beigetragen haben, dass sie von Anfang an eng mit "Irrenhäusern und
Zuchthäusern" verknüpft wurden. Im 18. Jahrhundert trugen die
Überfüllung der Zuchthäuser und Kritik einiger Mediziner zu einem
Diskussionsprozess bei, wie mit Menschen zu verfahren sei, welche nicht
eindeutig geisteskranke "Irre" waren (so der damalige Sprachgebrauch),
sondern sich zwar abnormal verhielten, bei denen jedoch nicht eindeutig
bestimmbar war, ob ihnen Fürsorge zuteil werden sollte, oder ob man sie
einer Strafe im Zuchthaus zuführen sollte.
Über Jahrzehnte, aber auch dann im 19. und 20. Jahrhundert wurden
psychiatrische Störungsbilder mit Kriminalität verbunden und
gleichgesetzt, bzw. mit einer "Minderwertigkeit" assoziiert. Diese auch
heute noch diffus mitschwingende Vorstellung über Menschen mit
seelischen Problemen verhindert mitunter eine sachliche
Auseinandersetzung. Aber wie verhält es sich nun mit psychischen
Störungen bei Gefangenen?

B. Psychische Störungen bei Gefangenen

In einer 2006 vorgestellten Studie (Der Nervenarzt 2006, S. 830-841)
fanden die Autoren besorgniserregende Ergebnisse. So fanden sie bei 83,5
% der Inhaftierten eine aktuelle psychische Störung der Achse I (nach
DSM-IV, darunter fallen substanzbezogene Abhängigkeiten, psychotische
Störungen, Angststörungen, Bulimie, etc.), und ferner bei 53,2 %
mindestens eine Persönlichkeitsstörung (z.B. paranoider, narzisstischer,
borderliner, antisozialer Art).
Durchgeführt wurde die Untersuchung in der JVA Bielefeld-Brackwede
zwischen dem 01.05.2002 und 01.06.2003. Zum einen wurden alle
inhaftierten Frauen erfasst, welche am Stichtag 01.05.2002 dort einsaßen
(Anzahl: 63), sowie eine parallelisierte Gruppe männlicher Gefangener
(76 von 582 männlichen Inhaftierten). Alle TeilnehmerInnen erklärten ihr
Einverständnis an der Teilnahme der Studie.
Während 59,2 % der Männer alkoholabhängig waren, wurde bei den Frauen
nur in 23,8 % der Fälle eine solche Abhängigkeit festgestellt; jedoch
sah das Verhältnis genau umgekehrt bei der Opiatabhängigkeit aus: 60,3 %
- Frauen und 31,6 % - Männer.
Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörung wurden bei 39,7
und 31,7 % der Frauen, jedoch nur bei 17,1 bzw. 11,8 % der Männer
diagnostiziert (jeweils bezogen auf 85,7 % der 63 Frauen und 81,6 % der
76 Männer, welche entsprechend diagnostiziert wurden).

Was die Persönlichkeitsstörungen betrifft, gab es ebenfalls
geschlechterspezifische Unterschiede. Bei 65,1 % der Frauen, jedoch nur
bei 43,4 % der Männer wurde (mindestens) eine solche Störung
festgestellt. Davon wurden dann bei den Frauen 42,9 % als Borderliner,
33,3 % als paranoid und jeweils 17,5 % als zwanghaft, bzw.
selbstunsicher diagnostiziert, und immerhin 30,2 % als antisozial. Bei
den Männern waren es 32,9 % Antisoziale und bspw. 10,5 % mit paranoider
Störung.
Die Untersucher sahen bei über 83 % einen fachspezifischen
Behandlungsbedarf und konstatierten, dass diesem Bedarf nicht
ansatzweise ein entsprechendes Angebot gegenüber stehe.

C. Suizide im deutschen Strafvollzug

Auch wenn der Suizid kein gefängnistypisches Phänomen darstellt (laut
WHO gab es in Deutschland 2001 auf 100.000 Einwohner unter 65 Jahren
10,27 Sterbefälle durch Suizid, für Einwohner über 65 Jahren lag die
Rate bei 23,30 Sterbefällen. Getrennt nach Geschlechtern begehen Männer
mehr als 3mal häufiger Suizid als Frauen), wird doch immer wieder über
Selbsttötungen im Gefängnis berichtet.
Im September 2005 stellte der Kriminologische Dienst im Bildungsinstitut
des niedersächsischen Justizvollzugs deshalb eine Studie über sämtliche
Suizide in bundesdeutschen Haftanstalten in den Jahren 2000 bis 2004
vor. Die Untersuchung zeichnet sich durch eine gewisse Detailfreudigkeit
aus; so werden die Suizide auch in Beziehung gesetzt zum Wochentag des
Todes (keine besondere Häufung etwa an Wochenenden, vielmehr geschahen
die meisten Suizide an einem Mittwoch, erst danach folgen der Sonntag
und danach die Freitage), zum Sterbemonat (keine Häufung z.b. an
Weihnachten, vielmehr fanden im Dezember die wenigsten Selbsttötungen
statt. Der März war der Monat mit den meisten Suiziden) oder der
Jahreszeit (30 % der Suizide im Frühjahr, 23 % im Sommer, 23 % im Herbst
und 24 % im Winter).
Signifikant ist die Haftzeit der Suizidenten. Immerhin 48,2 % töteten
sich innerhalb der ersten drei Monate nach Inhaftierung; insgesamt fast
80 % innerhalb der ersten 12 Monate.

In 32,3 % der Fälle fand man nach dem Suizid einen Abschiedsbrief.

Auch die Suizidmethode wurde untersucht. Von den 467 durch Suizid
gestorbenen Gefangenen (464 Männer, 3 Frauen), starben 405 durch
Erhängen, 20 durch Schnitt (die übrigen verteilten sich auf Drogen,
Medikamente, Strom u.a.).

Auf Antrag der GRÜNEN im Landtag von NRW fand am 20.08.2008 eine
Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Landtages zur Situation
psychisch kranker Gefangener statt. Gefordert wurde mehr Personal, aber
auch mehr Haftplätze; insgesamt bemängelten die Fachleute die aktuelle
Situation in den Gefängnissen, was den Umgang mit psychisch kranken
Gefangenen betrifft.

So sehr selbstverständlich eine bessere Betreuung für die Betroffenen zu
wünschen wäre, kann "mehr Personal und Zellen" nicht der Weisheit
letzter Schluss sein. Zum einen ist doch zu bemerken, die Diagnose, wer
an einer psychischen Störung leidet, ist keineswegs sicher, hängt sie
doch (siehe oben) erheblich vom kulturellen Umfeld ab. Außerdem geht es
um die Kapitalismus-immanente "Leistungsfähigkeit" der Betroffenen: Wer
nicht (mehr) leistungsfähig ist, entspricht nicht der hier
vorherrschenden Norm, ist also "gestört"!?

Zu fragen wäre zum anderen, ob das innere Leiden nicht ein Spiegel ist
für das Leiden der Gesamtgesellschaft.

Aber worum es meiner Ansicht nach nicht gehen kann, ist eine Loslösung
der Verantwortlichkeit der Gefangenen mit psychischen Besonderheiten: Es
hat auch mit Würde zu tun, dazu zu stehen, was jeder Einzelne getan hat;
trotz allem sind sie eingebettet in ein soziales Umfeld, das auf sie
eingewirkt hat, sie also auch dazu machte, was sie heute sind. Aber sie
sind dem nicht hilflos ausgeliefert, sondern selbst Akteure in diesem
System.

Eins dürfe jedoch klar sein: Strafvollzug, Gefängnis, Knast verschärft
bestehende psychische Störungen und vermag zudem bei nicht so stabilen
Menschen auch Störungen hervorzurufen.

Thomas Meyer-Falk, c/o JVA -- Z. 3113, Schönbornstr. 32, D-76646 Bruchsal

Dienstag, 11. November 2008

Montag, 10. November 2008

HARIBO hat reagiert - Aber weicher werden die Goldbären dadurch auch nicht

Sehr geehrter Herr Pachulke,

vielen Dank für Ihre E-Mail an HARIBO. Wir bedauern es sehr, dass Ihnen die "neuen, fruchtigeren" "Goldbären" nicht zusagen.

Mit unserem im Jahr 2007 durchgeführten "Goldbären"-Relaunch schmecken unsere beliebten Bären durch die Zugabe von Fruchtsaft noch fruchtiger. Zusätzlich haben wir uns auf Grund der vielen Verbraucherzuschriften dazu entschlossen, die bekannten "Goldbären" um die beliebte Geschmacksrichtung Apfel zu ergänzen.

Längst nicht allen Verbraucherwünschen kann man gerecht werden. Die Geschmäcker sind eben verschieden! Das ist auch mit ein Grund dafür, warum es eine so große Vielfalt in der Welt der Süßwaren gibt. Dies gilt auch für HARIBO.

Wir bieten die unterschiedlichsten Formen, Farben, Geschmacksrichtungen und Abpackungen an, so dass eigentlich jeder etwas für seinen Geschmack in der bunten Welt von HARIBO finden kann.

Vielen bereits eingegangenen Verbraucherzuschriften konnten wir entnehmen, dass wir durch die Zugabe von Fruchtsaft und gerade durch die Ergänzung unseres Artikels mit der Geschmacksrichtung Apfel, dem Wunsch vieler Verbraucher entsprochen haben.

Wir bedauern es sehr, dass dies nicht auf Sie zutrifft, und hoffen dennoch, dass Sie einen Favoriten in unserem großen Sortiment finden werden und verbleiben
--
mit freundlichen Grüßen
HARIBO GmbH & Co. KG

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