Dienstag, 7. November 2006

Googlebanking

update: (08.11.2006 / 11:58 Uhr)
Die Veröffentlichungszeiten der Postings sind mittelamerikanischer Zeit.
Wollt ick nur mal sajen, weil: Um 3:00 Uhr in der Frühe (Uhrzeit dieses Postings) bin ick höchstens mal Sylvester noch nicht in der Koje!



Jestann Abend war ick auf eene Veranstaltung in Mitte.
Titel:
„Jeder bekommt ein Angebot nach Maß – Wie viel Mehrwert bringt der Trend zur Personalisierung von Diensten den Menschen?“



(Film von Bas Bergervoet)

Det is jetzt ech een Ding, vor nicht janz zwei Monaten hab ick, wenn ick - Glück hatte (oder Pech...janz wie mans nimmt) - in meinem Neukölner Kiez noch Old-School-Lokalgrößen wie Eberhard (diepie) Diepgen auf eene Wahlveranstaltung mit 20 Piepels in der Grundschule von meene Lütte jesehen und nu sitze ick dem GoogleDeutschland-Presse-Sprecher Stefan Keuchel höchstpersönlich jegenüber und der spricht mich dann och noch an, während er da vorne in seinem Sessel sitzt und fragt: „Ob ick hier jetzt bloggen tue, oda wat“ und am Ende kommt der och noch zu meinem Tisch und drückt mir seine Wiesieten-Karte in die Hand.



Det kann man hier jetzt nicht sehen, aber der Schriftzug der ist „erhaben“, sprich, wenn man mit die Finger an der Stelle wo GOOGLE druffsteht über die Karte fährt, dann sind da so huckel dran, wie det so bei Blindenschrift ist…oda braille-schrift…oda Punktschrift…oda wie det nu korrekt heissen tut.


ick war schwer beeindruckt!

Einjeladen auf det Event haben mich een paar Kumpels von eene Internetplattform, wo ick auf eene meiner Reisen durchs WWW kennenjelernt habe. Sehr nett, die Jungs.

Det war eene Veranstaltung von ProDialog und politik-digital.



(Film von Bas Bergervoet)

Klasse Leute, muss ick sagen.
Janz jediegen det Ambiente da.
Man kommt nur über eenen Fahrstuhl nach oben in die Räume. Und unten stand dann och noch so enn Typ, wo einem den Fahrstuhl jeöffnet und mit eener Karte vor so ner Lichtschranke rumjefuchtelt hat.
Zooooohom jing sie zu, die Fahrstuhltür…der Typ noch schnell rausjeflutscht und hoch jing et zu die Veranstaltung.
Hmmm….dacht ick mir…Büfee…Lecker!
Abba nee….erst mal jing et zum Vortrag und der begann dann mit nem Wiejoteil.

Schick:




Der Moderator (Christoph Dowe)





hat dann den Film erst mal süffisant als starken Toback bezeichnet und meinte, dass et den Film in zwei Versionen jeben täte.
Die, wo wir jesehn hätten, wäre da noch die optimistischere jewesen.
Dann hat er den Stefan Keuchel jefragt, bis wann der Film denn noch der Realität entsprach und ab wann et Fantasterei war.

Stefan Keuchel:
„2004 war et noch korrekt“
„2005 ist es Fiktion“

und dann jinge et los mit eenem Smaltalk, der sich nett anhörte, abba det Veranstaltungsthema hab ick dabei een bischen verloren.

Det hies da doch: "

Jeder bekommt sein Angebot nach Maß.
"
Aber jekriecht hab ick nur ne o,33er Pilsette, von wegen Maß, sowat jiebt et dann wahrscheinlich nur bei eener Veranstaltung in München.

Wat mich dann wirklich hat aufmerken lassen, war die Aussage von dem Stefan Keuchel, dass zwar Google von vielen als „Medienunternehmen“ wahrjenomen werde, aber die Wahrheit die wäre, dass Google vielmehr aufpassen müsse, dass et nicht zu viel Geld verdient, weil sobald sie zu viel Geld („Cash") - derzeit 10 Milliarden- auf der Hand hätten, dann wären sie nach amerikanischen Recht automatisch eene Bank und det….ja det wollten sie ja nu wirklich nicht.

Whow! Det hat mich dann abba echt umjehauen.
Da musst ick latürnich gleich mal eene Internetrecherche machen
Und…ihr gloobt et nich
…ihr könnte Euch vielleicht an


Walter Ullbricht
erinnern.
Der hat einmal folgendes gesagt:
H I E R klicken

na und das er da - ick würg mah sajen - nicht jrade wenig jeflunkert hat, det hat uns die Jeschichte jelehrt.

Na und nu schaut Euch mal det an:
H I E R klicken

Nachtigall ick hör Dir trapsen














Wat jab et noch?

Google News durchsucht alle 5 minuten 700 Nachrichtenquellen und stellt sie uns zusammen.
Stefan Keuchel meinte, dass da linke und rechte Meinungen zusammenjeführt werden und jeder sich det zusammenstellen kann, was ihm jefällt.
Abber Google hat och eenen Vertrag mit der Associated Press (AP) jemacht und zahlt jetzt sogar Geld an diesen Nachrichtendienst.
Wat sie damit machen, wollte er uns nich verraten, abber det kommt bestimmt bald, sachte er.

Aus dem Publikum kam dann och noch die Frage, wie Google damit klar kommt, dass sie so viel Geld verdienen.

(ungenaues) ZITAT von Stefan Keuchel:
„Niedlich, dass sich die Menschen da draussen Sorgen darum machen, ob wir auch genug Geld verdienen.“

Jelächter im Publikum

Wat ick och den Hammer finde:
Alle sagen tagaus tagein, dass im Internet mit Werbung keen Geld zu machen ist:
Google macht sein Geld Abba – sacht Stefan Keuchel – zu 99% mit Werbung.
Det ist doch echt lustig….
Werbung…?det waren doch schon immer eher die bad guys und nun …Google…det waren doch wiederum die good guys?
Een echter bad Guy könnte (muss abba nich) ja beispielsweise MS Gates sein, "dem jegenüber Google eher een kleener Hase ist" – sacht Stefan Keuchel.
Stefan Keuchel meinte dann noch, dass er sich vorkäme als würde er bei Tschiboah arbeiten tuen.
Im Sinne von:

„Jede Woche eine neue Welt"


...weil Google doch mittlerweile beinahe wöchendlich mit neue Anjebote auf den Markt kommen tut. (Det wiederum hat seine Ursache darin, dass jeder Google-Mitarbeiter einen Tag in der Woche, machen darf was er will und die Mitarbeiter det nutzen, um an neue Angebote zu feilen und dafür och noch bezahlt werden)

Am Ende kam dann doch noch det Thema „Datenschutz“ zur Sprache.
Wisse der Nutzer denn, dass, was auch immer er im Netz tue, auch jespeichert werde?
Insbesondere auch von Google?
Die Frage einer Frau aus dem Publikum lief darauf hinaus, wo denn bitteschön der Knopf sei, auf dem der Nutzer drücken könne, um zu sagen: „Bitte meine Daten nicht speichern“
Stefan Keuchel ist sich dieses Problems bewusst, verweist aber darauf, dass das das ganze Internet beträfe und nicht nur Google.
Und das war immerhin ein Satz, in dem drei mal das Wort „das“ hintereinander vorkam.
Und überhaupt, der Herr Keuchel hat auf mich vor allem eenen sehr sümpaahtischen Eindruck jemacht. Echt knorke der Typ.
Also wenn die alle so sind? Dann stimmt det noch mit dem GoodGuy-Image bei Google, würg sajen!

2 comments:

Anonym hat gesagt…

Bist Du Jeck, Pachulke? Veröffentlichungsuhrzeit 3.09 Uhr?

Anonym hat gesagt…

Nee... Det is US-Amerikanische Zeit.

Et war 0:23 Uhr, als ick det Licht ausjeblasen habe: Spät jenug!

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