Dienstag, 26. Juni 2007

Kaum in China, ist Sonja bereits in anderen Umständen

Hallo ihr Lieben in Deutschland,
hier die versprochenen News.
Nun sind wir schon 8 Tage in unserer neuen Heimat Shenyang - der 6 Mio-Stadt 500 km nördlich von Peking. Zur Zeit wohnen wir noch im Hotel bis unser Haus frei wird - ja ein ganzes Haus MIT Garten und allem PiPaPo (schreibt man das so???) und einer Frau, die Putzfrau, Köchin und Kindermädchen in einem ist. Man wird hier ganz schön verwöhnt von der Firma meines Partner und die Unterschiede zur Normalbevölkerung sind schon extrem. Nur die Reichsten können es sich leisten, so zu leben wie wir. Andererseits war ich echt überrascht, wie modern hier in der Stadt alles schon ist. Für die Olympiade 2008 wird jede Menge eingerissen und neu gebaut. An jeder Ecke Baustellen und überall wachsen riesige Hochhäuser aus dem Boden. Im Supermarkt bekommt man außer den traditionellen chinesischen Produkten auch jede Menge westliche Sachen: von Nivea bis Yogurth (von wegen Asiaten essen keine Milchprodukte), sogar Spreewaldgurken habe ich im Carrefour gesehen ;) Allerdings fehlt uns das deutsche Essen bisher gar nicht - es gibt so viele chinesische Leckereien zu entdecken und es schmeckt alles soooo viel besser als im deutschen Chinarestaurant. Langsam werden wir auch mutiger und essen nicht nur im Restaurant - Paul hat gestern auf der Straße Würstchen gekauft. Die hatten eine etwas seltsame Konsistenz, aber geschmeckt haben sie. Außerdem gibt es hier an jeder Ecke frische Melone und Ananas zu kaufen - diese kleinen Erfrischungen sind auch nötig bei der Hitze hier. Zur Zeit haben wir 30 Grad und dabei ist es so schwül, dass es sich eher wie 40 Grad anfühlt.
Am Wochenende haben wir mit Kollegen und Praktikanten unserer Firma eine 40km-Radtour gemacht, um mal etwas außerhalb der Millionenstadt zu sehen (siehe Fotos). Über Holperwege und teilweise asphaltierte Straßen ging es zum Markt in eine kleine Stadt. Dort gabs alles zu kaufen, was man im täglichen Leben so braucht und es sah bis auf die Fleischhalle auch alles sehr gut aus. Ob es Hund zu kaufen gab, haben wir nicht gesehen, aber dafür Schlange und Schildkröte... Anschließend gings weiter zu einem Meteoriten - natürlich dem größten und ältesten von China (oder doch von der ganzen Welt?) - In China gibts bei Sehenswürdigkeiten immer nur den Superlativ :) Im Anschluss gabs als Belohnung für die Schweißtour einen Grillabend im Garten unseres zukünftigen Nachbarn. So außerhalb von der Stadt im Garten hätte man denken können, man sitzt in Deutschland - eine richtige kleine Oase.
Da die Chinesen nur leidlich oder gar kein Englisch sprechen, hatten wir ja schon in Deutschland begonnen, Chinesischunterricht zu nehmen . Ich kann nur sagen - seeehr lustig. Die Unterschiede in Aussprache und Betonung (besonders durch die 4 Töne) sind schon extrem, aber mit Fleiß lässt es sich wohl schaffen. Leider sprechen die Shenyanger irgendeinen komischen Dialekt, so dass sie unsere mühsam erlernten Sätze nur selten verstehen. Aber ab heute abend gehts weiter mit dem Unterricht. Ich habe mich der Freundin von Pauls Chef angeschlossen und werde mit ihr zweimal wöchentlich 2h mit einer Privatlehrerin lernen.
Ein Arbeitsangebot habe ich auch schon. Unser zukünftiger Nachbar braucht für seinen ältesten Sohn (fast 7 Jahre alt) Sprachtherapie und Deutschunterricht - er wird hier bald die europäische Schule besuchen. Dort gibt es leider nur Unterricht auf Englisch und damit er auch auf Deutsch sicher lesen und schreiben lernt, darf ich mit ihm trainieren.
Gestern abend waren wir sehr lecker Japanisch essen - sehr exklusiv und 10x so teuer wie beim Chinesen nebenan (25 Euro pro Person). Für unsere Vormieter, Paul und mich hat ein Koch vor unseren Augen superfrisch Fisch, Gemüse und Meeresfrüchte in allen Variationen gebraten, gedünstet, flambiert. Ich habe nicht mitgezählt, aber es waren bestimmt 8 Gänge.
Soviel für die erste Woche. Lasst mal was aus Deutschland hören!
Ganz liebe Grüße von uns Zweien (Dreien!) aus China!

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