Donnerstag, 28. Dezember 2006

Der GNU-Schneeman

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Weihnachten auf dem Schiff

Subject: Hi
24. Dezember 2006
13:21 Singapur Zeit

Mahlzeit, Es weihnachtet sehr, nicht wirklich, ein paarschöne Tage habe ich
trotzdem. Gestern hatten wir den Nachmittag frei. Der Unterrichtsstoff war bis
zum Mittag durchgekaut und weil der letzte Wochenbericht allgemein sehr
fehlerhaft ausgefallen ist und überhaupt Weihnachten ist, sollten wir bloß das
Druckluftsystem überarbeiten, was schnell geschehen ist. Nach der samstäglichen
Kammerstunde (Bude aufräumen und putzten), einem kurzen Mittagsschlaf und etwas
leiblicher Ertüchtigung gab es lecker Spagetti zum Abendbrot. Ich habe dann
etwas Film geschaut, bis wir zum vierten Mal auf dieser Reise im schwül warmen
Singapur eingelaufen sind. Gegen Mitternacht war eine kleine Gruppe Azubis im
Plaza Singapura bei MC Donalds. Langsam kennt man da schon die Verkäufer, was
irgendwie witzig ist. Im Starbucks nebenan, wo ich vor zwei Wochen Erkundigungen
über das Singapursche Nachtleben eingeholt habe, wurde ich erkannt und gefragt,
ob ich immer noch in der Stadt sei oder schon wieder, was wirklich witzig ist.
Nach Burger und Cafe ging es dann ins Ministry of Sound, was ein recht großer
und moderner Schuppen ist. Ja … es gab auch ein paar Mädchen, denen es entweder
viel zu warm ist oder die Einfach kein Geld für richtige Klamotten haben. Die
Röcke waren eher sehr eng um die Hüfte gewundene Tücher, die diese kaum
hinreichend bedeckt haben. Was mir natürlich nicht ganz unrecht ist. Jedenfalls
ging pünktlich um 5:30 die Musik aus und die Lichter an. Also was macht man früh
morgens in Singapur: zu MC Donalds fahren, Frühstücken (verdammt lecker
Pancakes) und im Internet surfen. Ein Kollege hatte seinen Laptop mit und wir
sind über das Hauseigene W-Lan online gegangen, bis plötzlich das Mobiltelefon
schellt und die Ansage, 8 Uhr ist sailing kam. Also rein ins Taxi und zurück zum
PSA Terminal 4. Nach ganz wenigen Stunden Schlaf (2) haben wir um 10 Uhr noch
Proviant eingestort. 12:30 haben wir dann wirklich losgemacht. Jetzt geht es
nach Malaysia, wo wir schon in drei Stunden sind.

26. Dezember 2006
Das festmachen in Malaysia, war undramatisch. Irgendwie hat der Planer in
Tanjong Pelepas mist gebaut. Anstatt einer Container Bay, wurden ein paar mehr
leer geräumt. Wir hatten lange Zeit auch nur eine Brücke. Anstatt 2:00 Uhr
Nachts, sind wir erst 6:00 Morgens ausgelaufen. Was nicht weiter dramatisch ist,
weil wir bis Heute Mittag noch hier auf Reede liegen.
Am Abend des 24. saßen wir nach dem Abendbrot (kaltes Buffet) noch in der
Offiziers Bar. Unser Kapitän, der jetzt mit der Ausbildung aufhört, hat jedem
von uns eine Mini Maglite, mit Gravur geschenkt. Der erste Offizier, hatte auf
kleine Päckchen, die mit alten Seekarten eingepackt waren. Sein Paket sollten
wir nicht in seiner Gegenwart aufmachen, weil es so asiatischer Brauch ist. Beim
aufmachen, kann man ja im Gesicht des Beschenkten sehen, ob das Geschenk gefällt
oder eben nicht. Da es hier das schlimmste ist, das Gesicht zu verlieren, macht
man das Geschenk alleine auf, um zu verhindern, dass der Schenker merkt, dass
das Geschenk nichts taugt.
Ich habe Abend das Geschenk noch aufgemacht, es war eine Packung Kondome aus dem
bord Store. Andere hatten Minikalender (Werbegeschenke).
Aus der Heimat gab es natürlich auch Post. Neben Schokoladen-Weihnachtsmänner,
die den Flug nach Singapur nur in zerhäxeltem Zustand überstanden haben, gab es
selbst gebasteltes, von der kleinen Schwester, ein Shirt von der großen
Schwester und ein buch von den Eltern.
Nachdem ich die Nacht um 2:00 nochmal aufgestanden bin, um zu Hause anzurufen
(dafür kann ich mir immer noch selbst auf die Schulter klopfen), wurde ich mit
viel zu wenig Schlaf Morgens zum auslaufen geweckt. Das Auslaufen war Routine,
das anschließende Frühstück lecker und das Anker fallen lassen halbschläfrig.
Da an diesem Montag-Abend ja unsere eigentliche Feier stattfinden sollte, habe
ich mit drei Kolegen noch dem koch bei den Vorbereitungen geholfen. Wir haben
Hühnerschenkel auf links gedreht und anschließend paniert.
Den Nachmittag habe ich mir dann noch mit einigen Filmen um die Ohren
geschlagen.
Die Feier, begann abends mit einer kleinen Reede des Kapitäns. Eine typische
Weihnachtsrede, die zum Glück kurz war, so dass wir schnell das Buffet stürmen
konnten (ich war der erste). Es gab viele leckere Sachen, die ich gar nicht alle
beschreiben kann. Ich werde bei Zeiten mal ein Foto schicken.
Von der Company gab es einen kleinen gläsernen Briefbeschwerer Globus. Ein
Zeichen, dass wir die 5. größte Reederei der Welt sind und auf allen Kontinenten
Flagge zeigen.
Dann kam der Teil, wo alle voll gefressen auf den Ledercouches saßen und über
alles mögliche Geschnackt wurde. Bis 12:00 Uhr habe ich bei Weihnachtsmusik in
der Messe durchgehalten, bi sich ziemlich Müde in die Koje gefallen bin.
An diesem Morgen herrscht hier ziemliche Katerstimmung. Wir haben heute noch
frei und ich habe noch niemanden ansonsten gesehen.
Heute wird dann relaxt und Kraft für die letzten zwei Wochen an Bord gesammelt.

In diesem Sinne noch schöne freie Tage

Franz

kleiner Nachtrag

den Rest des freien Tages habe ich damit verbracht den Herrn der Ringe in der
langen Version zu schauen. Bis zum zweiten sind wir gekommen, dann war
Weihnachten zu ende.

Samstag, 23. Dezember 2006

Gastblogger Franz mal wieder unterwegs nach Singapur

Mahlzeit,

eigentlich bin ich mal wieder mit voller Kraft nach Singapur unterwegs,
Uneigentlich treiben wir gerade bei einer Wellenhöhe von 5 Metern, die das
Schiff wie auch schon die letzten Tage mächtig ins Rollen (schwanken in quer
Richtung) bringen.
Mit Hong Kong als letzten Hafen des Reiches der Mitte, sind wir seit Mittwoch
früh wieder aus China raus. Die ganze Geschichte war dieses Mal sehr
ereignislos, bis auf die Kälte. Ich kann die genaue Grad Celsius Zahl nicht
nennen. Jedenfalls bin ich nur mit dicker Jacke rum gelaufen. Da dass einlaufen
auch meistens Nachts war, wurde das frostige Gefühl noch gestärkt. Ich habe
beschlossen in Deutschland vom Flugzeug direkt ins geheizte Auto und
anschließend in die warme Wohnung fahren und mich gaaanz laangsam zu
akklimatisieren.
Aber der Reihe nach:
Montag früh Beziehungsweise Sonntag spät sind wir in Nansha eingelaufen. Der
Hafen hat sich seit meinem letzten Besuch fast verdoppelt. Also ein risieges
betoniertes Areal, mit Container und einige Container Brücken sind dazu
gekommen. Qualitativ haben sie sich nicht sonderlich verbessert. Jedenfalls
haben sie die Laschings in der Nacht sehr Lautstark entfernt, was meine
Einstellung zu chinesischen Hafenarbeitern nicht gerade verbessert hat.
Nachts ging es dann weiter nach Sheckou. Die Azubi-Gruppe hat sich ja einstimmig
auf diesen Hafen gefreut. Wir wollten den Seamans Club besuchen und auch die
eine oder andere Uhr kaufen. Morgens sah die ganze Geschichte auch ganz gut aus.
Die chinesischen Händler, die an Bord gekommen sind, haben wir noch um ein paar
Dollar bereichert, den Müll haben wir an Land gegeben und zum Mittag haben wir
frei bekommen. ABER der chinesische Agent hat es verpasst die Landgangspässe
auszustellen. PECH. Wir sind also an Bord geblieben, haben in unserem Bord-Kino
den neuen Bond geschaut, der bis auf Anfang und Ende seinen Dollar nicht Wert
war, zu Abend gegessen, aus Sheckou ausgelaufen, angefangen Delta Force 2 mit
Chuck Norris (sehr zu empfehlen), an der Stelle, wo Chuck gerade einem Bösewicht
in die Fresse Roundhouse kickt in Hong Kong eingelaufen, den Film zu Ende
geschaut, Überlegt in die Stadt zu fahren, sich dagegen entschieden und schlafen
gegangen. Am Morgen ging es wie gesagt raus aufs offene, stürmische Meer.
Auf dem Weg nach China war es ja schon stürmisch. Dieses Mal haben wir aber
Neigung nach Steuerbord und Backbord von 15°. Wir sind hier erstmal mit laschen
und aufräumen beschäftigt.
Den Tisch auf meiner Kammer hat es auch schon entschärf, als gerade drei
Kollegen mit ihren Laptops dran saßen (ich lag auf meinem Bett und ein fünfter
Mensch lag im Bett über mir). Jeden falls der Tisch liegt auf einem an der Wand
angeschraubten Holzleiste. Die andere Seite wird von zwei mit Tisch und Boden
fest verbundenen Beinen gehalten. Der Tisch ist also mit drei Laptops und einer
offenen Flasche Bier von dieser Holzleiste gerutscht. Ein Laptop hat den Genuss
der Tiger (Biersorte aus Singapur) nicht überlebt. Wie ich hörte, scheint er
jetzt wieder zu funktionieren. Der Tisch liegt erstmal auf einigen Schubläden
und wird nach her fest verschraubt. (inzwischen ist es Abend und der Tisch ist
mit großen, langen Schrauben an die Wand geknallt)
Ansonsten ist die Klimaanlage fast fertig montiert. Ich habe die Tage noch ein
paar Rohrleitungen und ein Stromkabel mit verlegt (die Rohrleitungen sind
inzwischen auch verleg, lecken aber).
Morgen am späten Abend sind wir dann endlich wieder in Singapur. Dann möchte ich
mit einigen Kollegen in die Stadt feiern gehen. Sonntag geht es aber Mittags
nach Tanjong Pelepas. Der Kapitän hat deshalb beschlossen am 1.
Weihnachtsfeiertag und nicht am Heiligen Abend zu feiern. So haben wir auf einen
Montag (hoffentlich) frei, was auch seine Vorteile hat.
Von Weihnachtsstimmung kann man zwar nicht gerade sprechen, aber letzten Samstag
haben wir nicht nur unseren Unterrichtsraum vollkommen umgebaut sondern auch
drei Weihnachtsbäume aufgestellt. Im Großen und Ganzen ist die Beschmückung auch
gelungen. Sonntag gab es dann auch leckeren Glühwein, der wie ich mich vorher
erkundigt habe Alkoholfrei sein sollte. Im Nachhinein kommen mir an dieser
Aussage Zweifel, die mein Gewissen aber nur mäßig belasten.
Die Truge mit den Weihnachtsgeschenken haben wir auch schon entdeckt. Den Inhalt
haben wir aber noch nicht gefilzt, so bleibt die Überraschung erhalten.
Mir bleibt nur noch fröhliche und geruhsame Weihnachtstage, mit vielen tollen
Geschenken (die ja nur noch für 70% der Bundesbürger wichtig sind) zu wünschen.

Franz

Donnerstag, 21. Dezember 2006

John Lennons FBI-Akten veröffentlicht

Et hatte mich vor nunmehr über 25 Jahren doch schwer jetroffen, dass ausjerechnet John Lennon und nicht etwas Ringo Star oder Paul McCartney von so einem Spinner erschossen worden ist. Wobei ick damit nicht sajen möchte, dass et die beiden anderen hätte treffen sollen, aber .... ausjerechnet John?
H I E R kann man sich die FBI-Akten zu John Lennons "linksradikalem" Job neben seiner Musikerkerriere anschauen.

Freitag, 15. Dezember 2006

Das erklärt eener endlich mal wie det mit dem Google-Ranking funktioniert

HIER jeht et zu dem Artikel.
Und da ick nich so jut englisch kann hier die "GOOGLE"-Transläischon

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Grüße von Franz aus Singapur

Guten Morgen,

die letzten Tage waren recht ereignisreich. Am Sonntagabend sind wir ja vor
Singapur auf Reede gegangen. Nach dem wir den Anker haben fallen lassen, wurden
wir nach kurzer Körperpflege von einem kleinem Boot abgeholt und zu einem
kleinen Pier etwas außerhalb der City gebracht wurden. Das Boot fahren war Irre.
Wir sind mit einem Affenzahn an den dutzenden schiffen, die alle nach Singapur
wollen vorbei gesaust. Alles in dem Hintergrund der beleuchteten Metropole. Vom
Pier ging es mit einem Bus sind wir zu einer U-Bahn-Station, von wo wir ins
Zentrum gefahren sind. Jetzt ging erst einmal die Suche nach einer Unterkunft
los. Man hätte zwar um 3 Uhr ein Boot zum Schiff nehmen können. Ich gehörte
allerdings einer Gruppe an, die in Singapur übernachten wollte. Wir haben einige
Hotels der unteren Preisklasse abgeklappert und mit einigen mehr telefoniert.
Nirgends waren Zimmer frei. Schlussendlich haben wir zwei Zimmer in einer
kleinen Herberge gefunden. Die Herberge war ganz manierlich, mit großem
Vorgarten, in einem Fachwerkhaus, mit netten Zimmern und Badewanne.
Ursprünglich hatte ich geplant zu einem Festival zu fahren, was an diesem
Samstag in Sentosa (einer kleinen Singapur vor gelagerten Insel) stattfinden
sollte. Weil wir ziemlich spät dran waren haben wir uns dagegen entschieden. Ich
bin dann noch mit zwei Kollegen zum Clarque Quay gefahren. Das ist ein kleines
direkt am Singapur-River gelegenes Viertel mit einigen Clubs und vielen Bars.
Auf den ersten Blick haben wir nichts interessantes gefunden, so dass wir erst
einmal zu Hooters gefahren sind. Hooters ist amerikanischer Franchise, hat aber
mehr Restaurant Charakter als Beispielsweise McDonalds. Nach einem Pitcher Bier
für 40 Singapur $ (20€) sind wir in eine Tanzbar gegangen. In der Bar war ein
kleiner Raum, mit einem Tresen aus Eis und Eiskalt. Neugierig bezahlten wir
willig 25 $ pro Person. Nach dem wir rein gegangen waren, kam ein Barkeeper, der
uns jedem ein Glas mit Vodka einschenkte. Als der getrunken war und
feststellten, dass nicht mehr kommt sind wir etwas enttäuscht abgezogen. Leider
machten die anderen Bars auch schon zu. Wir haben dann sogar noch einen ziemlich
großen Club entdeckt. Allerdings mit einer riesigen Schlange davor, so dass wir
in die Herberge gefahren sind.
Der nächste Tag begann erst einmal mit einem ausgiebigen Bad. Danach sind wir zu
zweit (die anderen vier haben noch gepennt) losgefahren auf der Suche nach einem
geeigneten Frühstück. In einer Toastbar haben wir dass auch erhalten. Es gab
leckeren Kaffe, mit einem dicken Toast und zwei zwar warm aber dennoch fast
rohen Eiern.
Jetzt wollten wir zwei eigentlich ein Museum besuchen. Aber mein Kollege hatte
den Reiseführer im Taxi liegen lassen, weshalb wir erstmal ins Visitor Centre
gefahren sind. Hier haben wir ein paar nützliche Tipps erhalten.
Um 1 Uhr waren wir mit unseren Kollegen im Sim Lim Centre verabredet. Bis dahin
hatten wir noch etwas Zeit, die wir in einem Internetcafe verbracht haben. Na ja
es war dasselbe, wie das letzte Mal. Da kein Angestellter vor Ort war, haben
wir uns an die Münz-Computer gesetzt. Unglücklicherweise, hat mein Rechner nach
dem bezahlen nicht funktioniert. Ich wurde aber mit einer hübschen Latina
entschädigt, die sich neben mich gesetzt hat.
Im Sim Lim Centre habe ich mir eine kleine neue Digital Camera gekauft.
Nach Stundenlangen Irren durch das Labyrinth der Elektronikgeschäfte und einem
Mittagessen bei Burger King sind wir nun zu dritt in das Museum of Singapur
History gefahren, was unerwarteter Weise geschlossen hatte. Eigentlich war die
Ausstellung mehr abgebaut. Weiter ging es nun mehr zu unser zweiten Wahl, das
Museum of Asian Civilisations. In dem Museum gab es Ausstellungen zu Indien, dem
Orient, China und Indochina. Gastweise war hier auch eine kleine Gallery zur
Geschichte Singapurs. Im Museum waren viele sehr interessante Kunst und Kultur
Gegenstände ausgestellt. Die meisten aus Gold, sehr ziervoll verarbeitet.
Das Museum war am Singapur-River. Auf der anderen Uferseite hatten wir viele
Cafes und Restaurants, wo wir erst einmal pausieren wollten, gesichtet. Ganz am
Ende der Cafe-Meile haben wir dann auch was Passendes gefunden. Jetzt galt es
die Lage besprechen und unser weiteres Vorgehen zu besprechen. Viel Zeit hatten
wir nicht mehr. Es gab die Entscheidung zwischen einem Park und little India.
Wir haben uns für letzteres Entschieden. Also rein ins Taxi und raus in little
india. Es war ungefähr so, als ob man vom Potsdamer Platz nach Neu Delhi fliegt.
Die Bauliche Struktur, wies gelinde gesagt einige Mängel auf, die Straßen waren
voll und für Singapur Verhältnisse dreckig. Fast ausschließlich männliche Inder
sind hier rum gelaufen. Der Verkehr hatte kaum noch eine Chance auf den
bevölkerten Straßen. Wir sind hier ins Mustafah gelaufen. Das ist ein riesiges
Kaufhaus, in dem man von Schmuck über Elektronik, Golfausrüstung bis hin zu
Nahrungsmitteln ALLES findet. Auch hier war es absolut überfüllt. Wir flüchteten
uns also wieder nach draußen. Ursprünglich wollten wir hier was essen. Aber das
Mittagessen lag noch schwer in den Mägen. Wir sind also einmal um den Block, am
Markt vorbei in ein Taxi und zurück zum Pier. Hier waren wir bis as Boot uns
zurück gebracht hat noch mit telefonieren beschäftigt.
Nach einem tollen Wochenende bin ich erschöpft ins Bett gefallen.
Unbarmherzig ging es Montag und Dienstag mit feilen weiter. Dienstag hatten wir
außerdem noch eine Übung mit unseren Rettungsbooten. Ich habe danach beschlossen
mir eine Rettungsinsel zu nehmen falls das Schiff sinkt. Nein, so schlimm war es
auch nicht. Aber etwas mehr Übung und Koordination könnten nicht schaden.
Mittwoch sind wir dann endlich in den Hafen eingelaufen. Endlich gab es
Abwechslung vom feilen. Wir waren am Nachmittag fest. Wir hatten ziemlich viele
Ausrüstungsgegenstände und Reserveteile, die an Land zum Überholen und an Bord
gingen. Wir haben auch Verpflegung erhalten. Pünktlich um 23:00 Uhr waren wir
mit dem Verladen fertig.
Heute 3:00 Morgens war das auslaufen. Aber gnädig wie unsere Ausbilder sind,
geht es heute erst nach dem Mittag los. Ich habe also endlich mal wieder
ausgeschlafen. Nach dem Aufwachen bin ich dann noch ein paar gemütliche Bahnen
im Pool geschwommen und habe beschlossen E-Mail zu schreiben.
In diesem entspannten Sinne

Liebe Grüße

Franz

Liebe machen im Weltall

Die "ZEIT" hat eene janz abjefahrene Recherche zu det Thema "Sex im Weltall" jemacht:

(Bildquelle: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/bildergalerie-sex-in-space?2)
Mach ick gleich wieder weg det Bild, wenn det jemanden stört, also bitte nich gleih verklagen, ok?

Samstag, 9. Dezember 2006

Weinchtszeit auf dem Schiff

Es ist fast schon wieder eine Woche her seit der letzten Mail.
Am Samstag hatten wir eine kleine Barbecue Party. Das Motto war „feiern bis der
Advent kommt“. Aber wenn man pünktlich zum Abendbrot (17:30 Uhr) anfängt sich
den Wanst mit Leckereien wie Spanferkel, allen Arten von Steaks, Würstchen und
garlic bread voll zustopfen und nebenbei von der gesamten Autorität der
Schiffsführung abgefühlt wird fällt dies schwer. Da ich ja nichts trinke habe
ich ein paar nette Bilder im Kopf gespeichert. Es wurde natürlich nicht nur
gezecht. Wir armen Azubis wurden auch zum Weihnachtslieder singen genötigt.
Einer unser Ausbilder hat sich als Dirigent versucht. Es hat etwas lächerlich
gewirkt. Wir hatten aber auch unsere Rache. Dank einer gewonnenen Wette, die ich
jetzt ungern beschreiben möchte, hat Kapitän mit besagtem Ausbilder gesungen. Es
war zumindest ein Versuch erkennbar. Obwohl striktes Filmverbot herrschte sind
nicht desto trotz nette Videos entstanden, die nur von Azubi Mund zu Azubi Ohr
weitergegeben werden.
Zurzeit heizen wir mit voller Kraft auf das gute alte Singapur zu. Langsam
fahren ist halt nicht so gut für unsere Hauptmaschine. Im enddefekt legen wir
das gesamte Wochenende vor Singapur auf Reede. Kurz gesagt: Samstagabend werden
wir mit einem Boot an Land gebracht und werden erst Montag früh wieder abgeholt
(zumindest ist die Planung so).
Sehr zu meinem Verdruss bin ich jetzt mit Feilen dran. Ich feile also Passungen.
Also zwei Werkstücke, die genau in einander passen müssen, so nach dem Schlüssel
Schloss Prinzip.
Das ist eine ziemlich beschissene Arbeit, weil man im 10tel Millimeterbereich
arbeitet.
Die Wochenberichte nehmen auch immer größeren Umfang an. Letztes Wochenende,
habe ich mich größtenteils mit unserem Notdiesel rum geschlagen. Das ist unsere
letzte Möglichkeit Strom zu erzeugen, um die wichtigsten Systeme, wie die
Funkanlage zu versorgen, falls die reguläre Stromversorgung zusammen bricht.
Diese Woche sollen wir einen Tankplan vom Schiff zeichnen. Es gibt über 100
Tanks auf diesem Schiff. Die meinten in den Doppelböden und in den Seiten. Dazu
sollen wir die jeweiligen Peilrohre (ein Rohr zum Boden des Tanks, an den man
den Füllstand mit einem Lot bestimmen kann) suchen und eineichnen. Da wir am
Wochenende wahrscheinlich, hoffentlich nicht an Bord sind, haben wir zwei Abende
dafür Zeit, an denen zu allem Überfluss auch noch die Zeit vorgestellt wird. Was
tut man nicht alles für ein Wochenende in SingapurJ.
Ich möchte mal kurz die Crew beschreiben:
Regelbesatzung: Nach dem Kapitän, 1. Offizier. 1 und 2. Ingenieur. Besteht die
Crew aus Philipinos (der 1. Offizier kommt aus Dänemark und der 1. Ing
ursprünglich aus Polen). Man kommt mit allen eigentlich ganz gut zurrecht.
Azubis: Zwei Ausbilder. Der eine hat ein Patent zum leitenden Ing. Der andere
ist Schiffsbetriebsmeister. Vor allem der Meister hat handwerklich richtig was
auf dem Kasten.
Insgesamt sind wir 15 Azubis auf dem Schiff. Wir haben zwei aus dem Ruhrpott,
einige aus Stralsund und Rügen, Kiel, Lübeck und Hamburg. Aus dem Großraum
Berlin sind wir zu dritt. Es gibt eigentlich keinen der sonderlich aus der Rolle
fährt. Natürlich gibt es Leute mit den man besser und welche mit denen man
weniger gut klar kommt. Abends teilt sich die Gruppe, wenn mal Freizeit ist.
Einige spielen übers Netzwerk Computer, schauen Filme oder vernichten zusammen
Bier. Das gute an dem großen Schiff, ist dass man sich auch sehr gut aus dem Weg
gehen kann, wenn man mal keine Lust auf Gesellschaft hat. Gute Plätze dafür sind
der Pool mitsamt Sauna und der Sportraum. Die Back, ganz vorne auf dem Schiff
ist zwar stärker frequentiert. Aber auch hier kann man seine Ruhe haben. Ähnlich
hält es sich mit dem Peildeck, also über der Brücke.

7. Dezember 06

Heute in aller frühe (in der Frühstückspause, wo ich mich immer für 30 Minuten
hin packe. Jedenfalls meinte ein Kollege, dass ein anderer Kollege vom 1.
Offizier gehört hat, dass wir heute einen schönen Sonnenaufgang haben. Unsanft
aus dem Schlaf gerissen bin ich zur Back getrottet. Als ich meine Kammer verließ
war es dunkel. Unten angekommen war es hell. Achso. Es hat geregnet!
Wie auch immer 20 Minuten Schlaf hatte ich dann doch noch J
Nach der Arbeit hatten wir unser Reisezwischengespräch. Das war ziemlich
unspektakulär. Wir sollten selber ein Feedback geben, statt eines zu erhalten.
Der Kapitän hatte einen kleinen Fragenkatalog mit Fragen wie zum Beispiel: Mit
wie viel Prozent wurden Deine Erwartungen an die Reise erfüllt und so weiter.
Mit dem Feilen geht es auch voran. Langsam fängt es an spaß zu haben, wenn man
mit kriegt, dass fortschritte erkennbar sind.
In den immer noch kurzen Nächten wird fleißig am Wochenbericht gearbeitet, der
ebenfalls fortschritte macht. Leider habe ich mir von einem Kollegen das Buch
„der Schwarm“ ausgeliehen. Ich verbringe jede freie Minute mit lesen, so dass es
schon mal später wird. Morgens folgt die Erkenntnis, dass man besser früher
schlafen sollte. Leider hält sich die Erkenntnis nicht bis zum Abend.

9. Dezember 06
Tja es ist schon wieder Samstag. Dank Buch und Wochenbericht habe ich diese Mail
immer noch nicht abgeschickt. Was ich aber gleich nachhole. Das Buch habe ich
Gestern gegen 12:00 durchgelesen. Zum Glück! Heute Abend geht’s es wieder nach
Singapur. Wir wollen uns in ein Bagpacker Hotel einmieten. Mal sehen was daraus
wird.
Also der Wochenbericht ruft.

Liebe Grüße und einen schönen zweiten Advent

Franz

PS
Dank unserer Gewerkschaft, haben wir quasi eine E-Mail flatrate. Große Anhänge
(Bilder ua.) kann man zwar Aufgrun der Serverkapazitäten nicht versenden, Aber
Buchstaben brauchen ja nicht viel KB......

Montag, 4. Dezember 2006

Sonntag, 3. Dezember 2006

Franz in der arabischen Welt

Vornewech een Linkhinweis zur Situtation der Frauen in Marokko. (Neue Zürcher Zeitung)
29. November 06 im roten Meer

Abend,

Wir haben gerade wieder einen kleinen Häfen-Marathon hinter uns gebracht.
Von Tanjong Pelapas sind wir in die arabische Welt gefahren. Diese ist
Landschaftlich vor allem von Wüste geprägt, die hier aus Stein, Geröll, Sand und
Felsbergen besteht.
Die Städte die wir gesehen haben, wirkten alle sehr arm und vor allem dreckig
(was auch durch die karge Landschaft verstärkt wird).
Viele Häuser haben eher wie Ruinen als wie Wohnstätten ausgesehen. Natürlich
sieht man hier hauptsächlich Männer und wenn überhaupt nur verschleierte Frauen.
Also, von Asien sind wir nach Aden im Jemen gefahren. Aden ist relativ
unspektakulär. Wir waren wegen des kurzen Aufenthalts auch nicht an Land. Die
Stadt hat man nur aus der ferne gesehen. Was aber beeindruckend war, sind die
Felsberge, die das Meer einrahmen.
Von Aden sind wir nach Jeddah, was ein wirklicher Dreckshafen ist, gefahren.
Saudi Arabien nimmt es ja bekanntlich mit dem muslimischen Glauben etwas
ernster. Deshalb gilt auch für Seeleute: kein Alkohol und keine Frauen. Da ich
ja an Bord nicht trinke hat mich letzteres umso härter getroffen, da die Saudis
den Begriff Pornografie weiter fassen als wir Deutsche. Letzten Endes habe ich
sogar die Fotos meiner lieben Mutter und Schwester im Zollstore versiegeln
müssen. Aber ich habe es überstanden. Von Jeddah ging es schnell weiter nach
Aqbaba in Jordanien.
Wir waren fast wieder nach Zeitplan gegen 14.00 Uhr beim Lotsen. Schlussendlich
eingelaufen sind wir aber erst 17.00 Uhr. Was die Verzögerung verursacht hat, war für
uns nicht einzusehen. Das Festmachen war auch etwas abenteuerlich, da die Pier
mit unser Achterkante abgeschlossen hat.
Nach dem Abendessen, stand ein Ausflug in die Wüste an. Leider war es schon dunkel,
so dass man nicht allzu viel gesehen hat und auch keine Fotos machen konnte.
Nichts desto trotz war die Landschaft atemberaubend. Wir sind in ein kleines
Camp gefahren, von dem wir mit Jeeps in die Wüste rein gefahren sind. Mit Wüste
ist keine Sand Wüste gemeint, sondern eher Felsformationen, die von Geröll und
Sandfeldern umschlossen sind. Wir sind dann auch mal einen Felsen auf eine Düne
hoch gelaufen, was extrem anstrengend war. Der Sand ist sehr weich und die Düne
war Steil und Hoch. Aufgrund der Dunkelheit blieb einem die Aussicht erspart,
schön war es dennoch. Zurück im Camp gab es noch arabisches Essen, was
gewöhnungsbedürftig aber lecker ist.
Ich habe mir ja vorgenommen, an Bord kein Alkohol zu trinken. Da wir ja nicht
auf dem Schiff waren, habe ich mich auf das erste Bier seit Wochen gefreut. Aber
10 Dollar waren mir für eine Dose Bier wirklich zu viel und so blieb ich bei
exzellenten arabischen Kaffee und Tee.
Eigentlich sollte es noch weiter ans tote Meer gehen. Wir wären dann gegen 6:00
Uhr erst wieder an Bord gewesen. Da uns das zu knapp war (eigentlich sollten wir
6:00 auslaufen) sind wir gleich zurück zum Schiff. Wirklich ausgelaufen sind wir
16:00 Uhr. Ärgerlich. Das hat natürlich auch unseren Fahrplan wieder
durcheinander gebracht. Aber das soll nicht meine Sorge sein.
Am nächsten Tag (heute) sind wir in Sokhna angekommen. Der Hafen liegt am Ende
des roten Meeres, nahe des Suez-Kanals und wurde erst vor wenigen Jahren aus dem
Boden gestampft. Vom Schiff sah die Stadt eher uninteressant aus. Viele
Wohnhäuser und etwas Petrochemie. Glücklicherweise fährt man von hier nur eine
Stunde nach Cairo. Also sind wir in einen Bus (der eine Stunde Verspätung hatte)
eingestiegen und Richtung Cairo gefahren. Die Sicherheitskontrolle am Terminal
geschah in einer Strenge, die man eher vom Fliegen kennt.
Nach der Kontrolle sind wir 15 Minuten durch die Wüste gefahren, bis wir zu
einer Mauer mit Tor gekommen sind. Wie sich heraus stellte war es die
Hafengrenze. Über eine Maut pflichtige Schnellstraße ging es dann rasch in die
Stadt. Cairo präsentierte sich vom aussehen her wie eine Nachkriegsstadt. Die
Häuser sind fast alle nur halbfertig gebaut, beziehungsweise schon wieder halb
auseinander gefallen. Man hat auch einige Wellblechhäuser gesehen. An einer Nil-
Brücke haben wir angehalten, durch die Dunsthaube der Stadt und zwischen zwei
Häusern hat man einen riesigen dreieckigen Schatten gesehen. Zu diesem sind wir
auch gefahren, nachdem sich unser Bus zwischen Eseln, Pferden, Ziegen und
anderen Verkehrsteilnehmern geschlängelt hat. Vor den Pyramiden haben wir dann
das Fahrzeug gewechselt. Auf Wüstenschiffen (beziehungsweise für die, die
mochten Pferde) sind wir zu den Pyramiden gesegelt. Es waren wenige andere
Touristen da. Die Jahrtausende alten Pyramiden, mit dem modernen Cairo im
Hintergrund ist ein irrer Anblick. Die Muazins, die pünktlich zum Gebet gerufen
haben und die wir von außerhalb nur als ein gewaltiges die ganze Stadt
umfassendes Gemurmel gehört haben, waren eindrucksvoll.
Nun sollte es in ein Restaurant mit Bauchtänzern gehen. Leider hat uns auch hier
der Fahrplan wieder einen strich durch die Rechnung gemacht. Hungrig sind wir
also mit diesen tollen Bildern im Kopf zurück gefahren.
Der Koch, der uns ja ausgeplant hatte, konnte leider nur ein karges, kaltes Mahl
zusammenstellen, bevor ich auf der Brücke aus dem Hafen gesteuert habe.
Was mich noch erstaunt hat, waren die niedrigen Temperaturen. Nachts in Aqaba
habe ich mit Pullover und Jacke gefroren. In Ägypten war es auch Tags über nicht
sonderlich warm. Ich mache mir ernsthafte Gedanken, wie ich die winterlichen
Temperaturen in Deutschland überstehen soll.
Jetzt jedenfalls geht es zurück ins zu warme Singapur, von wo sich dann die
Route wiederholt.

Die Wochen auf dem Schiff vergehen im Bord Alltag recht schnell. Früh aufstehen,
lange arbeiten und bis zum Schlafen noch etwas Sport treiben, Film schauen,
Computer spielen und natürlich auch ganz viel lesen.
Ich hatte letzte Woche Maschinenwache, was sehr interessant war. Ich konnte zum
Ende der Woche dann auch viele Aufgaben ohne den Duty Oiler erledigen. Wie zum
Beispiel die Antriebswelleschmieren, Wassertanksauffüllen, Tankstände peilen,
Turbolader wachen und und und. Diese Woche bin ich damit beschäftig, eine
Klimaanlage für unsere Werkstatt zu installieren. Was eigentlich ganz cool ist,
weil ich mit meiner Gruppe viele Sachen bauen kann. So haben wir einen Tisch
und eine Wanne angefertigt. Gerade schaffen wir die Rohrleitungen für den
Abfluss. Leider haben wir wenige Freiheiten bei dem Projekt und unsere Ausbilder
reden uns rein, wo sie können, was nervig und anstrengend ist.
Ab nächster Woche bin ich dann in der Werksatt um Passungen zu feilen. Nach den
Wochen, in denen man im tatsächlichen Bordbetrieb gearbeitet hat, wird dass ein
ganz schöner Rückschritt. Aber Metallbearbeitung gehört halt zum
Ausbildungsprogramm.

Die nächsten Tage werden insofern anstrengend, als dass wir die Uhr jetzt
Nachts öfter eine Stunde nach vorne stellen müssen. Die sechs Stunden
Zeitunterschied, die uns auf der Reise ins rote Meer so schön lang Nächte
beschert haben, fordern jetzt ihren Tribut. Was Trost spendet ist der Gedanke,
dass wir die Tour mit Uhren zurück stellen noch einmal fahren.

Soweit die Neuigkeiten
Ich wünsche euch alles gute

Franz

Mittwoch, 29. November 2006

Hartplatzhelden

Die Macher von Hartplatzhelden hatten die schlichte, wie nette Idee, Filmchen vom Boltzplatz auf ihre Seite stellen zu lassen.
Weniger schlicht: die Jury
Oliver Bierhoff, Marco Bode, Gerhard Delling, Thomas von Heesen, Rainer Holzschuh, Günther Jauch und (last bat not liest) Miroslav Klose.

eine echte Kräm de la Kräm!

Vier Wiejos jiebt et bereits, wobei det erst altbekannt sein dürfte, weil et ja schon eene Weile bei Youtube rumliecht.

Dienstag, 28. November 2006

hat Pachulke ein neues Thema?

Christen und wat die so treiben?
schaun wa mal... ick wees et nich.
Ick such nach dem Trauerfall nach eene Möglichkeit, det Leere zu füllen, wat vor mir liecht.

Beschäftigung mit die Tranzendentenz

Im Rahmen meiner Trauerarbeit komme ich zwangsläufig mit christlichen Werten in Berührung.
Und da bin ich dem Internet dankbar, dass es mir hilft mich mit Dingen aufzumuntern, wie diesen da.




Donnerstag, 23. November 2006

Dienstag, 21. November 2006

Montag, 20. November 2006, irgendwo im indischen Ozean

Guten Abend oder auch nicht, je nach dem welche Tageszeit gerade bei euch ist.
Die letzten Tage waren sehr arbeitsreich. Am Sonntag lagen wir ja in Singapur.
Das Einlaufen war nachts von Mitternacht bis ein Uhr. Um sechs haben wir
angefangen zu Arbeiten. Wir sollten unseren Steuerbord Scoop reinigen. Ein Scoop
ist ein riesiger Wärmetauscher. Durch ein dickes Rohr fließt Seewasser auf der
einen Seite in den Scoop ein und auf der anderen Seite wieder raus. Der Scoop
selber besteht aus unzählig vielen kleinen Rohren, die von warmen Kühlwasser
umspült werden. Das Problem ist, dass wir ganz viel Kühlwasser kühlen müssen,
demnach viel Seewasser den Scoop durchfließen muss. Dazu sind die Ein- und
Austrittsrohre entsprechend groß. Sie sind kurz gesagt groß genug, dass alles
mögliche Meeresgetier da durch kommt, leider bleiben die an den kleinen Rohren
kleben. Es ist dann eine Azubi Aufgabe, den ganzen Dreck zu entfernen und jedes
einzelne Rohr mit Hochdruckwasser durchzuspülen.
Auch das wäre gar nicht so schlimm wenn man dazu nicht in ein sehr enges,
warmes, feuchtes und stickiges Loch klettern müsste. Das würde ja auch noch
gehen ABER der Duft.
Man stelle sich einen Topf mit Fisch vor, den man mehrere Wochen vor sich hin
köcheln lässt.
Den haben wir also am Sonntag gereinigt und weil's so schön war am Montag
dasselbe Spiel am Backbord Scoop.
Aber der Reihe nach. Nach getaner Arbeit ging es zum verdienten Landgang nach
Singapur. Wir hatten nicht viel Zeit. Also sind wir gleich mit dem Bus in die
Stadt gefahren. Dort angekommen haben wir versucht über das W-Lan von MC Donalds
ins Internet zu gehen. Das hat nicht geklappt also mussten wir ins Internet
Cafe. Wobei das Wort Cafe übertrieben ist. Es waren ein paar Rechner in einem
Einkaufszentrum. Durch selbiges sind wir noch schnell gelaufen. Ich weiß nicht
woran es liegt. Aber bei jedem Landgang wird die einheimische weibliche
Bevölkerung hübscher. Wie auch immer. Jetzt ging erstmal die Suche nach einem
Taxi los. Es hat letztendlich eine halbe Stunde gedauert, bis wir eins gefunden
haben. Unser Fahrer ist durch seinen Bleifuss aufgefallen. Leider wusste er
nicht wo unser Terminal war. Über seine Tefelonzentralentante haben wir dann eine
ungefähre Peilung erhalten. In der Nähe des Hafen sind wir aber noch eine ganze
Weile rumgekreist, bis wir den richtigen Eingang gefunden hatten. Zurück auf dem
Schiff ging es sofort in die Koje. Nachts sind wir Richtung Tanjong Pelapas
ausgelaufen, wo wir zwei Stunden später auch waren. Das Einlaufen musste ich zum
Glück nicht mitmachen. Ich hatte die paar Stunden, die wir in Malaysia waren
Deckswache. Ich habe also das beladen und löschen des Schiffes überwacht. Gegen
11:00 bin ich auf die Brücke gegangen und habe das Schiff aus dem Hafen, auf
unseren Reede Platz gesteuert.
An unser Steuerbord-Maschine soll nämlich eine Laufbuchse gezogen werden, was
eigentlich 30 Stunden dauern sollte. Letztendlich war es über 40. Diese Zeit
haben wir unter anderem genutzt um den anderen Scoop zu reinigen.
Mittwoch sind wir endlich wieder gefahren. Es geht jetzt über den indischen
Ozean nach Nansha.
Endlich wieder geregelte Arbeitszeiten. Mein Tag ging in dieser Woche von 8:00
bis 24.00. Ich war ja zur Brückenwache eingeteilt. Es ging also von 20:00 bis
24:00 noch mal auf die Brücke. Da wir auf offener See waren, verging die Zeit
eher schleppend. Ein bisschen aufs Radar und auf die Seekarte schauen. Wenn ich
dann mal ein paar Lichter am Horizont gesehen habe, konnte ich mir die auch mit
dem Fernglas anschauen.
In meiner Freizeit habe ich an einem Plan von unserem Maschinenraum gearbeitet.
Das ist unsere Aufgabe zu heute gewesen. Ich bin Sonntag pünktlich zur Wache
fertig geworden.
Samstag hatten wir noch eine kleine Barbecue Party was ganz nett war. Leider
ging sie für mich nur bis um 8:00 Uhr. Sonntag habe ich noch mit den Filipinos
Basketball gespielt. Mein Team hat gewonnen Ha Ha.
In der aktuellen Woche begleite ich den 12:00-18:00 Maschinenwächter, was sehr
interessant ist. In der Zeit bis zur Wache installiere ich zwei Klimaanlagen.
Unter anderem habe ich für die eine Klimaanlage eine Wanne zum Kondenswasser
sammeln gebaut.

Jetzt werde ich noch etwas schwimmen gehen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Grüße
Franz

Freitag, 17. November 2006

Mein Favorit - humans!

ey...det kann doch nicht wahr sein, dass der Film "Made in germany" gewinnt, der ist doch lange nicht so jut wie der da:
Abstimmen kann man übrigends HIER

Donnerstag, 16. November 2006

In 1 1/2 Monaten lernt ihr wohl oder übel meinen Vater kennen

Ab 2007 wird in Europa wohl jedah, wo Sachen in det Internet veröffentlichen tut, eine Impressum haben müssen.
Tja und da ick ja die Verantwortung für die Texte, wo hier erscheinen nicht selber übernehm werde...werdet ihr wohl oder übel Bekanntschaft mit meinem einer Vater machen müssen. (Pinochio lässt grüssen)
Die gesamten Gesetzestexte zum Thema Impressumspflicht findet ihr hier:

http://www.netlaw.de/gesetze/mdstv.htm

Das Impressum muss "leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar" sein.

Rein gehören:
Name
Adresse
Telefon
Fax (falls vorhanden)
und E-Mail-Adresse.

und hier gibt es noch mehr Infos:

http://www.heise.de/ct/02/15/182/default.shtml

Dienstag, 14. November 2006

Montag, 13. November 2006

Fake oder nicht Fake....der Typ ist spitze!




Jack Nickolson - Interview

Ey,...manch einer sacht - vielleicht ja mit recht - der Willy Brandt war der letzte bundesdeutsche Politiker, dem man noch globte, dass et ihm letztlich ernst war mit die Politik und die Gesellschaft und det allet und det nich nur wejen seinem grandiosen Kniefall.
Wie dem auch sei....
Jack Nickolson is dann so wat wie der Willy Brandt der Schauspielerei.
Die "Süddeutsche Zeitung" hat mit einem meiner beiden Lieblingsschauspieler jesprochen.
Ratet mal, wer der andere ist.

Wo ist der Mann mit der gelben Mütze?

jefunden bei Ehrensenf: H I E R klicken

und ebenfalls bei Ehrensenf: H I E R klicken
... det is voll pervers, da kann man sich ankiecken wieviele Menschen akutell auf die Welt hungern und wieviele Amerikaner derzeit auf Diät sind.

krass!!!

Eigenverantwortung auf der Straße?

Anjeblich soll et zu wenija Unfällen komment tun, wenn man einfach alle Ampeln und Schilder abschafft und nur noch Rechts-vor-Links gelten lässt und dass, wer eenen andern zuparkt abjeschleppt wird.
Ob det och in Deutschland funktionieaht ist die Frage.
Wahrscheinlich muss man da noch een bischen an Sondahregeln für Berliner Taxi-Fahrah basteln.
Beispielsweise dass et ihnen nicht erlaubt ist ihrem Fahrgast eene Litanei, wie SCh... die Welt doch ist, vortragen dürfen. (Bei Androhung der Schirmmützenkonfiszierung!!)
Abba lest selbah: H I E R klicken

Hausmeister-HYPE (Ein Besuch in der Hype-Galerie)




Jestahn war ick mit meene Lütte im Café Moskau.


Da gastierte HP, wat ne Druckerfirma ist, mit eene Ausstellung, wo mit eenem leeren Ausstellungsraum anfängt, der sich dann nach und nach mit Bildern füllt, die sich die Besucher von die Ausstellung auf den Druckern von HP ausdrucken haben lassen.











Und zwar auf Din A 0. Det is 16 mal so groß wie een normales Din A 4-Blatt. Also mächtig groß und wenn die Ausstellung zu Ende jejangen is, kann man sich det Bild mit nach Hause nehmen, wo man der Ausstellung quasi geliehen hat.
Hab ick och jemacht.




Leider hab ick det Bild noch mit eener alten 3,1 Mio Pixel-Digital-Kamera jemacht.
Da war denne die Auflösung nicht so jut wie die et jerne jehabt hätten.
Also ham se es nich ausjestellt und och nicht auf Din-A-0 ausjedruckt,
Aber denn auf Din-A-3....wat ja och wat schönet is. Vor allem, weil ick mir det dann mit nach Hause nehmen durfte.
Ich versuch et übermorjen nochmal mit eenem Photo von meene Lütte.





Vielleicht klappt et ja denne.
Hier könnt ihr kieken, wie det so war bei die Ausstellung.

Samstag, 11. November 2006

Gastblogger Franz mit neuen Nachrichten (von seinem Ausbildungsschiff)


10. November 06
Das Auslaufen in Hong Kong war lustig. Ich hatte gerade zehn minuten geschlafen, da wurde ich auch schon wieder geweckt. Um 22 Uhr stand noch einmal eine Schiffsdurchsuchung statt, die Ergebnislos blieb.
Ich kenne jetzt an Deck wenigstens einige Stellen, wo ich mich verstecken würde, wenn ich mal Lust habe blinder Passagier zu spielen und wo niemand nachsieht. Mitternacht war ich wieder im Bett.



Donnerstag habe ich den ganzen Tag versucht Teile vom Turbolader


Definitionen von Turbolader im Web:

* Ein Turbolader oder auch Abgasturbolader (ATL), umgangssprachl. Turbo, dient zur Leistungssteigerung von Benzin- und Dieselmotoren durch Erhöhung des Luftmengen- und Kraftstoffdurchsatzes pro Arbeitstakt. Als Erfinder gilt der Schweizer Dr. A. Büchi, der im Jahre 1905 ein Patent über die Gleichdruck- oder Stauaufladung anmeldete.
de.wikipedia.org/wiki/Turbolader


Anmerkung von Herman Pachulke
>
(verdammt riesig und schwer)mit Kran und Kettenzügen zu laschen.

Definitionen von laschen im Web:

* Festzurren beweglicher Gegenstände und Ladungen an Bord, so dass es zu keinen Gefährdungen auch bei schwerer See kommen kann.
www.harren-partner.de/index.php

Anmerkung von Herman Pachulke
>

Die müssen Millimeter genau auf einer Vorrichtung platziert werden, damit man von unten Schrauben zur Sicherung einschrauben kann. Alle haben wir nicht rein bekommen. Nach acht Stunden haben wir einen Spanngurt zum laschen genommen :-D .
Heute war der Horror. Vormittags haben wir Reste von Holzkisten (Müll) und alte Waschmaschinen (Müll) mit dem Kran eingestort. Ich glaube, dass Kran fahren eine der besten Aufgaben ist, die man hier kriegen kann. Nach Singapur in Tanjong Pelapas (Malaysia)ziehen wir eine Laufbuchse.


Definitionen von Laufbuchse im Web:

* Motorblöcke werden durch Aluminium- oder Eisenguss hergestellt. Der Kolben läuft aber nicht immer direkt im Motorblockmaterial, weil das Material der Zylinderinnenfläche höhere tribologische Ansprüche erfüllen muss. Deshalb wird eine Zylinderlaufbuchse eingebaut (genauer: eingeschrumpft). Die innere Oberfläche dieser Laufbuchse aus Grauguss wird nach dem Einbau nachgebohrt und durch Honen feinstbearbeitet. ...
de.wikipedia.org/wiki/Laufbuchse

Anmerkung von Herman Pachulke
>

Die Ersatzlaufbuche musste heute gereinigt werden. Ich war einer der zwei Glücklichen. Mit Sicherheitsgurt und Reinigungsmittel sind wir rumgeturnt um dieses Ding zu reinigen. Die Laufbuchse ist ganz oben im Maschinenraum gelascht. Also da wo es am wärmsten und die Luft am schlechtesten ist. Ich wäre da beinahe umgeklappt. Nach der Arbeit habe ich erst einmal gepennt.
Ist es normal, wenn man bei 50°C friert und Gänsehaut hat?
Jetzt wie auch immer geht’s mir besser. Ab Morgen kommt wieder eine extrem stressige Zeit. Am Abend sollen wir in Singapur einlaufen. Da sind einige Arbeiten, die auch richtig mies sind, geplant. Von Singapur ist es nicht weit bis Tanjong Pelapas, wo wir ja 30h auf Reede liegen um die Laufbuchse zu ziehen. Neben bei, sind auch noch andere tolle Arbeiten beabsichtigt. Danach sind wir zum Glück erst einmal eine Woche auf See, wo man ein bisl Zeit zum Entspannen hat.

In diesem Sinne

Liebe Grüße

Franz

Freitag, 10. November 2006

Gastblogger bei Pachulke

Ab sofort jiebt et bei mir in unregelmäßijen Abständen einen Gastblogger.
Der Franz, hat jerade sein Abitur jemacht und hat sich in den Kopf jesetzt Kapitän werden zu wollen.



Find ick super.
Nu ist er schon auf den Weltmeeren unterwegs und schreibt mir aus den exotischsten Orten eMails.




Na und da hab ick ihn jefragt, ob er nicht Lust hat, seine Reiseaufzeichnungen hier bei mir zu veröffentlichen.
Will er...
und hier sind sie:

Franz schreibt:

Hallo,

Ich wollte mich auch einmal melden, erst einmal entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt melde.
Ich habe meinen Flug nach Singapur ueber Frankfurt am Main ganz gut überstanden.
Singapur Airlines, hat einem die Flugzeit echt erträglich gemacht.
Wir waren am Dienstag gegen 20:00 Ortszeit in Singapur in unserem YMCA Hostel und haben uns erstmal auf der Dachterrasse im Pool entspannt. In Singapur sind zurzeit sehr angenehme 25°.
Abends sind wir einmal um den Block gewandert und früh ins Bett.
Der nächste Tag war erfüllt von massenhaft Technik-Geschäften (ich habe mir eine
USB-Maus gekauft), langen Märschen durch den warmen Regen und lockeren
Taxifahrten.
Am Donnerstag wurden wir am Nachmittag abgeholt und zur guten,
alten Frankfurt Express gefahren.
Nach dem Anmustern und Kammer beziehen haben wir noch Vorräte eingestort.
Damit begann mein Alltag an Bord. Zurzeit ist die Arbeit noch sehr unorganisiert eingeteilt. Ich hoffe, dass wird sich bessern.
Sonntag hatten wir „frei“ (wir sollten bloß an einem Aufsatz arbeiten), was ich
sehr genossen habe. Mal einen Tag wenig tun, tut ganz Gut.

Heute Montag sollte es dann richtig losgehen. Wie aber schon erwähnt, sind
unsere Ausbilder mit unserer Organisation noch nicht ganz fertig. Jedenfalls
sieht mein Arbeitsalltag so aus:
6:00 aufstehen,
7:30 Frühstück,
10:00 20 min Pause,
11:30 Mittag,
15:30 20 min Pause und
17:30 Feierabend und Abendbrot.

Dazu kommen dann noch die Ein und Auslaufen Sachen.
Heute gegen 2:00 sollen wir aus (ich weiß gar nicht wie dieser Hafen heißt)
irgendwo in China auslaufen. Es ist ein ganz schöner Dreckshafen, scheinbar
mitten in der Pampa. Der Smog verhindert (wahrscheinlicher) Gott sei Dank, dass
man mehr von der Umgebung sieht. Das Wasser jedenfalls ist eine Brühe.
Morgen geht es dann weiter nach Sheku (ich habe das wahrscheinlich falsch
geschrieben) und Uebermorgen sind wir dann in Hong Kong, wo ich hoffentlich
Landgang habe.

Mir geht es ganz gut. Ach ja, ich hab eine Einzelkabine mit Meerblick (wir sind
15, jeweils in Doppelkabinen …) was ganz gut ist.

Das soll’s erst einmal gewesen sein.


Nachtrag 7. November 2006
Ich kam heute nicht dazu die Mail abzuschicken, also beschreibe ich an diesem
Abend noch die Ereignisse der vergangenen zwei Tage. Als erstes, China ist ein
sehr seltsames Land, dass ich nicht sehr mag. Die Chinesen sieht man öfter rum sitzen oder gymnastische Uebungen ausueben.
Wie auch immer.
Nachts gegen zwei sind wir aus (ja, ich kenne den Namen des
Hafens jetzt) Nansha ausgelaufen.
Schon mittags sind wir wieder eingelaufen, diesmal in Shekou. Nach Feierabend sind wir in die Stadt gefahren.
Also aus dem Hafen raus, haben uns zwei Damen etwas genervt. Sie wollten, dass wir in einen kleinen Bus einsteigen (wir waren zu sechst unterwegs), was uns erstens sehr
unheimlich vornahm, was wir zweitens aber auch getan haben.
Der Fahrer hat uns in die Stadt zu einem WAL Mart, mit angeschlossenem großen Shopping Center gefahren.
Na ja wir sind da ganz schnell durch. Was nervend war, dass uns der
Fahrer gefolgt ist.
Er hätte und sogar US Dollar getauscht. Er hat uns dann noch
zum Nacht Markt gebracht.
Wir stiegen in einem kleinen Laden aus, wo uns die Damen vom Hafen wieder empfangen haben. Wir sind also in den Laden rein und haben uns ein paar DVD’s und eine Uhr gekauft.
Wir wurden dann in ein Hinterzimmer gefuehrt und genötigt Bier zu kaufen.
ICH HABE NICHTS GETRUNKEN.
Es kamen dann auch noch ein paar leichte Mädchen ins Hinterzimmer.
Wir haben aber bestimmt nach dem Bus verlangt, der uns dann auch irgendwann zurück zum Hafen gebracht hat. Wir waren alle heilfroh, wieder auf dem Schiff zu sein.
Morgen um sechs laufen wir aus. Gegen acht sollen wir in Hong Kong sein.

8. November 2006
Ich habe es bisher immer noch nicht geschafft, meine Mail abzuschicken. Heute
nach dem Frühstück sind wir aus Sheckou ausgelaufen. Ich war an den Winden. Kurz
vor dem Mittagessen sind wir dann auch schon in Hong Kong eingelaufen. Wir haben
dann für den Rest des Tages frei gekriegt und waren in Hong Kong. Singapur war
Asien für Beginner, Sheckou ist schon für die Fortgeschrittenen und Hong Kong
ist irgendwo dazwischen.
Wir waren im Hard Rock Cafe und vor allem auf dem Nachtmarkt. Meine Ausbeute
eine Okley Brille und einen sehr coolen Flachmann für 11 E’s. Gegen 12 ist
auslaufen. Ich glaube ich werde vorher noch versuchen 1-2 h Schlaf zu kriegen.
Vorher werde ich aber noch diese Mail los senden. In diesem Sinne

Euer Franz

Wozu den noch Fernsehn?

Et jiebt doch det Internet

V i d e o 3 0 0 0
Filmemacher: J ö r g E d e l m a n n, J ö r n G r o ß h a n s, J o c h e n H a u s s e c k e r, S i m o n S c h l e i d t, M a r c S c h l e i s s von der Hochschule der Medien Stuttgart, Deutschland


T y g e r von G u i l h e r m e M a r c o n d e s, Brasilien


E l e p h a n t s D r e a m
Filmemacher: O r a n g e O p e n M o v i e P r o j e k t S t u d i o, Amsterdam, Niederlande.

Hausmeister Schorfinsknie auf Pirsch - eine interaktive Jeschichte

TEIL I


Make your own Razz!

Ja meine Lieben,
Wat soll er nun machen?

Soll er a)
zerbröselte Flaschenscherben rund um die Fahrradständer wo für die Schüler reserviert sind verstreuen?

Soll er b)
Die Polizei anrufen und die bitten, eene Fahradkontrolle kurz vor dem Eingang der Schule zu machen

Oder soll er c)
jah nüschts machen sich kurz mal unter der Achsel kratzen und wieda zurück in ihm seine HausmeisterWerkstatt jehen?
schreibt et mir in den Kommentar und et jeht so weiter, wie det ihr Euch wünscht.

Soso....
Ihr wollt also das Hausmeister Schorfinsknie bei die Polizei aurufen tut.
Ok....dann klickt mal auf "Play"




Make your own Razz!



Ja, meine Lieben, was war denn da gestern. Hat Hausmeister Schorfinsknie a) den vermeintlichen Terroristen überwältigt, in einen orangefarbenen Overal gesteckt und ihm einen Sack über den Kopf gestülpt,
oder

wollen sie lieber b), dass der vermeintliche Terrorist Hausmeister Schorfinsknie überwältigt, ihn in den Kofferraum seines Autos steckt und davon fährt,
oder

wollen sie c) dass Hausmeister Schorfinsknie erkennt, dass es sich bei dem vermeintlichen Terroristen um einen alten Schulfreund handelt, mit dem er gemeinsam in die nächste Eckkneipe geht mit Namen „Bei Axel und Jessica“

Donnerstag, 9. November 2006

Wahlfälschung bei die letzten beiden Präsiwahlen in die USA?

Mein Englisch ist ja manchmal fast besser als mein Deutsch, wie dem einen oda der anderen mitterweile bereits aufgefallen sein sollte.
Dennoch: Sobald eener von Euch det Wiejo hier in deutscher Fassung entdeckt hat....bitte sagt mir Bescheid. Dann tausche ick die Version jegen die deutsche Version aus.
Ey...80% der abjejebenen Stimmen in die USA werden von Computern jezählt...
Und keener weess wie....

Richtig sprechen will jelernt sein

Der een oder die andere unter Euch hat vielleischt een Problem mit meine zujejebnermaßen Sprachschwierigkeit, wo sich in eener jewissen Holprichkeit im Ausdruck ausdrücken tun.
Aber wenn schon der zumind. im Moment noch schmächtigste Mann der Welt, nicht weiss wo vorn und hinten in so eenem Satz ist, kann man mir det nachsehen finde ick. (und ick lerne ja och dazu)

"Er und ich sind dauernd beim Einschätzen, und ich bin beim Einschätzen, und außerdem auch die ganze Zeit alleine, darüber, haben wir die rechten Leute am rechten Ort oder haben wir - haben die richtige Strategie? Wie Sie wissen, ändern wir dauernd die Taktik, und das erfordert dauerndes Einschätzen." Welchem flugs das Gegenteil folgte: "Ich glaube, dass es ein schlechtes Signal an unsere Truppen sendet, wenn sie denken, dass der Oberkommandierende dauernd die Taktik ändert."
(George W. Bush; President of the USA)
(Zitat: spiegel.de)

und hier noch een janz spezielle Rede von Georgy Baby Bush:
Titel. Shit happens

Wozu braucht man eijentlich eenen Photoapparat?

Mittwoch, 8. November 2006

Banner-Test

My status

Get Skype and call me for free.

Dienstag, 7. November 2006

Googlebanking

update: (08.11.2006 / 11:58 Uhr)
Die Veröffentlichungszeiten der Postings sind mittelamerikanischer Zeit.
Wollt ick nur mal sajen, weil: Um 3:00 Uhr in der Frühe (Uhrzeit dieses Postings) bin ick höchstens mal Sylvester noch nicht in der Koje!



Jestann Abend war ick auf eene Veranstaltung in Mitte.
Titel:
„Jeder bekommt ein Angebot nach Maß – Wie viel Mehrwert bringt der Trend zur Personalisierung von Diensten den Menschen?“



(Film von Bas Bergervoet)

Det is jetzt ech een Ding, vor nicht janz zwei Monaten hab ick, wenn ick - Glück hatte (oder Pech...janz wie mans nimmt) - in meinem Neukölner Kiez noch Old-School-Lokalgrößen wie Eberhard (diepie) Diepgen auf eene Wahlveranstaltung mit 20 Piepels in der Grundschule von meene Lütte jesehen und nu sitze ick dem GoogleDeutschland-Presse-Sprecher Stefan Keuchel höchstpersönlich jegenüber und der spricht mich dann och noch an, während er da vorne in seinem Sessel sitzt und fragt: „Ob ick hier jetzt bloggen tue, oda wat“ und am Ende kommt der och noch zu meinem Tisch und drückt mir seine Wiesieten-Karte in die Hand.



Det kann man hier jetzt nicht sehen, aber der Schriftzug der ist „erhaben“, sprich, wenn man mit die Finger an der Stelle wo GOOGLE druffsteht über die Karte fährt, dann sind da so huckel dran, wie det so bei Blindenschrift ist…oda braille-schrift…oda Punktschrift…oda wie det nu korrekt heissen tut.


ick war schwer beeindruckt!

Einjeladen auf det Event haben mich een paar Kumpels von eene Internetplattform, wo ick auf eene meiner Reisen durchs WWW kennenjelernt habe. Sehr nett, die Jungs.

Det war eene Veranstaltung von ProDialog und politik-digital.



(Film von Bas Bergervoet)

Klasse Leute, muss ick sagen.
Janz jediegen det Ambiente da.
Man kommt nur über eenen Fahrstuhl nach oben in die Räume. Und unten stand dann och noch so enn Typ, wo einem den Fahrstuhl jeöffnet und mit eener Karte vor so ner Lichtschranke rumjefuchtelt hat.
Zooooohom jing sie zu, die Fahrstuhltür…der Typ noch schnell rausjeflutscht und hoch jing et zu die Veranstaltung.
Hmmm….dacht ick mir…Büfee…Lecker!
Abba nee….erst mal jing et zum Vortrag und der begann dann mit nem Wiejoteil.

Schick:




Der Moderator (Christoph Dowe)





hat dann den Film erst mal süffisant als starken Toback bezeichnet und meinte, dass et den Film in zwei Versionen jeben täte.
Die, wo wir jesehn hätten, wäre da noch die optimistischere jewesen.
Dann hat er den Stefan Keuchel jefragt, bis wann der Film denn noch der Realität entsprach und ab wann et Fantasterei war.

Stefan Keuchel:
„2004 war et noch korrekt“
„2005 ist es Fiktion“

und dann jinge et los mit eenem Smaltalk, der sich nett anhörte, abba det Veranstaltungsthema hab ick dabei een bischen verloren.

Det hies da doch: "

Jeder bekommt sein Angebot nach Maß.
"
Aber jekriecht hab ick nur ne o,33er Pilsette, von wegen Maß, sowat jiebt et dann wahrscheinlich nur bei eener Veranstaltung in München.

Wat mich dann wirklich hat aufmerken lassen, war die Aussage von dem Stefan Keuchel, dass zwar Google von vielen als „Medienunternehmen“ wahrjenomen werde, aber die Wahrheit die wäre, dass Google vielmehr aufpassen müsse, dass et nicht zu viel Geld verdient, weil sobald sie zu viel Geld („Cash") - derzeit 10 Milliarden- auf der Hand hätten, dann wären sie nach amerikanischen Recht automatisch eene Bank und det….ja det wollten sie ja nu wirklich nicht.

Whow! Det hat mich dann abba echt umjehauen.
Da musst ick latürnich gleich mal eene Internetrecherche machen
Und…ihr gloobt et nich
…ihr könnte Euch vielleicht an


Walter Ullbricht
erinnern.
Der hat einmal folgendes gesagt:
H I E R klicken

na und das er da - ick würg mah sajen - nicht jrade wenig jeflunkert hat, det hat uns die Jeschichte jelehrt.

Na und nu schaut Euch mal det an:
H I E R klicken

Nachtigall ick hör Dir trapsen














Wat jab et noch?

Google News durchsucht alle 5 minuten 700 Nachrichtenquellen und stellt sie uns zusammen.
Stefan Keuchel meinte, dass da linke und rechte Meinungen zusammenjeführt werden und jeder sich det zusammenstellen kann, was ihm jefällt.
Abber Google hat och eenen Vertrag mit der Associated Press (AP) jemacht und zahlt jetzt sogar Geld an diesen Nachrichtendienst.
Wat sie damit machen, wollte er uns nich verraten, abber det kommt bestimmt bald, sachte er.

Aus dem Publikum kam dann och noch die Frage, wie Google damit klar kommt, dass sie so viel Geld verdienen.

(ungenaues) ZITAT von Stefan Keuchel:
„Niedlich, dass sich die Menschen da draussen Sorgen darum machen, ob wir auch genug Geld verdienen.“

Jelächter im Publikum

Wat ick och den Hammer finde:
Alle sagen tagaus tagein, dass im Internet mit Werbung keen Geld zu machen ist:
Google macht sein Geld Abba – sacht Stefan Keuchel – zu 99% mit Werbung.
Det ist doch echt lustig….
Werbung…?det waren doch schon immer eher die bad guys und nun …Google…det waren doch wiederum die good guys?
Een echter bad Guy könnte (muss abba nich) ja beispielsweise MS Gates sein, "dem jegenüber Google eher een kleener Hase ist" – sacht Stefan Keuchel.
Stefan Keuchel meinte dann noch, dass er sich vorkäme als würde er bei Tschiboah arbeiten tuen.
Im Sinne von:

„Jede Woche eine neue Welt"


...weil Google doch mittlerweile beinahe wöchendlich mit neue Anjebote auf den Markt kommen tut. (Det wiederum hat seine Ursache darin, dass jeder Google-Mitarbeiter einen Tag in der Woche, machen darf was er will und die Mitarbeiter det nutzen, um an neue Angebote zu feilen und dafür och noch bezahlt werden)

Am Ende kam dann doch noch det Thema „Datenschutz“ zur Sprache.
Wisse der Nutzer denn, dass, was auch immer er im Netz tue, auch jespeichert werde?
Insbesondere auch von Google?
Die Frage einer Frau aus dem Publikum lief darauf hinaus, wo denn bitteschön der Knopf sei, auf dem der Nutzer drücken könne, um zu sagen: „Bitte meine Daten nicht speichern“
Stefan Keuchel ist sich dieses Problems bewusst, verweist aber darauf, dass das das ganze Internet beträfe und nicht nur Google.
Und das war immerhin ein Satz, in dem drei mal das Wort „das“ hintereinander vorkam.
Und überhaupt, der Herr Keuchel hat auf mich vor allem eenen sehr sümpaahtischen Eindruck jemacht. Echt knorke der Typ.
Also wenn die alle so sind? Dann stimmt det noch mit dem GoodGuy-Image bei Google, würg sajen!

Montag, 6. November 2006

Kohl vers. Schröder - een allta Kampf inne Mottenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/11/05/politik/864089.html
Ick habs doch schon imma jewusst: Die Mottenpost lebt imma noch in alten Zeiten und erzählt uns was aus die Mottenkiste. Da hat eener von denen den Alt-Altbundeskanzla Helmut Kohl janz dolle lieb janz im Jegensatz zum Alt-Bundeskanzla Schröder und vajisst dabei, den Abstand, den er als Jornalist haben sollte.
Warum schreibt Jochim Stoltenberg keenen Blog, da kann er sowat machen, abba in ne richtje Zeitung? Also nee....det jeht doch nicht.


"Sein Terminkalender weist noch immer keine Lücken auf. Trotz seiner Beschwerden reist er viel, hält Vorträge, empfängt Besucher aus dem In- und Ausland. Und er schreibt, oft mühsam in seinen Aufzeichnungen wühlend, am dritten Band seiner Memoiren. In ihm erinnert er sich an die Zeitspanne von 1994 bis zum Tod seiner Frau. Wundert es ihn, wie schnell und mit welchem Medienecho der Nachfolger seine Kanzlerzeit zwischen zwei Buchdeckeln aufhellt? Helmut Kohl zögert noch einmal einen Augenblick mit der Antwort. "Ich heiße Helmut Kohl - und er Gerhard Schröder..." Die spöttische Tonlage am Ende spricht Bände."

Een Bejrüßungs-Sound von Pachulke für Euch

Det is jetze noch nicht fertig,....abba ick hoffe, dass ick morjen etwas anständiges zusammengemisch haben werde jehabt jetan.


Make your own Razz!

Freitag, 3. November 2006

Amerikanische Wahlkampfspots der Präsidentschaftswahlen (1952 - 2004)

Na det fand ick ja mal extrem cool.
Allein wat die damals als cool betrachtet haben in die USA.

Aber och von die letzten Wahlen Bush jegen Curry (oder wie hiess der doch gleih noch mah?) ham se die Wiejos hier jespeichaht.

(leider lässt sich die Website nur im Internet Explorer korrektemang darstellen)

Kennedy vers. Nixon

Dienstag, 31. Oktober 2006

noch mehr Pachulkes

Muss ick mir jetzt umbennen?
Das jiebt et ja die ERNA PACHULKE, wo nachweislich nicht mit mir verwandt ist. (ausser meine Oma [Gott hab sie seelisch] hat mir da was verschwiegen). Die hostet ihr Blog beim selben Anbietah wie icke...und macht det oh nich schlecht, muss ick sajen.

Abba jetze hah ick oh noch wahrhaftig www.pachulke.de jefunden.
Krass!
Ey...und det is richtich jut, was die Jungs da machen.
Also...wenn ihr Euch bei mir langweilen tut....jeht einfach mal dort hin odah eben zu die Erna Pachulke

Atze Jakob - Ein Kanon mit Herman

Ick habe heute Lust rumzuspastenbasteln.
Hier jiebt et vier mal Pachulke himself, wie er een schönet Lied singt.
Det is een Kanon.
Wenn ihr et schafft, alle Player zum richtigen Zeitpunkt zu starten, könnt ihr euch den Kanon zusammenmixen.
Wer et nich schafft, klickt auf den Player janz unten...da hab ick´s für Euch schon mal jemischt.

Viel Spaß dabei.

1. Stimme


2. Stimme


3. Stimme


4. Stimme


Der komplette Kanon

Montag, 30. Oktober 2006

Pachulke macht eine Umfrage/Interview auf dem Pachulke-Blog

Liebe Leserschaft dieses Weblogs
ick will dann mah hier eene Umfrage starten und bitte Euch mir Eure Antworten auf dieses Weblog zu sprechen.








Erstes Thema.
Berlin ist pleite, wie soll et jetzt weiterjehen?

Habt ihr Vorschläge.
Am meisten freuen tue ick mir latürnich über positive Beiträge.
Also so im Sinne....: "Berlin, det is doch echt knorke....det wird schon....sind doch so fille klasse Leute hier und so....
Aber wenn ihr et nich sein lassen könnt....könnt ihr Euch latürnich och über etwat aufrejen oder so....
EEnns würde mich janz besonders interessieren.
Wat könntet ihr Euch vorstellen, wat ihr janz persönlich beitragen wollt, damit et uns allen wieda noch (!) besser jehen tut.

Eure Beiträge werde ich einerseits direkt hier veröffentlichen, so dass jeder sie anklicken und anhören kann.
Andraseits, werd ick vasuchen, det Material, wat sich so ansammeln tut zusammenzuschneiden, um daraus quasi so ne Art Potkast zu machen.

Na...ick bin auf alle Fälle mal jespannt wie een Flitzebogen.
Ey,...wenn ihr da allt mitmachen tun würdet, wär det "janz jrosset Freiluftkino Hasenheide"
Ach dafür isset ja mittlerweile zu kalt....na dann eben janz grosset "Autokino am Schumie"

Antwort No. 1 (Klaus Wowereit [Zusammenschnitt])



Antwort No. 2 (Trude Pachulke)

Erster Audiokommentar auf Pachulke seinem Weblog

Anonym mit Namensnennung.
Ick bin bejeistaht. Det jiebt auf alle Fälle ein Freibier von mir.
Woher weiss der Mensch, dass ick mit Zweitnamen Volker heisse.
So wie mein Vater - Gott hab ihn seelig. Dem hab ick diesen Zweitnamen zu verdanken.
Hermann Volker Pachulke dankt ja immer gerne. (siehe hier: BITTE KLICKEN

Ihr habt keenen Bock etwas zu schreiben....dann sagts mir doch einfach!

Mit dem Klick auf "record" erklärt ihr Euch einverstanden, dass ick die Aufnahme veröffentlichen/bearbeiten/etc. tue.
Ihr könnt mir abba och ausdrücklich sagen, dass ihr det nich wollt.
Dann könnt ihr trotzdem wat aufnehmen, aber es is dann nur für mich alleene und keen andra darf et hören, aussah natürlich ihr selber.
Für die Inhalte der jesendeten Aufnahmen seid ihr selbstredend selber verantwortlich. Passt also auf, dass ihr damit nicht geltendes Recht brecht. (Urheberrecht, copyrights, aber och keene selbajesprochene rechtswidrigen Inhalte und so....na ja halt des übliche blabla....vasteht sich ja letztlich von selbst, wa?)














Hier seht ihr meine ersten Tests....funktioniert super...ach ja....wenn ihr da eine eMail-Adresse einjeben wollt, müsst ihr die amerikanische Tastenbelegung berücksichtijen. also nicht "STRG" + "ALT" + "Q" - sondern "shift" + "2"

Ey...ick freu mir schon auf Eure Kommentare und Stimmen....ihr könnt mir och was vorsingen....vielleicht mach ick det ja dann och.

Sonntag, 29. Oktober 2006

Scrät - det ist det Figürchen, wo im erstn Teil von Eis-Ätsch....

...seine Eichel (Frucht der Eiche[=grosser Baum]) verliert und in eener wahnwitzigen Suchaktion sozusagen det Öhfre für Eis-Ätsch I macht.
Det Fijüchern ist so wat von cool, dass et jetzt hier een eijenen Film kriejen tut.
(ick hoffe mal inständich, dass det jetzt hier nicht illegal ist, det Filmchen hier zu embedden. Ick verspreche och hoch und heilig, dass ick mir EIS-Ätsch II im Kino ankiekgen werden, bzw. mir die DVD ausleihen tue, ok?)

Samstag, 28. Oktober 2006

Erst det Notbuch und nun een richtjet Buch

Det is jetzt natürlich wieder einmal was für mich.
Da hab ick ja nu schon det Notbuch jewonnen und nun jiebt et och noch so´n Web 2.0-Buch.
nämlich H I E R
Det will ick jetz latürnich oh haben.
Det is ja och echt jeschickt von dem Jörg Petermann.
Web 2.0 ist ja zu eenem janz jrossen Teil, das da jetz die Nutzer als Macher auftreten tun. Und da Nuacher sich irjendwie reichlich bescheuert anhören tut, nennt man det jetzt einfach Prosumenten. Produzenten und Konsumenten in eenem Wort.
Na und nun sollen wir also für Jörg Petermann, een bischen wat über Web 2.0 schreiben und schon hat er uff Volkes Mund, bzw. Webloggers Tastatur jeschaut und wees wieda een bischen mehr wie zuvor.
Wissenschaft 2.0 nenn ich det mal.
Aber er macht es ja nich für sich, sondern eijentlich ist det ja eene prima Werbung für det Buch und det is ja wiederum von Tom Alby.
Ist also ok. würg mah sajen.

So!
Also wat mich beeindrucken tut am Web 2.0 ist dass een oller Hausmeistah wie icke et bin, plötzlich in der Lage is, selba wat zu sagen und dann och noch von Leuten jehört wird. Det setzt latürnich voraus, dass ick och wat zu sagen habe. Hab ick ja och....Det habt ihr ja mittlerweile och mitjekriecht. Ick find det absolut jrossartick, wie plötzlich dank Jutube und Odeo, Evoca und wie sie nicht alle heissen, plötzlich deutlich wird, dass die Welt um mich herum voller fantastomatisch kreativer Menschen ist, von denen ick bisher imma jedacht habe, die wären stinklangweilig. Millionen von Menschen trauen sich auf einmal, Sachen, wo sie vorher jedacht hatten, dass det peinlich ist. Und ick meene jetzt nich so een BigBrasa-Scheiss oder sowat. Nee...Da findste echt Typen, die wo wahnsinssmässig Gitarre spielen können, oder singen oder sowat.
Nicht so wie Jürgen und Slatko, die et ja nich ma mit der janzen Medienmaschinerie hinter sich auf die Reihe jekriecht haben etwas Spektakuläres aufzunehmen.
Da probiert det Fernsehn seit Jahren, eigentlich schon mit megemässig viel Geld, usergenerated Zeuch zu machen und kriecht et mit die jeballte Medienmacht nicht hin, wat Anständiges hinzubasteln.
Wobei....is ja eijentlich och keen Wunder, wenn da Leute wie Dieter Bohlen in den Jurys sitzen. (Hab ick det schon mal erwähnt, das det keene Musik sondern Marktschreiberjebrülle is?)

Und wat jefällt mir am Web 2.0 jah nich?
Det is jetzt schwierig, wo ick doch so begeistaht bin davon.
Das die Leute jetze Geld damit verdienen wollen?
Find ick ok...sollen sie doch, wenn det jeht und keener den anderen übas Ohr haut, warum nich.
Ah ja....jetz wees icks, wat ich daran nich so jut finden tue.
Dass mal wieda lauter Klugscheissah (Neudeutsch: Nerds) - kaum is det Wort "Web 2.0" an die Öffentlichkeit jeraten - daüber lamentieren müssen, was det allet daran scheisse ist und das die Leute alle keene Ahnung haben und dass früher allet viel bessa war und dass sie det allet ja schon anno dazumal am anfang det Internets jewollt und jemacht ham und dass det abba damals viel qualitativitätsvollah war und dass sie ja die volle Ahnung haben und alle anderen nicht und so weiter und so fort.
Det erinnaht mich an Fußballfans.
Die alteinjessenen schimpfen immer wie blöde über die neuen Fans, wo erst zu dem Verein jestoßen sind wo er erfolgreich war und keene Ahnung davon haben, wie det damals war, als der FC-Obertrottelhausen noch in der Regionalliga Nordwest jespielt hat.
Mann!
Da war det allet noch authentisch. Keene anständigen Sitzplätze, aber dafür die Curry für jrade mal 1 Mark(!) fuffzich.

Ja, also det isset, wat mich nerven tut an det Web 2.0.
Abba da kann det Web 2.0 ja eijentlich nüschts für.

Insofern....
Ich erhebe meine Pulle
auf det schöne Web zwei Nulle.

http://www.einfach-persoenlich.de/m32/tb.cgi/1709

Det vasteh ick nich....die verhält sich doch völlig normal

Donnerstag, 26. Oktober 2006

SuperMarioKim

Janz grosset Freiluftkino Hasenheide is det hier.

Hol mir mal ne Flasche Bier

sonst streik ich hier
Altbundeskanzler Schröder sein Buch jiebt´s H I E R exklusiv in Auszügen zu lesen.

5 sek berühmt sein

Da ham sich zwei Typen die Aufgabe jestellt so oft wie et irjendwiemöglich ist, ins Fernsehn zu kommen.
Whow! Cool! Erste Sahne!


und ick sing jetzt och:
Hier eene Lieblingsband aus alten Zeiten:

Googltube läuft nicht....



...so war det eijentlich nicht jedacht...
ick hoffe, die kriejen det bald wieda hin....damit ihr meene Viejos weiter ankiecken können tut jehabt jetan.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Der Hammer - Unwort des Jahres 2007?

Grade sitz ick am Computer und meine Trude schaut eine Film im Fernsehen.
Ein Kind sagt in dem Film: "Der Hammer".
Ey! Det Wort hör ick derzeit überall.
Een Film ist: "Der Hammer"
Die Alpen sind: "Der Hammer"
Irjendjemand liebt irjendjemand anderen hammermässig.

Ey!
Jeht´s noch?
Wat issen mit großartig, fantastomatisch, genial, riesig, schön, wunderbar, super, toll, knorke, und wat es sonst allet noch jiebt.

Ick will det nich mehr hören....et jiebt so viele hammergeile Wörter, wo die jrossartigen Sachen uff diese Welt beschreiben tun: Det kann doch nicht allet "hammer" sein.
Det wär doch langweilig

Ham was?

PrenzlauerBerg_Blog entdeckt

HIER schreibt ein Einheimischer über den Kiez.
Det halt ich mal unter Beobachtung.

Montag, 23. Oktober 2006

Schön Dove

Det Wiejot teil, wo ihr hier unten seht, geistaht derzeit durch die Bloggosfähre.
Ick würd mir ja nich wundahn, wenn det wieda een lonely-girl-mässiger fäik wäre.
Nur diesesmal wirklich mit nem commörzell-Hintergrund.


also mein Tip ist... das erste Modell wird noch wirklich verschönt, abba det Model auf dem Plakat am Ende ist jemand anderes, den sie dann so verändert haben, dass sie det nur noch mit Fotoshop wieder zurechtgezogen haben

Homahsch an den Macher von die Muppetsschau

Ey, könnt ihr euch noch an Kermit den Frosch und seine Kumpanen erinnern?
Der, wo die jemacht hat, hat det Zeitliche jesegnet und nu ham se ihn ihm seine eijene Puppen mal machen lassen, wo ihn dann wiederum selber zur Puppe jemacht ham.
Abba kiekt mah selbah:


Over Time
Uploaded by Carmin

Samstag, 14. Oktober 2006

Wo ick herkommen tue....

http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/berlinisch/lexikon/a_to_z/p.htm
Pachulke (poln. pacholek) grober, ungeschlachter Mensch. Im Mittelalter wurden im polnischen Raum die von der Stadt bezahlten Söldner ›pacholkowie‹ genannt. Später als verächtliche Bezeichnung für die in Lehndiensten stehenden Bauern. Interessanterweise werden in Polen die moskautreuen Kommunisten von der Bevölkerung ›pacholkowie Moskwy‹, also die Pachulken Moskaus genannt.

Dienstag, 10. Oktober 2006

Robert de Niro - zum Krieg gegen den Terror

Det hab ick hier noch nich erwähnt....
Robert de Niro is in meiner Einer Jugend für mich der absolute megaknallerschauspielerstar jewesen jehabt jetan.
Ehrlich!
Never ever jiebt eenen besseren!
Deutlichst!

Schlaflos in Washington?

na,....ick vasteh det nich....
Ick bin ja een jeduldigeah Mensch.
Abba wat meine Reise nach Washington betrifft und dit Intawjuw mit die Piepels da...
Maaaaaaahn!
Det dauaht!
Also ... mir reicht det jetze...hier iss jetzt endlich det Wiejo,...och wenn ick mir da jetzt nich wirklich sicher bin, ob ick det darf:

Samstag, 7. Oktober 2006

Jestahn im Lyric in PrenzlBerg

Jestahn sass ick mit meene Trude zu Hause und übealechte, wat wa denn nu mit unsahn Abend anfangen tun wollten. (Unsere Kleene is jrade bei die Omma - Sturmfreiet Ausjehen is also anjesacht.)
Nu wohnen wa ja jetze - wo ick quasi zu die kunstschaffende Zunft jehöre nich meah in meene Heimat Neukölle, sondahn in Prenzlauer Berg. (hah ick - gloob ick - schon mah erwähnt)
Na .... in Neukölle wusste ick ja imma, wohin det Abends.
Abba hiah?
Det meiste wat de hier machen kannst is ja eha etwat füahs Jungfolk...trendie und so... da passt unsah eina ja nich so rein (hab ma schon übalecht, ob ick nich ma wat an meene Frisur ändahn sollte)
Ick also mit meen schönet neuet Notbuch ins Internet und mah jekiekt, wat et da so für Leute im quasi etwat reiferen Altah jeben tuhn tut, sag ick mah.
Na... und da bin ick uff dette hiah jestossen:

(Erotische) Lesung: Freitag 06.10.2006, 20:00 Uhr
"Lust (&) Spiel"
Ekkehard Czajkowski liest – Ralf Krebs spielt
Klassische und moderne erotische Prosa & sinnliche Gitarrenmusik
zwischen Klassik, Jazz und Tango

Wir also da hin und uns eenen juten Platz ausjesucht.
Na - hier in so eenem Künstlah-Viertel und dann noch eene Künstlah-Kneipe, nehmen die et wohl nicht so jenau mit die preussische Pünktlichkeit, sah ick mah.
Um Neune hat sich Missiöh dann aufjerafft und is mit sein Bier ans Pult jejangen und et jing los.

In der Zwischenzeit hatte icke mit eenen Zahnstocher in eenem Teelicht rumjestochert um mir die Zeit zu vertreihm.
Da is dann nach und nach so ne Art Q-Tips - wat diese Ohr-Putz-Stäbchen sind - entstanden. hah ick noch eenen weiteren Zahnstocher mit ranjeklehbt und so.
Plötzlich - die Musik war schon am Loofen - steht eene Frau vor mir und pflaumt mich an.
"Kannst Du das bitte mal sein lassen? - Das gibt eine Riesenschweinerei - und die muss dann hinterher weggemacht werden."

Na! Da war ick latürnich ordentlisch anjenervt...
Ey! Maaahn" in Neuköln hahm die Leute morjens um Vier auf die Tische jekotzt ohne das och nur Eener sich ufrejen tut jehabt jetan, sahg ick mah.
Ick mir also schon übalecht, die Lokalität zu wechseln.
Abba Trude hat mir dann wieda een bischen Runterjeholt.
Ick also die Frau ausm Augenwinkel unauffällich beobachtet und wat seh ick da!
Sie schreibt etwas uff eenen Zettel und kiekt mich dabei imma wieda an.
"Soll det jetzt een Liebesbrief werden oda Wat"

Hah ick mir jesacht.
Ick mir schon übalecht, was ick mit det Zettelchen machen werde, wenn sie es wagen tut, damit an unsahm tisch zu kommen.
Zerreissen?
Aufessen?
Mit det Teelicht anzünden?
Kleene Kügelchen machen, in Mund anfeuchten und die anderen Gäste damit beschiessen?

Na! Sie auf jeden Fall, kommt wahrhaftig an unsahn Tisch und legt sozusagen den Zettel vor mir hin.
Whow! Det nenn ick dann einfach mahl Ziwiehlkuraje!
Hut ab Madam!
Schlechte Laune war augenblicklich verflogen!

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