Eins, zwei drei…
Ich komm ja eher selten dazu, ins Kino zu jehen und eenen Fernseher ha hick oh nich. (ja, kannste globen, och een Hausmeister muss nich allet hahm.)
Abba jetzt hah ick zwei Filme hintereinandah jesehen und….na ick kieke, staune, wundre mir.
Der eene ist een Klassika vom feinsten Regisseur wo et neben Hitchcock je jejeben haben tut.
Billy Wilder – Eins, zwei, drei.
Ey… unschlagbar: abjesehen von dem völlig überzeichneten und damit meines Erachtens och überschätzen Horst Buchholz, ist der Film keene Millisekunde langweilig, det jeht in einem fort….da kommt och keen VIVA-Wiejo nicht hinterher und wenn et noch so schnell jeschnitten ist.
Kann ick nur jedem empfehlen den Film noch mal anzukieken.
Macht Spaß! Ohne Abstriche.
NA und dann hah ick mir noch „Babel“ mit Brad Pitt und Cate Blanchett, anjesehen. Im Kino.
Na ick sitze da und seh so een paar Mufties, wo in ihre armseeljen Dörfern uff arabisch oder wat det für eene Sprache sein soll mit einander pallabern tun und denk mir im wahrsten Sinne des Wortes: ick bin im falschen Film:
Det jing mir dann so etwa 10 min. (wees man im Kino ja nicht so genau).
Hinter mir och noch so een Typ, der die janze Zeit laut quasselt. (Ey man! Kann der nicht zu Hause sein Testosteron über seine Iesche ausschütten, oder wat?)
Andraseits jing et dem Typen, scheints ähnlich wie mir…der Film hat ihn nicht jepackt..
Na und dann nimmt der Film so langsam Fahrt auf…. Ick merke, wie ick mir immer weniger uff den salbadernden Typen hinter mir, sondern imma mehr uff det Jeschehen uff die Leinwand konzentriere.
Ick will jetze hier nicht weiter auf die Handlung einjehen, weil.. ick will ja niemanden die Spannung nehmen und die – die Spannung meine ick - wird von Minute zu Minute heftiger, der Film schneller, lauter, näher, menschelnder, schicksaliger hoch zehn. Bis Du denkst et jeht überhaupt nicht mehr.
Ich sitze da und bin kurz davor aufzustehen, um zu schreien: „Ey – Schluß jetzt - ick will nicht, dass et noch schlimmer wird….ey!“
Man denkt, das kann doch alles nur in einem absoluten totalen Desaster enden.
Na ja… irjendwie kriecht der Film dann die Kurve…. Et jeht doch nicht alles murphymässig schief, was schief gehen könnte.
Sondern nur so ´n bischen.
Brad & Cate haben ja nich so eene bedeutende Hauptrolle letztlich.
Aber bei mir hinterlässt der Film – det klingt jetze vielleicht ein wenig pathetisch:
Den Glauben an das Gute im Menschen!
Ob det an Brad´s Iesche Angelina Jolie liegt, wo ja bekanntermassen so eene Jute is, dass Brad uff seine alten Tage (der sieht janz schön faltig aus in dem Film, ey) noch mal so richtig menschlich wird?
Fazit: Der Film ist absolut empfehlenswert!
Det Beste, was ick seit langem jesehen habe-.
Unbedingt reinjehen. Und danach zuhause „Ein, zwei, drei“ kieken, damit sich die Stimmung wieder ein wenig hebt.



