Donnerstag, 28. Dezember 2006

Der GNU-Schneeman

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Weihnachten auf dem Schiff

Subject: Hi
24. Dezember 2006
13:21 Singapur Zeit

Mahlzeit, Es weihnachtet sehr, nicht wirklich, ein paarschöne Tage habe ich
trotzdem. Gestern hatten wir den Nachmittag frei. Der Unterrichtsstoff war bis
zum Mittag durchgekaut und weil der letzte Wochenbericht allgemein sehr
fehlerhaft ausgefallen ist und überhaupt Weihnachten ist, sollten wir bloß das
Druckluftsystem überarbeiten, was schnell geschehen ist. Nach der samstäglichen
Kammerstunde (Bude aufräumen und putzten), einem kurzen Mittagsschlaf und etwas
leiblicher Ertüchtigung gab es lecker Spagetti zum Abendbrot. Ich habe dann
etwas Film geschaut, bis wir zum vierten Mal auf dieser Reise im schwül warmen
Singapur eingelaufen sind. Gegen Mitternacht war eine kleine Gruppe Azubis im
Plaza Singapura bei MC Donalds. Langsam kennt man da schon die Verkäufer, was
irgendwie witzig ist. Im Starbucks nebenan, wo ich vor zwei Wochen Erkundigungen
über das Singapursche Nachtleben eingeholt habe, wurde ich erkannt und gefragt,
ob ich immer noch in der Stadt sei oder schon wieder, was wirklich witzig ist.
Nach Burger und Cafe ging es dann ins Ministry of Sound, was ein recht großer
und moderner Schuppen ist. Ja … es gab auch ein paar Mädchen, denen es entweder
viel zu warm ist oder die Einfach kein Geld für richtige Klamotten haben. Die
Röcke waren eher sehr eng um die Hüfte gewundene Tücher, die diese kaum
hinreichend bedeckt haben. Was mir natürlich nicht ganz unrecht ist. Jedenfalls
ging pünktlich um 5:30 die Musik aus und die Lichter an. Also was macht man früh
morgens in Singapur: zu MC Donalds fahren, Frühstücken (verdammt lecker
Pancakes) und im Internet surfen. Ein Kollege hatte seinen Laptop mit und wir
sind über das Hauseigene W-Lan online gegangen, bis plötzlich das Mobiltelefon
schellt und die Ansage, 8 Uhr ist sailing kam. Also rein ins Taxi und zurück zum
PSA Terminal 4. Nach ganz wenigen Stunden Schlaf (2) haben wir um 10 Uhr noch
Proviant eingestort. 12:30 haben wir dann wirklich losgemacht. Jetzt geht es
nach Malaysia, wo wir schon in drei Stunden sind.

26. Dezember 2006
Das festmachen in Malaysia, war undramatisch. Irgendwie hat der Planer in
Tanjong Pelepas mist gebaut. Anstatt einer Container Bay, wurden ein paar mehr
leer geräumt. Wir hatten lange Zeit auch nur eine Brücke. Anstatt 2:00 Uhr
Nachts, sind wir erst 6:00 Morgens ausgelaufen. Was nicht weiter dramatisch ist,
weil wir bis Heute Mittag noch hier auf Reede liegen.
Am Abend des 24. saßen wir nach dem Abendbrot (kaltes Buffet) noch in der
Offiziers Bar. Unser Kapitän, der jetzt mit der Ausbildung aufhört, hat jedem
von uns eine Mini Maglite, mit Gravur geschenkt. Der erste Offizier, hatte auf
kleine Päckchen, die mit alten Seekarten eingepackt waren. Sein Paket sollten
wir nicht in seiner Gegenwart aufmachen, weil es so asiatischer Brauch ist. Beim
aufmachen, kann man ja im Gesicht des Beschenkten sehen, ob das Geschenk gefällt
oder eben nicht. Da es hier das schlimmste ist, das Gesicht zu verlieren, macht
man das Geschenk alleine auf, um zu verhindern, dass der Schenker merkt, dass
das Geschenk nichts taugt.
Ich habe Abend das Geschenk noch aufgemacht, es war eine Packung Kondome aus dem
bord Store. Andere hatten Minikalender (Werbegeschenke).
Aus der Heimat gab es natürlich auch Post. Neben Schokoladen-Weihnachtsmänner,
die den Flug nach Singapur nur in zerhäxeltem Zustand überstanden haben, gab es
selbst gebasteltes, von der kleinen Schwester, ein Shirt von der großen
Schwester und ein buch von den Eltern.
Nachdem ich die Nacht um 2:00 nochmal aufgestanden bin, um zu Hause anzurufen
(dafür kann ich mir immer noch selbst auf die Schulter klopfen), wurde ich mit
viel zu wenig Schlaf Morgens zum auslaufen geweckt. Das Auslaufen war Routine,
das anschließende Frühstück lecker und das Anker fallen lassen halbschläfrig.
Da an diesem Montag-Abend ja unsere eigentliche Feier stattfinden sollte, habe
ich mit drei Kolegen noch dem koch bei den Vorbereitungen geholfen. Wir haben
Hühnerschenkel auf links gedreht und anschließend paniert.
Den Nachmittag habe ich mir dann noch mit einigen Filmen um die Ohren
geschlagen.
Die Feier, begann abends mit einer kleinen Reede des Kapitäns. Eine typische
Weihnachtsrede, die zum Glück kurz war, so dass wir schnell das Buffet stürmen
konnten (ich war der erste). Es gab viele leckere Sachen, die ich gar nicht alle
beschreiben kann. Ich werde bei Zeiten mal ein Foto schicken.
Von der Company gab es einen kleinen gläsernen Briefbeschwerer Globus. Ein
Zeichen, dass wir die 5. größte Reederei der Welt sind und auf allen Kontinenten
Flagge zeigen.
Dann kam der Teil, wo alle voll gefressen auf den Ledercouches saßen und über
alles mögliche Geschnackt wurde. Bis 12:00 Uhr habe ich bei Weihnachtsmusik in
der Messe durchgehalten, bi sich ziemlich Müde in die Koje gefallen bin.
An diesem Morgen herrscht hier ziemliche Katerstimmung. Wir haben heute noch
frei und ich habe noch niemanden ansonsten gesehen.
Heute wird dann relaxt und Kraft für die letzten zwei Wochen an Bord gesammelt.

In diesem Sinne noch schöne freie Tage

Franz

kleiner Nachtrag

den Rest des freien Tages habe ich damit verbracht den Herrn der Ringe in der
langen Version zu schauen. Bis zum zweiten sind wir gekommen, dann war
Weihnachten zu ende.

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