Mittwoch, 3. Januar 2007

Gastblogger Franz feiert Sylvester auf dem Schiff

Als erstes wünsche ich natürlich ein frohes neues Jahr. Ich hoffe dass ihr alle
ganz gut durchgerutscht seid.
Mein Silvester hier an Bord war auch eine Erfahrung.
Aber der Reihe nach.
Nach dem mehr oder wenige besinnlichen Weihnachtsfest waren es ja nur drei
Arbeitstage, bis Silvester. Diese Tage waren geprägt von dem regelmäßigen eine
Stunde Uhr zurück stellen, was durchaus angenehm ist.
In dieser Zeit habe ich mit meinen werten Kollegen die Klimaanlage fertig
gestellt. Grundsätzlich war sie ja schon fertig, nur tropften die Rohrleitungen
an allen ecken und enden. Kurz, ich habe drei Tage lang Rohre abgebaut,
abgedichtet und wieder angebaut. Nur um festzustellen, dass der Mist nun an
einer vorher durchaus nicht leckenden Stelle undicht ist. Nun stellte sich
heraus, dass die asiatischen Verschraubungen nun, na ja nicht ganz passend, eher
krumm und schief sind und es daher kein Wunder ist, wenn sie nicht dicht halten.
Ich habe also maßen an Dichtringen hergestellt, die in der Zeit auch angebastelt
wurden. Die Krönung der Pellkartofel war, als wir feststellten, dass unser
Rücklauf nicht zurück lief. Wie sich herausstellte, war de Druckverlust in
unseren wenigen Metern Rohren und in unserer Klimaanlage so groß, dass der Druck
in der Leitung, in die wir rein wollten größer war als der unseres Rücklaufes.
Wir haben kurzerhand einen Rücklauf direkt in den Tank gebaut.
Am Feitag haben wir dann noch alle Rohre und Verschraubungen in reinstes weiß
gehüllt.
Der obligatorische Samstagsunterricht verging wieder mal nur schleppend, doch
zum Mittag waren zweieinhalb tage Freizeit angesagt. Gut wir hatten einen
Wochenbericht zum Kühlwasser aufbekommen, der erstaunlich schnell erledigt war.
Das Wetter auf dem indischen Ozean war ausgesprochen gut, so dass ich zum ersten
Mal seit langen mehr als eine Stunde im freien verbrachte.
Der Samstagnachmittag verging im dösen, Filme schauen und Computer spielen.
Sonntag war dann der absolute Barbecue-Tag. Mittags ging es los. Nach einer
kurzen Pause ginge es Abends weiter. Es gab wieder soo viele leckere Sachen.
Neben dem obligatorischen Schwein gab es Saté-Stäbchen. Kleine Stäbe, mit etwas
Schweinefleisch dran. Sehr, sehr lecker.
Jetzt hieß es bis Mitternacht durchzuhalten. Nach Diner for one hatte sich die
halbe Azubi Gruppe, mit einem großen Teil der Schiffsführung beisammen gesetzt
um Rode Trip zu schauen. Der Film brachte viel Spaß, bis die eine hälfte unseres
Ausbilderteams (die andere hälfte hat mitgeschaut) uns noch freundlich
aufforderte, den letzten Abend des Jahres nicht mit Film schauen zu verbringen
sondern mit tanzen. Diese Aufforderung wurde stumpf ignoriert. Zwanzig Minuten
später, war die Freundlichkeit verflogen und Drohungen über härtere Arbeiten
wurden kund getan. Nach Film ende habe ich mich dann mit den anderen zum
zwanglosen feiern auf dem Freideck eingefunden. Dass war auch total klasse.
Irgendwann war es dann auch endlich Mitternacht. Die abgelaufenen Signalraketen
wurden abgefeuert, natürlich in Absprache mit dem einen Schiff in Reichweite, es
wurde mit Sekt angestoßen, den ich aber nach dem anstoßen weitergegeben habe und
dann ging es relativ zügig mit dem Umweg über die Dusche ins Bett.
Was noch ganz witzig war, war folgende Situation. Der Wind kam an diesem Abend
von Steuerbord. Da der Kapitän aber auf der Steuerbordnock (die Nock ist eine
art Balkon zu beiden Seiten der Brücke) anstoßen wollten, wurde dass Schiff
stumpf gewendet. Mit dem Ergebnis schöner Windstille an Steuerbord aber vier
verlorenen Stunden. Ce la ville.
Montag habe ich mir einen Film nach dem anderen rein gezogen (es ist schön wenn
das neue Jahr anfängt, wie das alte aufgehört hat).
Jetzt läuft der Countdown zu Rückreise. In Aden sind wir Morgen, Jeddah ist zwei
Tage später dran. Von dort ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Aquaba.
Ich beschäftige mich mit der Präsentation für die Projektarbeit. Dass wird
mindestens noch den heutigen Tag in Anspruch nehmen. Wenn ich Glück habe dauert
es noch länger.
Also noch mal ein schönes neues Jahr, bis bald

Franz

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