Freitag, 10. November 2006

Gastblogger bei Pachulke

Ab sofort jiebt et bei mir in unregelmäßijen Abständen einen Gastblogger.
Der Franz, hat jerade sein Abitur jemacht und hat sich in den Kopf jesetzt Kapitän werden zu wollen.



Find ick super.
Nu ist er schon auf den Weltmeeren unterwegs und schreibt mir aus den exotischsten Orten eMails.




Na und da hab ick ihn jefragt, ob er nicht Lust hat, seine Reiseaufzeichnungen hier bei mir zu veröffentlichen.
Will er...
und hier sind sie:

Franz schreibt:

Hallo,

Ich wollte mich auch einmal melden, erst einmal entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt melde.
Ich habe meinen Flug nach Singapur ueber Frankfurt am Main ganz gut überstanden.
Singapur Airlines, hat einem die Flugzeit echt erträglich gemacht.
Wir waren am Dienstag gegen 20:00 Ortszeit in Singapur in unserem YMCA Hostel und haben uns erstmal auf der Dachterrasse im Pool entspannt. In Singapur sind zurzeit sehr angenehme 25°.
Abends sind wir einmal um den Block gewandert und früh ins Bett.
Der nächste Tag war erfüllt von massenhaft Technik-Geschäften (ich habe mir eine
USB-Maus gekauft), langen Märschen durch den warmen Regen und lockeren
Taxifahrten.
Am Donnerstag wurden wir am Nachmittag abgeholt und zur guten,
alten Frankfurt Express gefahren.
Nach dem Anmustern und Kammer beziehen haben wir noch Vorräte eingestort.
Damit begann mein Alltag an Bord. Zurzeit ist die Arbeit noch sehr unorganisiert eingeteilt. Ich hoffe, dass wird sich bessern.
Sonntag hatten wir „frei“ (wir sollten bloß an einem Aufsatz arbeiten), was ich
sehr genossen habe. Mal einen Tag wenig tun, tut ganz Gut.

Heute Montag sollte es dann richtig losgehen. Wie aber schon erwähnt, sind
unsere Ausbilder mit unserer Organisation noch nicht ganz fertig. Jedenfalls
sieht mein Arbeitsalltag so aus:
6:00 aufstehen,
7:30 Frühstück,
10:00 20 min Pause,
11:30 Mittag,
15:30 20 min Pause und
17:30 Feierabend und Abendbrot.

Dazu kommen dann noch die Ein und Auslaufen Sachen.
Heute gegen 2:00 sollen wir aus (ich weiß gar nicht wie dieser Hafen heißt)
irgendwo in China auslaufen. Es ist ein ganz schöner Dreckshafen, scheinbar
mitten in der Pampa. Der Smog verhindert (wahrscheinlicher) Gott sei Dank, dass
man mehr von der Umgebung sieht. Das Wasser jedenfalls ist eine Brühe.
Morgen geht es dann weiter nach Sheku (ich habe das wahrscheinlich falsch
geschrieben) und Uebermorgen sind wir dann in Hong Kong, wo ich hoffentlich
Landgang habe.

Mir geht es ganz gut. Ach ja, ich hab eine Einzelkabine mit Meerblick (wir sind
15, jeweils in Doppelkabinen …) was ganz gut ist.

Das soll’s erst einmal gewesen sein.


Nachtrag 7. November 2006
Ich kam heute nicht dazu die Mail abzuschicken, also beschreibe ich an diesem
Abend noch die Ereignisse der vergangenen zwei Tage. Als erstes, China ist ein
sehr seltsames Land, dass ich nicht sehr mag. Die Chinesen sieht man öfter rum sitzen oder gymnastische Uebungen ausueben.
Wie auch immer.
Nachts gegen zwei sind wir aus (ja, ich kenne den Namen des
Hafens jetzt) Nansha ausgelaufen.
Schon mittags sind wir wieder eingelaufen, diesmal in Shekou. Nach Feierabend sind wir in die Stadt gefahren.
Also aus dem Hafen raus, haben uns zwei Damen etwas genervt. Sie wollten, dass wir in einen kleinen Bus einsteigen (wir waren zu sechst unterwegs), was uns erstens sehr
unheimlich vornahm, was wir zweitens aber auch getan haben.
Der Fahrer hat uns in die Stadt zu einem WAL Mart, mit angeschlossenem großen Shopping Center gefahren.
Na ja wir sind da ganz schnell durch. Was nervend war, dass uns der
Fahrer gefolgt ist.
Er hätte und sogar US Dollar getauscht. Er hat uns dann noch
zum Nacht Markt gebracht.
Wir stiegen in einem kleinen Laden aus, wo uns die Damen vom Hafen wieder empfangen haben. Wir sind also in den Laden rein und haben uns ein paar DVD’s und eine Uhr gekauft.
Wir wurden dann in ein Hinterzimmer gefuehrt und genötigt Bier zu kaufen.
ICH HABE NICHTS GETRUNKEN.
Es kamen dann auch noch ein paar leichte Mädchen ins Hinterzimmer.
Wir haben aber bestimmt nach dem Bus verlangt, der uns dann auch irgendwann zurück zum Hafen gebracht hat. Wir waren alle heilfroh, wieder auf dem Schiff zu sein.
Morgen um sechs laufen wir aus. Gegen acht sollen wir in Hong Kong sein.

8. November 2006
Ich habe es bisher immer noch nicht geschafft, meine Mail abzuschicken. Heute
nach dem Frühstück sind wir aus Sheckou ausgelaufen. Ich war an den Winden. Kurz
vor dem Mittagessen sind wir dann auch schon in Hong Kong eingelaufen. Wir haben
dann für den Rest des Tages frei gekriegt und waren in Hong Kong. Singapur war
Asien für Beginner, Sheckou ist schon für die Fortgeschrittenen und Hong Kong
ist irgendwo dazwischen.
Wir waren im Hard Rock Cafe und vor allem auf dem Nachtmarkt. Meine Ausbeute
eine Okley Brille und einen sehr coolen Flachmann für 11 E’s. Gegen 12 ist
auslaufen. Ich glaube ich werde vorher noch versuchen 1-2 h Schlaf zu kriegen.
Vorher werde ich aber noch diese Mail los senden. In diesem Sinne

Euer Franz

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